Amerika Trip 2018: Seattle

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Wer hätte das gedacht, als ich mich das erste Mal alleine mit Kevin getroffen habe – und das vor etwa einem Dreiviertel Jahr – haben wir direkt eine große Reise zusammen geplant. Sowohl Kevin als auch ich sind beide „Amerikaverrückt“. Mich zieht es irgendwie schon immer in die Staaten und mit jedem Besuch dort wird es mehr. Ich war nun schon echt oft in Amerika, würde auch sofort jederzeit zu einer neuen Reise aufbrechen. Ich glaube, jeder Mensch hat einen Ort auf dieser Welt, der es einem angetan hat und an den man immer wieder reisen würde.
Jedenfalls haben Kevin und ich diese Macke mit Amerika und aus einer Idee wurde Realität. Wir haben die ganze Reise und Route selber geplant, haben alle Unterkünfte etc. selbst finanziert und ich dachte mir, dass ich nicht nur einen großen Blogpost mit Eindrücken schreibe möchte, sondern von Ort zu Ort berichte!

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Der erste Stop unserer großen Amerikareise ist Seattle gewesen. Gerade sind wir auf dem Weg nach Portland und ich nutze die Zeit um euch ein bisschen was von unseren Erlebnissen zu erzählen.
Als wir angefangen haben unsere Reise zu planen, hatten wir ursprünglich vor eine ganze Woche in Seattle zu bleiben. Da wir am Anfang nur den Hinflug gebucht hatten und sonst nichts, war es relativ lange offen wie lange und wo genau wir überall bleiben. Als es dann in die finale Phase ging und wir alle Flüge und Unterkünfte gebucht haben, haben wir uns dafür entschieden zwei volle Tage in Seattle zu bleiben und dann mit dem Bus weiter nach Portland zu fahren. Am ersten Tag sind wir nachmittags angekommen und waren abends dann nur noch was Essen und haben uns eine amerikanische Sim-Karte geholt. Da wir genau 4 Wochen unterwegs sind, haben wir uns für eine 1-Monats-Prepaid Karte von MetroPCS entschieden und haben pro Person rund 65$ dafür gezahlt. Wenn man für einen längeren Zeitraum in den Staaten ist kann ich es nur empfehlen sich eine Sim Karte zu kaufen, da man nicht auf WLAN angewiesen ist und auch für die Navigation mit z.B. Google Maps ist es praktischer.
Dank der Zeitverschiebung ist es bis jetzt so, dass wir abends sehr früh ins Bett gehen und morgens dafür auch sehr früh aufstehen. Beim Reisen perfekt! Der erste volle Tag in Seattle wurde für Sightseeing genutzt. Wir sind mit dem Bus aus Northgate bis nach Downtown gefahren, für gerade mal 2,50$! Angekommen in Downtown haben wir uns einfach zu Fuß auf den Weg gemacht und sind Richtung Pike Place Market gelaufen. Der Markt wurde uns nämlich von vielen Leuten ans Herz gelegt und generell war alles was wir sehen wollten dort in der Umgebung. Direkt dort ist nämlich auch der erste Starbucks! Außerdem findet man in unmittelbarer Nähe die Gum Wall und zur Space Needle sind es auch nur ca. 20-30 Minuten zu Fuß. Auch wenn es bewölkt war, hat und Seattle sehr gefallen. Die Stadt hat eine wundervolle Skyline, die man am besten vom Kerry Park aus bewundert. Wir sind dafür mit einem Uber hoch ins Queen Anne Viertel (was übrigens auch super schön ist, dort sind einfach so typisch amerikanische Häuser!) gefahren, da der Aufstieg echt super steil ist dort hoch und auch lange gedauert hätte. Im Queen Anne Viertel haben wir uns dann die Zeit vertrieben bis die Sonne untergegangen ist, damit wir die Skyline im Dunkeln sehen konnten. Das lohnt sich auf jeden Fall. Am ersten Tag haben wir wirklich viel gesehen und bis auf Queen Anne haben wir alles zu Fuß ablaufen können. Zieht euch in Seattle auf jeden Fall festes und bequemes Schuhwerk an, dann seid ihr auf der sicheren Seite und könnt das meiste wirklich laufen. Am Abend waren wir todmüde und sind sehr früh schlafen gegangen und am nächsten Morgen auch direkt wieder früh aufgestanden. Ich habe es sogar geschafft, vor dem Frühstück ins Hotel Gym zu gehen und ein bisschen Sport zu treiben! Am zweiten Tag in Seattle sind wir wieder mit dem Bus nach Downtown gefahren und von dort aus (diesmal aber einen anderen Weg) runter zum Pike Place Market gelaufen und haben noch mehr Fotos gemacht. Seattle ist eine schöne Kulisse und wir haben uns wirklich richtig ausgetobt. Am Pier von Seattle gibt es einige Attraktionen, wir haben uns auf Empfehlung hin Tickets für „Wings over Washington“ gekauft, ich will euch nicht zu viel verraten aber wenn ihr in Seattle seid, dann macht das! Es ist super spaßig und die 17$ wirklich mehr als wert. An Nachmittag sind wir zum Abschluss auf den Columbia Tower gefahren, von dort hat man eine Klasse Aussicht über Seattle, inklusive der Space Needle. Als Student zahlt man auch noch weniger, ich glaube es waren 14$. Dort oben haben wir mal wieder darauf gewartet, dass die Sonne untergeht. Als es dann komplett dunkel war, haben wir uns auf den Weg in eine Gay Bar gemacht und dort die restlichen Stunden in Seattle verbracht. Am nächsten Morgen sollte es nämlich weiter nach Portland gehen.  Mir persönlich hat Seattle sehr sehr gut gefallen und ich möchte unbedingt nochmal im Sommer dorthin. Washington State hat generell mein Interesse geweckt und es würde sich sicherlich lohnen für zwei Wochen durch den Staat zu reisen, da kann man dann super in Seattle beginnen und sich vorarbeiten!
Wart ihr schonmal in Seattle? Habt ihr vielleicht auch noch Tipps für andere/mich?

Die Aussicht vom Kerry Park

Gum Wall

Die Gum Wall am Pike Place Market

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Aussicht vom Columbia Tower

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Sonnenaufgang in Seattle

4 Gedanken zu “Amerika Trip 2018: Seattle

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