My vegan week

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Meine Vegane Woche

Hallo ihr Lieben,

wie ihr sicherlich mitbekommen habt, habe ich vor kurzer Zeit eine „Vegane Woche“ eingelegt. Inspiriert von Lara (@laurelbreath) wollte ich mir ein Bild davon machen, was  ein Veganer so den lieben langen Tag isst.
Ich habe schon so oft mitbekommen, wie Leute Vorurteile gegenüber dem veganen Lebensstil haben und ich frage mich immer: WARUM urteilt ihr so über etwas, was ihr noch nie probiert habt?
Ich habe vor der veganen Woche ca. 3 Wochen vegetarisch gelebt, was mir sehr gut gefallen hat.
Dann habe ich angefangen mich darüber zu informieren, wo ich zB. meine Proteine herbekomme.
Lara hat darüber, und über andere Fragen zum Thema vegane Ernährung, einen super Blogpost geschrieben:
http://laurelbreath.wordpress.com/2014/05/29/und-wo-bekommst-du-dein-protein-her/

Von ihr hab ich auch die meisten Essensinspirationen, wenn es um veganes Essen geht.

Nun aber zum Fazit meiner Woche:

Zum Frühstück gab es wie sonst auch immer Oatmeal oder Smoothies. Da mein Frühstück zurzeit eh vegan ist, weil ich meine Haferflocken mit Wasser oder Hafer/Mandel/Kokosmilch koche, war das keine große Umstellung. Schwieriger wurde es jedoch beim Snack, da ich keinen Soyajoghurt zuhause hatte und ich keinen Quark, Proteinshake oder Questbar zu mir nehmen konnte. Stattdessen hab ich einen Haufen Obst und Nüsse gegessen, manchmal auch Gemüse. Zum Mittag gab es dann wieder viele Kohlenhydrate in Form von Reis, Süßkartoffeln, Gemüse und Proteine in Form von Tofu, Leinsamen, Chiasamen. Nach dem Mittag esse ich meistens etwas Süßes, Zartbitterschokolade oder so. Leider hatte ich keine vegane im Haus, ich war echt super vorbereitet die ersten Tage 😀 Also gab es wieder Kirschen, Erdbeeren und Mandelmus. Durch die vielen Kohlenhydrate war ich lange satt. Am Abend hatte ich dann so meine Probleme mit dem Essen. Ich wollte kein zweites mal warm essen, mir sind aber auch keine tollen Sachen eingefallen die ich hätte essen können. Also ist es meist einfach eine Scheibe veganes Brot mit veganem Käse geworden. Irgendwie war ich nicht sooo super kreativ in der Woche und hab mich etwas schwer getan. Hier sind einige meiner Mahlzeiten:

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Es hat mir allerdings wirklich sehr gut gefallen zu wissen, dass kein Tier leiden musste für das Essen was auf meinen Tisch gekommen ist. Anfangs hatte ich bedenken, in der einen Woche stark zuzunehmen aufgrund der protein“armen“ und kohlenhydratreichen Ernährung, allerdings sah ich nach der Woche nicht anders aus als vorher.
Ich habe mich nicht gewogen und ich habe auch mein Essen nicht abgewogen.
Außerdem habe ich versucht, die vegane Ernährung nicht als eine Art „Verzicht“ anzusehen, wie so oft von Lara betont wird.
Da ich mich nur eine Woche vegan ernährt habe, kann ich nicht sagen, ob es irgendein Einfluss auf meine Haut hatte oder sonstiges, dafür war es einfach zu wenig.
Wie ich gerade schon erwähnt habe, fand ich es am Besten zu Wissen dass kein Tier für mein Essen leiden musste. Das war ein super Gefühl.
Ich habe halt in der einen Woche noch keinen richtigen Ryhtmus gehabt, habe oft überlegt „Was darf ich essen, was nicht?“. Öfters hatte ich Appetit und hab nichts gefunden was ihn gestillt hat, das liegt aber einfach daran, dass ich nicht genug probiert habe. Ich hätte mir alle möglichen veganen Desserts machen können, aber entweder hatte ich die passenden Sachen nicht zu hause oder war zu faul.
Wahrscheinlich werde ich öfters mal eine vegane Woche einlegen und auch vegane Rezepte posten und probieren, allerdings kann ich mir momentan noch nicht vorstellen einmal KOMPLETT vegan zu leben. Aber Lara inspiriert mich jeden Tag aufs neue und ich finde es toll wie sie lebt und auch all die anderen Veganer. Ich respektiere diese Entscheidung und finde es super, wenn man wirklich zu 100% auf all die tierischen Produkte verzichten kann. Vielleicht bin auch ich eines Tages dazu in der Lage.

Falls ihr noch Fragen habt könnt ihr sie mir gerne stellen, ich geh jetzt raus eine runde (im Dunkeln) spazieren.

Liebe Grüße,

3 Gedanken zu “My vegan week

  1. Mia schreibt:

    Hallo,
    ich find vegan auch gut, habs auch schon mal ausprobiert, aber im Grunde ist es schwachsinn auf Kuhmilch zu verzichten.
    Ich leben auf einem bauernhof und wir haben auch Kühe. Um Milch zu gewinnen, muss kein Tier leiden. Eher anders rum, Wenn eine Kuh ihre Milch nicht los wird, leidet sie darunter. Sobald Sie ein Kalb bekommt, kann sie Milch geben, und um diese zu verwerten benutzen wir Menschen die als Calziumlieferant. Ich persönlich trinke Milch nicht pur, aber Ich benutze nur Frischmilch von uns. Wenn man auf Milch verzichten sollte, dann nur wenn man sie nicht verträgt, oder weil man den Prozess, der mit der Milch gemacht wird, nachdem sie vom Landwirt abgeholt wird, nicht will. Deswegen vllt mal beim Bauern um die Ecke fragen obs Frischmilch bei Ihm gibt. Aber vorischt, Rohmilch muss abgekocht werden und hat natürlich ivel mehr Fett als die aus dem Kühlschrank, allerdings auch viel mehr Nährstoffe. Hier ein Beitrag von meiner Lieblingsbloggerin über bearbeitet Milch:
    http://www.theskinnyconfidential.com/?s=Milk
    Vielleicht konnt ich dir ja bissl helfen, dich wohler zu fühler, nicht Vegan zu leben, ich denke mal auf Eier und Fleisch zu verzichten, ist sinnvoll, oder zumindest Fleisch beim Metzger zu kaufen. auf Milch verzichten, seh ich keinen Sinn drin. 😉

    Viele liebe Grüße

    @miah222

    • juanita91 schreibt:

      Ich sehe das genau wie du! Ich verurteile den veganen Lebensstil überhaupt nicht- da muss schließlich jeder für sich selber sehen, wie es am besten für einen ist- aber für mich ist es einfach nichts. Ich hab mich eine Woche auch mal probeweise vegan ernährt und fand einige Gerichte es super lecker (ich esse auch super viele Sojaprodukte, weil ich die einfach liebe!) aber ich liebe eben auch Käse, Eier und Jogurt und auch mal ein gutes Steak im Restaurant. Ich finde auch, wenn man darauf achtet, wo man seine Sachen einkauft, dann ist es auch nicht so schlimm, wenn man sich nicht vegan ernährt. Ich esse einfach wenig Fleisch und wenn, dann kaufe ich es beim Metzger und auch bei Eiern achte ich sehr drauf wo sie her kommen. So muss ich auf nichts verzichten und hab auch kein schlechtes Gewissen.

      Liebe Grüße,
      Jana

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