Die Zeit heilt alle Wunden

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Ich sitze auf meinem Bett, starre an die Wand. Ich habe keine Lust irgendwas zu sagen, mit irgendwem zu reden oder rauszugehen. Da ist dieser Schmerz. Der Schmerz, der mich verstehen lässt, wieso es „Herzschmerz“ heißt. Es ist schwer zu beschreiben, wenn man es noch nie gefühlt hat. Es fühlt sich so an, als hätte dir jemand das Herz aus der Brust gerissen und dir gleichzeitig die Luft zum atmen genommen. Es fühlt sich an, als würde es nie wieder aufhören wehzutun und als würdest du nie wieder tief durchatmen können. Etwas schnürt dir die Brust zu. Es ist nicht das erste Mal, dass ich es fühle, doch fühlt es sich jedes mal etwas anders an und doch denke ich :“Da ist er wieder, der Schmerz.“ Und auch dieses mal glaube ich zuerst, dass ich es nicht überlebe, frage mich, wie es weitergehen soll. Es ist okay so zu denken, es ist ok so zu fühlen. Liebeskummer gehört zum Leben wie Sand ans Meer. Ich gehe zum Fenster, öffne es, in der Hoffnung, frische Luft atmen zu können. Ich schließe die Augen, atme tief ein und weiß, die Zeit heilt alle Wunden.

Jeder von uns, oder zumindest jeder Zweite, hatte schonmal Liebeskummer. Ich hasse dieses Gefühl, dieses Gefühl was ich versucht habe zu beschreiben in dem obigen Text. Ich weiß,  dass es vielen von euch ähnlich geht und ich habe schon so unglaublich viele Nachrichten zu dem Thema bekommen, dass ich das Gefühl habe, dass ich drüber schreiben muss.

Wenn ich an diesen einen Liebeskummer denke, den ich mit 20 hatte, dann habe ich manchmal ein schlechtes Gewissen. Auf der Welt passieren täglich so schlimme Dinge, es gibt wirklich wichtigere Dinge als Liebeskummer und ich bin noch so jung… und heule einer Pappnase hinterher. Andererseits ist es trotzdem ok zu fühlen, zu lieben und zu leiden. Es ist ok traurig zu sein. Ich bin auch nur ein Mensch. So wie du auch. Und jeder hat das Recht traurig zu sein. Egal in welchem Alter. Egal aus welchem Grund.

Ich finde sogar, dass es wichtig ist traurig zu sein und das ganze rauszulassen und es nicht in sich hinein zu fressen. Traurig sein gehört zum Leben dazu genau wie glücklich sein. Wären wir nie traurig, wären wir vermutlich auch nie glücklich.

Am Anfang des Liebeskummers bin ich immer kurz davor aus dem Fenster zu springen. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich bin eine dieser „Alles oder Nichts„-Personen. Es gibt keine halben Sachen. Entweder ich liebe, oder ich liebe eben nicht. Und wenn ich dann verletzte werde, dann ist es für mich wie das Ende der Welt. Anderen Leuten Ratschläge geben kann ich immer super, mir selber dann aber helfen oder diese Ratschläge anwenden… NICHT. Ich könnte euch jetzt sagen, es wird alles wieder gut (das wird es auch) und andere Mütter haben auch schöne Söhne.. JA, das haben sie. Aber in dem Moment bringen solche Sätze einfach nichts. Sie sind so bedeutend wie der Moment, wenn in China ein Reissack umfällt. Sind wir doch mal ehrlich: Das einzige was hilft ist heulen, alles rauslassen, sich für ein paar Tage zurück ziehen ist auch vollkommen okay. ABER, ja, es gibt immer ein aber, ABER nur, wenn man alles rauslässt und danach nach vorne schaut. Das ist der schwierige Teil. Jetzt beginnt wieder der Part, wo ich versuche Tipps zu geben und ich eigentlich erstmal vor meiner eigenen Haustür (sagt man dass so?)  anfangen sollte.

