Amerika Trip 2018: Portland

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Der zweite Stop unserer großen Reise sollte Portland werden. Keine Ahnung wieso wir uns ausgerechnet Portland in den Kopf gesetzt haben, aber irgendwie hat es in die Route gepasst und irgendwie hatten wir Lust auch kleinere Orte als nur die riesen Städte zu sehen. Geplant war, dass wir genau einen Tag in Portland haben werden. Unser Bus sollte zwischen 7-8 in Seattle losfahren und wir wären noch am Vormittag in Portland angekommen und hätten den ganzen Tag dort gehabt, bevor es am nächsten Tag in der früh weiter nach San Francisco gehen sollte. So war der Plan, so hat es leider nicht geklappt, haha. 

Es fing alles damit an, dass es an unserem letzten Abend in Seattle bzw. allgemein in Washington geschneit hat. Und der Schnee überfordert wohl nicht nur die BVG, sondern auch amerikanische Bus- und Bahnunternehmen. Kevin und ich haben uns um 6 Uhr morgens ein Uber gerufen und wollten zur Busstation in Seattle. Der erste Fahrer, der über eine halbe Stunde zu uns gebraucht hat, wollte uns auf Grund unserer Koffer nicht mitnehmen. Er ist einfach abgedüst, hat nichtmal was gesagt. Weg war er. Also haben wir einen neuen Fahrer gerufen und gewartet. Es sollte knapp werden. Wir wären genau 2 Minuten vor Abfahrt des Busses angekommen. Der Fahrer war super lieb und wir haben uns sehr nett mit ihm unterhalten. Er rechnete uns allerdings nicht allzu große Chancen aus unseren Bus noch zu bekommen. Als wir dann endlich an der Busstation angekommen waren, bin ich schnell reingerannt und habe dann erfahren, dass der Bus 3-4 Stunden Verspätung hat, da es geschneit hat und die Straßen so glatt seien. Nun gut, zumindest hatten wir ihn nicht verpasst. Aus den 3-4 Stunden wurde dann übrigens etwas zwischen 6-7 und Kevin und ich haben den halben Snackautomaten leergegessen. Uns war natürlich bewusst: Das war’s mit Portland bei Tageslicht.

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Die Busfahrt war angenehm, wir haben fast die ganze Zeit aus dem Fenster geschaut und uns die ganzen kleinen Orte angeschaut, durch die wir gefahren sind.
In Portland waren wir dann am späten Nachmittag, die Sonne begann schon zu sinken und wir waren einfach nur froh, es überhaupt noch geschafft zu haben.

Kevin hatte übrigens in Portland endlich seinen Geschmackssinn wieder und durfte sich somit aussuchen, wo wir zum Abendessen hingehen. Da er am ersten Tag in Seattle nichts geschmeckt hat, als wir bei Red Robin waren, sollte es dort hingehen. Gesagt, getan, nachdem wir im Hotel eingecheckt hatten, sind wir ins nächste Red Robin gefahren.
Und da hat sich dann wieder bestätigt: Everything happens for a reason.
Wir haben uns nämlich auf anhieb sehr gut mit dem Kellner verstanden und uns im Endeffekt mit ihm verabredet. Nachdem der Feierabend hatte, hat er uns vom Hotel abgeholt und uns das „Nachtleben“ von Portland gezeigt, haha. Wir waren in einer Bar, danach sind wir auf einen Berg gefahren und haben Portland von oben gesehen (war jetzt nicht sonderlich krass, aber trotzdem schön und süß, dass er uns dort hingefahren hat) und zu guter letzt waren wir bei Voodoo Doughnuts (sooo lecker dort!). Im Endeffekt haben wir die ganze Nacht mit ihm verbracht und er hat uns dann um 5 Uhr morgens zum Flughafen gefahren.

Von Portland haben wir nun echt quasi nichts gesehen, aber dafür haben wir eine echt witzige Nacht mit unserem neuen Kumpel aus Portland gehabt. Und das wäre schließlich alles nicht so passiert, wenn der Bus pünktlich gewesen wäre!

Ich möchte definitiv nochmal nach Portland, oder Oregon allgemein, aber dann mit vieeel mehr Zeit.
Portland, wir werden dich nie vergessen!

 

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