Kein Mann der Welt ist unsere Tränen wert. Und falls sich auch einige Männer hierher verirrt haben: Auch keine Frau ist eure Tränen wert! Menschen kommen und gehen, Menschen werden uns immer wieder verletzen und sie werden uns immer und immer wieder enttäuschen. Manchmal wenn ich traurig bin, warum auch immer, lese ich gern Zitate von anderen Menschen. Ich fühle mich dann verstanden und es fühlt sich so an, als wäre ich nicht alleine. Kennt ihr das, wenn ihr das Gefühl habt, dass andere eure Gefühle besser ausdrücken könnt als ihr selber? Wenn ihr etwas lest und denkt:„JA! Genau das fühle ich, genau so ist es, wieso hab ich das nicht geschrieben?“ So geht es mir oft. Und dann surfe ich stundenlang im Netz, lese Zitate, Geschichten, Gedichte.. schwanke zwischen Lachen, Weinen, Enttäuschung, Wehmut, Entschlossenheit und Wut. Am Ende des Tages komme ich immer zu der Erkenntnis, dass das Leben weitergeht. Dass manche Menschen eine Lektion gewesen sind und man mit neu gewonnener Lebenserfahrung bereit für die nächste Bekanntschaft ist. In einem Punkt sind sich die meisten Texte und Geschichten einig:

Zeit heilt alle Wunden.

Natürlich heilt Zeit alle Wunden, aber Narben bleiben trotzdem. Ich habe keinen Liebeskummer je vergessen. Ich kann mich gut an die Zeiten erinnern, ich weiß genau wie es sich anfühlt. Mal intensiver, mal weniger intensiv. Vielleicht verblasst es mit der Zeit mehr und mehr, aber es wird nie ganz verschwinden. Manchmal reicht ein Lied, ein Duft, ein Ort, eine Erinnerung und es fühlt sich wieder ganz frisch an. Nur ganz kurz. Dann ist es wieder vorbei. Ich glaube auch, wenn man jemanden richtig geliebt hat, wird immer ein Teil dieser Person in unserem Herzen bleiben. Vielleicht hat sich die Person auch geändert und sie war nicht mehr die gleiche als sie aus deinem Leben gegangen ist, aber zu dem Zeitpunkt wo du sie geliebt hast, wo alles schön war, ein Teil davon wird immer zu dir gehören. Und das ist okay.

Menschen prägen uns. Begegnungen, Beziehungen, Bekanntschaften.

Liebeskummer ist etwas schreckliches, ich weiß das. Ich weiß, dass man denkt man wird nie wieder jemand „besseren“ finden. Doch das wird man. Das werden wir alle. Es hat seinen Grund, wenn sich der Weg zweier Menschen trennt. Auch wenn man es jetzt noch nicht versteht. Irgendwann kommt der Punkt, da wird man es verstehen.

Und bis dieser Punkt gekommen ist, habe ich euch meine liebsten Zitate, Bilder und Sprüche rausgesucht, weil ich weiß wie sehr sowas hilft.

Liebeskummer ist ein Arschloch, aber niemand ist alleine damit. Ich will gar nicht wissen wie viele da draußen ein gebrochenes Herz haben. Jeder der sich jetzt angesprochen fühlt, fühlt sich bitte gaaaanz doll gedrückt von mir. Die Zeit wird die Wunden wirklich heilen und irgendwann lernt man damit umzugehen. Das Leben ist deshalb nicht vorbei. Das Leben ist wunderschön, man muss es bloß wieder lieben lernen, sich selbst lieben lernen. Lernen, dass man niemanden anders braucht um glücklich zu sein als sich selbst.

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Januar 2017 – Review

 

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02.02.2017.. der Januar ist vorbei! Ich habe mir überlegt, euch jeden Monat ein bisschen etwas über die schönsten und traurigsten Momente zu erzählen, den Monat mit euch Revue passieren zu lassen und euch das ein oder andere Bild zu zeigen, was man nicht auf Instagram oder Snapchat gesehen hat.

Ich habe gelacht: An meinem Geburtstag, den ich mit unglaublich tollen Menschen verbringen durfte.

Ich habe geweint: Vor Freude, da ich zum Geburtstag so tolle Briefe von meinen Freunden bekomme habe und dazu eine Überraschungsparty.

Ich bin gereist: Nach München, für ein Event von BurtsBee’s, auf dem ich mal wieder nette Menschen kennenlernen durfte und tolle Produkte testen.

Ich habe gelernt: Dass das mit den Neujahrsvorsätzen mal wieder nicht so einfach ist 😉

Ich habe gelesen: Nicht das, was ich lesen wollte. Jemand Buchtipps? Wenigstens diesen Vorsatz möchte ich im Februar umsetzen!

Ich habe mich gefreut: Darüber, dass ich einen neuen Studienplatz habe und ab April wieder studiere. Darüber, dass ich viel mit Milena gemacht habe und wir viel gelacht haben.

Ich war entspannt: Als ich mein drittes Tattoo an meinem Geburtstag bekommen habe. Ich liebe es!

Ich war nervös: Vor den Bewerbungsgesprächen an den Hochschulen und heute früh, als ich mein erstes YouTube Video mit meinem neuen Freund hochgeladen habe.

Ich war traurig: Als ich krank ins neue Jahr gestartet bin und zwei Wochen mit Antibiotikum und Kortison verbracht habe.

Wenn ich diesen Monat bewerten müsste, würde ich ihm die Bezeichnung: Nett, aber da geht noch was – geben.

Februar, let’s go! Ich bin gesund, fit und voller Ideen!

Liebste Grüße,

eure

yes

5 Tage Detox – Rezeptideen

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So Leute, es wird ernst! Morgen geht es los und ich habe viele Nachrichten von euch bekommen, was ich aus den einzelnen Zutaten für Gerichte machen werde.

Deshalb wollte ich euch eine kurze Übersicht darüber geben, was ich geplant habe.

Frühstück

Smoothies! Hierbei sind eurer Kreativität (fast) keine Grenzen gesetzt. Alle Zutaten, die ihr im vorherigen Blogpost findet, könnt ihr mixen. Ich werde wahrscheinlich einen beerigen Smoothie machen und einmal einen Grünen. Rezepte für Smoothies habe ich auch einige auf meinem Blog, die findet ihr hier. Mischt am besten entweder gefrorene Beeren unter oder etwas Eis, denn kalt schmecken sie am besten. Es empfiehlt sich auch, Chia- oder Leinsamen direkt mit in die Smoothies zu geben. Etwas Leinöl schadet auch nicht.

Wer sich nicht die ganze Zeit von Smoothies ernähren möchte, kann sich auch süßen Quinoa zubereiten. Dazu den Quinoa wie beschrieben auf der Packung kochen und einfach süß statt herzhaft machen. Mit Zimt, Vanille und pürierten Himbeeren zB.

Ganz klassisch wären auch Haferflocken, gekocht mit Wasser oder Mandelmilch, ebenfalls mit Beeren und etwas Mandelmus vielleicht. Dazu Chiasamen, Leinsamen oder Walnüsse. Bei Oatmeal kann man ja sowieso grenzenlos kreativ sein.

Eine letzte Variante wären Pancakes. Als Ei-Ersatz könnt ihr ein paar Chiasamen in Wasser aufquellen lassen. Dann braucht ihr noch Haferflocken und etwas gemahlene Mandeln, die zwei Zutaten könnt ihr auch nochmal im Mixer zerkleinern. Zimt oder Vanille könnt ihr ebenfalls hinzugeben. Mixt die ganzen Zutaten gut und genießt die Pancakes mit frischem Obst. Ihr könnt sie in Kokos- oder Olivenöl anbraten.

Genug Inspirationen fürs Frühstück? Kommen wir zum Mittag- und Abendessen.

Mittagessen/Abendessen/Snacks

Hier könnt ihr viel mit dem Quinoa machen! Ob ihr euch dazu Tofu bratet, Gemüse macht oder einen frischen Salat mit Zitronendressing.. probiert einfach aus! Ich werde viel Salat essen und vielleicht mal eine selbstgemachte Tomatensuppe. Achtet bei Suppen aber darauf, auch hier kein Salz zu verwenden. Es fällt schwer, aber das gehört dazu!

Als Snacks kann man super ein paar Gurkensticks oder Karotten essen, ein paar Nüsse oder sich einen Chiapudding machen! Für Chiapudding einfach wieder Chiosamen in Mandelmilch quellen lassen, am besten über Nacht! Dann würzen mit Vanille oder Zimt und eine Orange reinschneiden oder pürierte Beeren.

 

Man kann soooo viel aus den Zutaten machen, wenn man nur etwas kreativ ist! Schaut auch gern im Internet nach und lasst euch dort inspirieren, es gibt viele Seiten mit Detoxrezepten und auch ich werde einige mit euch teilen.

Also, let’s go!

 

5 Tage Detox – Vorbereitung

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Erst eine Mandelentzündung, dann eine allergische Reaktion auf Penicillin.. das neue Jahr könnte nicht besser für mich starten! Seit fast 2 Wochen nehme ich die unterschiedlichsten Medikamente, inklusive Kortison und fühle mich einfach schrecklich unwohl in meinem Körper. Ich mag es nicht, mich mit einem Haufen Medikamenten vollzustopfen und kann es kaum abwarten, übermorgen wieder Medikamentfrei zu sein.

Aus dem Anlass habe ich mir überlegt, endlich mal wieder ein paar Tage zu „detoxen“. Heutzutage hat das Wort Detox sicher jeder schon einmal gehört, oder? Meine Mutter gehört zu den Leuten, die mit dem Wort allerdings noch nicht vertraut sind, deshalb hier eine kurze Erklärung:

Der Begriff Detox (Entgiftung) stammt eigentlich aus dem Drogenentzug, hat sich aber längst als universelles Synonym für den wesentlich undramatischeren Körper-„Frühjahrs­putz“ durchgesetzt. Natürlich ist der Begriff nicht geschützt. Und was sich genau dahinter verbirgt, bleibt der Fantasie der jeweiligen Anbieter von Detox-Produkten und -methoden überlassen. Dabei ist die Idee ja nicht neu. Früher nannte man das „Fasten“ – dahinter steckte der teilweise oder völlige Verzicht auf Nahrung und/oder Getränke sowie Genussmittel. Fasten ist auch Bestandteil vieler Religionen – die christliche Fastenzeit reicht vom Aschermittwoch bis zum Osterwochenende. Die Muslime haben ihren Ramadan …

( Quelle: http://www.fitforfun.de/abnehmen/gesund-essen/was-ist-detox-schoen-und-schlank-mit-detox-182549.html )

Ich möchte auch eine Art „Frühjahrsputz“ oder auch „Medikamentputz“ für meinen Körper und ihn einfach etwas entgiften. Detoxpläne findet man im Internet wie Sand am Meer, deshalb habe ich mir einfach meinen eigenen mit meinen eigenen Regeln zusammengestellt.

Da das Interesse von euch ja doch sehr groß zu sein scheint, möchte ich hier auf dem Blog die Vorbereitungen, Rezepte und natürlich das Resultat teilen.

Fangen wir also mit einer Einkaufsliste an. Vieles hat man sowieso schon zuhause, aber das was ich euch jetzt aufliste ist das, was ich im Haus haben werde, wenn ich Donnerstag starte:

Gemüse

  • Gurke
  • Paprika
  • Spinat
  • Zwiebeln
  • Tomaten ( mag ich persönlich nicht so, aber viele von euch wahrscheinlich )
  • Möhren
  • Knoblauch
  • Zucchini
  • passierte Tomaten
  • Salat
  • Bohnen (Rote/Weiße)

Obst:

  • Beeren ( im Winter nehme ich lieber die aus dem Tiefkühler )
  • Äpfel
  • Orangen
  • Zitronen
  • Grapefruit
  • Kiwi

Gewürze: 

Ihr solltet so etwas wie Pfeffer, Paprika, Zimt, Vanille und Basilikum im Haus haben. Auf Salz wird verzichtet.

Andere Lebensmittel:

  • Nüsse (Walnüsse, Mandeln, Cashew)
  • Tofu
  • Quinoa
  • Kokosraspeln/flocken
  • Kokosöl
  • Tomatenmark
  • Leinsamen
  • Haferflocken
  • Ingwer
  • Olivenöl
  • Chiasamen
  • Amaranth
  • Mandelmilch/Vanillemilch ( am besten die ungesüßten )
  • Jede Menge Tee, am besten Grüner Tee und Kräutertees ( es sind keine teuren Detox Tee’s nötig Leute! )

Das war’s auch schon! Und ob ihr es glaubt oder nicht, aus den paar Sachen kann man einiges zaubern.
Zum Frühstück werde ich wahrscheinlich öfter Pancakes machen oder einen Smoothie trinken. Oder halt ganz klassisch Haferflocken. Ich werde die Rezepte für euch aufschreiben und dann mit euch teilen.

Das ganze wird 5 Tage gehen, also von Donnerstag – Montag. Da ich am Dienstag Geburtstag habe, möchte ich natürlich nicht auf ein Stück Kuchen verzichten.

Wer ist dabei? Wer macht gerade eine Detox-Kur oder hat eine hinter sich?

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How to: Neujahrs(sport)vorsätze halten

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Zum neuen Jahr nehmen sich viele Leute vor gesünder zu leben, mehr zum Sport zu gehen und besonders die Strandfigur für den folgenden Sommer steht dabei im Vordergrund.
Die meisten von ihnen halten nicht lange durch und das ganze hat auch einen Grund: unrealistische Ziele!

Am 31.12. denkst du dir wahrscheinlich jedes Jahr: Ab morgen wird alles anders! Keine Süßigkeiten mehr, keine Cola, keine unnötigen Snacks zwischendurch und auch keinen Alkohol mehr! Ich gehe ab jetzt jeden Tag zum Sport, ohne Ausnahme!
Und am 6.1. hast du spätestens wieder die Tafel Schokolade in der Hand und sitzt vor dem Fernseher, denn heute ist Sportpause!

Das Problem mit diesen Vorsätzen ist, dass man sich einfach viel zu viel auf einmal vornimmt. Man kann nicht von heute auf morgen alles ändern! Also mit viel Willenskraft wahrscheinlich schon, aber ich bezweifle, dass das jemanden glücklich macht. Deshalb habe ich mir ein paar Tipps überlegt, wie ihr es wahrscheinlich schon eher schafft eure Ziele zu erreichen!

  1. Der Weg ist das Ziel – Setze die zum Beispiel jede Woche, oder jeden Monat, EIN neues Ziel. Das könnte in der ersten Woche zB. sein, immer eine Stunde früher als sonst schlafen zu gehen und eine Stunde früher aufzustehen, um mehr zu schaffen.
  2. Du musst nicht jeden Tag zum Sport zu gehen, um Erfolge zu sehen. Fang mit 2-3 mal die Woche an und dann arbeite dich Schritt für Schritt voran. Du wirst sehen, so bleibt auch deine Motivation bestehen, wenn du nicht direkt zu viel von dir verlangst.
  3. Erstelle dir eine Motivationsplaylist, beispielsweise eine, die du morgens nach zum Aufstehen anmachst mit Songs, die dich wach machen und dann eine, die du zum trainieren hörst. Musik ist unglaublich gut für Motivation und die Laune steigert sie auch.
  4. Schreib dir deine Ziele auf! Wie heißt es so schön, Aus den Augen – aus dem Sinn. Das passiert uns nicht! Heute ist zwar schon der 9.1., aber es ist nie zu spät sich seine Ziele aufzuschreiben. Du kannst sie dir auch aus Post-Its an deinen Spiegel hängen, oder in ein Notizbuch schreiben. Hauptsache sie sind auf Papier und nicht nur in deinen Gedanken.
  5. Feiere deine Fortschritte! Sei nicht zu hart zu dir selbst, sondern freu dich auch über Erfolge – egal wie klein oder groß sie sind.

Habt ihr euch dieses Jahr Vorsätze gemacht? Wenn ja, welche?
Ich würde mich freuen, wenn wir uns zu diesem Thema austauschen würden!

Ich habe mir nämlich noch was sportliches für euch überlegt! Dazu komme ich aber in den nächsten Tagen.

Fühlt euch gedrückt!

Dear 2016..

Liebes 2016,

Danke! Danke, für die schönen und die schlechten Momente. Das Jahr 2016 war definitiv eine Herausforderung für mich. Allerdings gab es zwischen den ganzen traurigen und schlechten Momenten natürlich auch unzählige gute! Ich bin so viel gereist, war zweimal in Amerika und auch in Europa viel unterwegs. Die ganzen Reisen die ich mit Melina machen durfte, dafür bin ich wahnsinnig dankbar. Ich glaube, 2016 hat mich um einiges reifer gemacht, ich habe noch nie so viel gelernt, noch nie so viele eigenständige Entscheidungen getroffen. 

Ich möchte eigentlich gar keinen klassischen Jahresrückblick schreiben, davon gibt es unzählige und vielleicht wird es euch auf die Dauer ja auch langweilig. Trotzdem gab es im Jahr 2016 ein paar Momente, über die ich schreiben möchte. 

Wenn ich an das vergangen Jahr denke und was alles passiert ist, fällt mir zuerst der Tod meines Hundes ein. Das war nicht nur der schlimmste Tag im ganzen Jahr, sondern auch meines ganzen Lebens. Ich habe das Glück, dass ich noch nie (🙏🏼🙏🏼🙏🏼) jemanden verlieren musste den ich sehr geliebt habe. An dem Tag als Anuschka starb, war es das erste mal, dass ich so wirklich mit dem Tod konfrontiert wurde. Ich habe mich seit Jahren vor diesem Tag gefürchtet, habe immer gehofft, sie würde 150 werden und schon bei dem Gedanken an ihr ableben hätte ich jedesmal heulen können. Als dann an einem Tag im Juni um 5:00 morgens mein Handy klingelte und ich den Namen meiner Mutter auf dem Display sah, hatte ich es schon geahnt. Ich konnte beim Abschied leider nicht dabei sein, auch wenn ich sie gern gestreichelt hätte, während sie eingeschläfert wurde. Aber vielleicht war es besser so. Denn auch ohne mich von ihr zu verabschieden und das ganze mitzuerleben habe ich sehr sehr viel geweint. Zum Glück hat sich Milena direkt um mich gekümmert und mich an diesem schrecklichen Tag aufgeheitert und zum Lachen gebracht. Das werde ich ihr nie vergessen, dass sie direkt für mich da war, weil ich mich so unglaublich allein gefühlt habe. Danke Diggi.

Abgesehen von den Tränen, die ich wegen meinem Hund vergossen habe, habe ich (natürlich) mal wieder wegen einem Mann geheult. Ich bin seeeehr nah am Wasser gebaut und besonders Liebeskummer kann mich ganz schön fertig machen. Das Jahr war Liebestechnisch wohl das schlimmste was ich je hatte. Ich hab überlegt, ob ich das hier anspreche, ob ich darüber schreibe oder es weglasse. Ich weiß, dass das hier auch Leute lesen, die vielleicht ganz genau wissen was gemeint ist, aber das ist dann nunmal so. Das, was sie jetzt lesen werden, können sie sich sowieso schon denken.

 In meinem Leben habe ich glaube ich noch nie so viel für jemanden gekämpft, noch nie so viel zurückgesteckt, noch nie so viel gegeben wie dieses Jahr. Ich möchte gar nicht wissen, wie viele Tränen ich geweint habe, wie viele Worte aus Verzweiflung gesprochen und wie oft ich gehofft habe, dass alles gut wird. Ich habe meine Freunde wahrscheinlich zu Tode genervt, habe mich irgendwann selber genervt und trotzdem nie aufgegeben. Ich habe noch nie so wenig auf die Meinung anderer gegeben, habe noch nie so viele verrückte Dinge gemacht wie dieses Jahr. Ich habe alles gegeben was ich habe und vielleicht noch ein bisschen mehr. Schon komisch was man manchmal macht, wenn man liebt, oder? 2016 hatte einige Filmreife Szenen, ich sollte vielleicht ein Buch schreiben und ich bin mir ziemlich sicher, dass es ein Erfolg werden würde. Viele Freundinnen meinten mein Liebesleben sei wie eine Soap im Fernsehen. GZSZ like. Ein Satz hat mich dieses Jahr sehr berührt. Eine Freundin hat zu mir gesagt, (nachdem ich mich mal wieder bei ihr ausgeheult habe) „Wenn jeder so ein großes Herz hätte wie du, dann wäre die Welt ein Stückchen besser.“ Manchmal frage ich mich ob sie recht hat, aber eigentlich denke ich, dass ich bloß naiv bin. Wenn dir all deine Freunde sagen:“Renn, solange du noch kannst!“ und du bleibst, dann zweifelt man doch irgendwann an sich selbst. Wie viel sollte man für die Liebe opfern? Es ist nicht einfach zu entscheiden, wann es Zeit ist aufzugeben. Aber irgendwann hat man auch keine Kraft mehr. Ich wurde belogen, betrogen, hintergangen und habe trotzdem verziehen. Naja, zumindest versucht zu verzeihen. Ich habe gelernt, dass Vertrauen das allerwichtigste in einer Beziehung ist. Wenn kein Vertrauen da ist, bringen die größten Gefühle nichts. Du kannst lieben, aber trotzdem nicht glücklich sein. Vertrauen kann man nicht kaufen, vertrauen muss man sich verdienen. Und wenn es einmal weg ist, wenn es einmal so richtig missbraucht wurde, ist es das schwierigste es wieder aufzubauen. Vielleicht sogar unmöglich. Ich hätte niemals gedacht, dass Vertrauen wichtiger ist als Liebe. Bis ich in dieser Situation war. Wenn du alles anzweifelst, wenn du selbst die simpelsten Aussagen dreimal überprüfst, darüber nachdenkst und es dich innerlich zerfrisst. Wenn du alleine zuhause sitzt und du plötzlich dieses üble Bauchgefühl bekommst, dass etwas nicht stimmt. Plötzlich wird dir ganz warm und schlecht, du kannst an nichts anderes mehr denken und du würdest am liebsten direkt losfahren und den Dingen auf den Grund gehen. Jeder der das liest denkt sich wahrscheinlich: Wieso zur Hölle macht die das mit? Das frage ich mich auch manchmal. Natürlich gab es nicht nur schlechte Momente. Es waren so viele schöne dabei, dass ich mich dazu entschlossen habe nicht aufzugeben. Nachts auf einem Parkplatz tanzen, beim Wiedersehen nach einer Woche schon im Flur übereinander herfallen, stundenlange Spaziergänge und Gespräche, nachts mit dem Taxi zu ihm fahren, weil ich es nicht bis zum nächsten Tag aushalte, Strandspaziergänge, Pizza am Strand essen, gemeinsam lachen, einfach nebeneinander liegen, nichts sagen und sich trotzdem in guter Gesellschaft fühlen, leidenschaftliche Küsse, wie ich sie noch nie vorher hatte.. Tja, und dann wird einem plötzlich der Boden unter den Füßen weggerissen. Ich erinnere mich genau an die Szene im September.. ich stehe auf der Straße, rufe eine Freundin an, sie geht ran und ich sage unter Tränen:“Es war alles gelogen, alles, seit Monaten. Er hat mich komplett verarscht. Es ist genau wie ich es befürchtet habe. Es ist noch schlimmer.“ und ich kann die Tränen kaum halten und sage zu ihr, dass ich hoffe, dass alles nur ein Traum war und ich hoffentlich gleich aufwache. Aber ich wache nicht auf. Und ich bleibe trotzdem. Und bis heute frage ich mich, ob es die richtige Entscheidung war. 

Ich habe schon einmal über Liebeskummer geschrieben, deswegen breche ich das Thema hier mal ab, auch wenn ich Stunden drüber schreiben könnte und irgendwie tut es gut, das ganze mal niederzuschreiben. Das Ende der Geschichte ist, dass ich mir geschworen habe, dass 2017 nicht so wird wie 2016. Ich lasse mich nicht belügen, betrügen, verarschen! Niemand sollte das zulassen. Ich habe (hoffentlich) daraus gelernt. Jeder muss seine eigenen Erfahrungen machen, aber ich rate euch: Lasst euch bitte bitte bitte nicht belügen! Lügen sind mittlerweile das allerschlimmste für mich. Das Wort allein macht mir Angst. Ich werde nie wieder zulassen, dass mich jemand derartig belügt. Nie wieder. Obwohl ich 2016 so wunderschöne Momente hatte, mit so viel Liebe und Geborgenheit, bleiben mir doch die schlechten mehr in Erinnerung, weil sie mich geprägt haben. 

Themawechsel:

Über den Abbruch meines Studiums habe ich euch ja erst vor ein paar Tagen berichtet, allerdings war das auch eines der Dinge, die mein Jahr geprägt haben. Wie viele Unterhaltungen ich mit meinen Eltern geführt habe, wie viele Stunden ich darüber nachgedacht habe was ich jetzt wohl am besten mache.. Ich bin sehr zufrieden mit der Entscheidung die ich getroffen habe und kann es kaum erwarten im April hoffentlich endlich wieder zu studieren. 2017 kann nur besser werden! 

Vielleicht sollte ich auch mal zu mehr positiven Dingen kommen. Eine Sache die mich sehr sehr glücklich gemacht hat, war endlich nach Kalifornien zu reisen. Eines meiner Highlights war es endlich vor dem Hollywood Sign zu stehen. Ich habe soooooo oft davon geträumt und im Oktober wurde es endlich wahr. Ich habe mich schock verliebt in Kalifornien, in Palm Springs, LA und Santa Monica. Außerdem war ich endlich wieder in New York und Miami und hatte zwei unvergessliche Wochen mit Melina. Das war einer meiner tollsten Urlaube, wir haben so viel erlebt und ich liebe es mit Melina zu reisen. Außerdem war ich in Paris, in der Türkei, in Spanien, auf Malle, in Köln, in München, Hamburg, Frankfurt und Hannover. Also viel gereist bin ich 2016 auf jeden Fall und jede einzelne Reise war auf ihre Art und weise ein Highlight. 

Ich habe 2016 außerdem viiiiele tolle Menschen kennengelernt und angebliche „Freunde“ verloren. Aber diese „Freunde“ sind nicht der Rede wert. 

Ich habe Milena kennen und lieben gelernt, ich habe sooo viel Zeit mit ihr verbracht und „verlacht“. Ein großes Danke geht an dich Diggi, für unsere unvergessliche Zeit in Köln, die mir jetzt schon wieder so ewig her vorkommt und doch eine der witzigsten Zeiten des Jahres war. Danke, dass es dich gibt. 

Ich habe nicht nur meinen Freunden und meiner Familie viel zu verdanken, sondern auch euch! Ihr habt mich aufgemuntert, ihr wart immer für mich da, ihr habt mir Reisen und Kooperationen ermöglicht. Wenn es mir schlecht ging und man das in Snapchat erkannt hat, habt ihr mir sofort geschrieben und habt mich zum Lachen gebracht. Danke! Ich Danke euch von ganzem Herzen für jede Nachricht, für jeden Kommentar und jeden Snap. Ohne euch wäre ich nicht da wo ich jetzt bin. 

Danke an meine Familie, die immer hinter mir steht, egal was ich mache und die mich bedingungslos liebt und einfach die beste Familie ist die man sich vorstellen kann. Danke Mama, Danke Grassi. 

Danke auch an Sandra, dafür dass du seit Jahren an meiner Seite bist, immer für mich da bist, bedingungslos und ich mich auf dich verlassen kann. Bald kennen wir uns schon 15 Jahre (oder 16?) und ich hoffe, es folgen noch weitere 100! Ich liebe dich. 

Da das hier keine große Danksagung werden soll, beende ich das ganze mal hier, aber bin natürlich allen anderen Freunden genauso dankbar, dass sie immer für mich da sind. Esra, Bella meine Tanzmaus, Jule, Jannick, Charly, Melinski mein Herz, ich liebe euch alle und ohne euch wäre mein Leben nur halb so schön. Obwohl, halb so schön reicht gar nicht! 

Ich bin dankbar, ich bin seeeehr dankbar. Für alle Lektionen, Erinnerungen, Erlebnisse, neue Freundschaften und Möglichkeiten die mir 2016 gebracht hat. 

Ich habe viiiiiel gelernt. 2017, ich bin bereit! Ich war nie stärker als jetzt! 

Studierst du eigentlich noch Jura? 

Die wohl am meisten gestellte Frage auf meinem Account, meinem Snapchat und meinem Email Postfach.  Ich habe, wie einige richtig erkannt haben, nie öffentlich darauf geantwortet, da es mir einfach eine zeitlang zu privat war und ich mein Leben erstmal selber regeln musste. Klar war natürlich immer, dass ich euch, wenn es soweit ist, darüber informieren würde. Allerdings gab es auch viele sehr freche Menschen, die mich direkt beleidigt haben, weil ich nicht auf diese Frage geantwortet habe. Manchen habe ich die Frage auch schon auf Snapchat beantwortet, da sie  sehr nett gefragt haben. Ich finde nicht, dass ich immer über alles direkt auf meinen Social Media Kanälen berichten muss, nur weil ich in der Öffentlichkeit stehe. Aber genug vom Moral-Apostel Text, ich wollte das einigen nur kurz ans Herz legen, da diese bösen Nachrichten weshalb ich darauf nicht antworte nicht sein müssen. 

Also, 2013 habe ich angefangen Jura zu studieren und das direkt nach meinem Abitur. Irgendwie hab ich mir ab der 10. Klasse in den Kopf gesetzt Jura studieren zu wollen, wahrscheinlich durch mehrere Praktika die ich  beim Anwalt gemacht habe und dann auch etwas durch meine Eltern, da es dann sozusagen „beschlossene Sache“ war und ich wusste, nach dem Abi bewerbe ich mich für Jura. Gesagt, getan, nach dem Abitur mit einem Schnitt von 2,8 habe ich mich an 3 Universitäten beworben. In Potsdam wurde ich dann im zweiten Nachrückverfahren angenommen und habe im Oktober 2013 angefangen zu studieren.  

Am Anfang wars ja noch ganz lustig und relativ „einfach“, auch wenn ich Staatsrecht überhaupt nicht lustig fand. Aber die Vorlesungen waren easy, ich habe viele neue Leute kennengelernt und hatte witzige Uniparties und Weihnachtsvorlesungen mit viel Glühwein. Die ersten Klausuren liefen sogar auch relativ gut und ich habe zwei von  vier bestanden. { ja, für Jura ist das gut haha } 

Die Semester schlichen so dahin und es wurde zunehmend schwerer.. und irgendwie hat es mich nicht gepackt. Das Jurafieber. Es ist nicht so, dass es unbedingt zu schwer war, sondern es hat mich einfach nicht genug interessiert. Und mit Desinteresse schreibt man nunmal keine guten Klausuren. Trotzdem habe ich stundenlang gelernt, zuhause, in der Bibliothek, in Lerngruppen und auch alleine. Und dann die Klausur trotzdem mit 2 Punkten verkackt! Obwohl ich 16 Seiten geschrieben hatte. Man muss das ein gequirlter Mist gewesen sein, haha.

Nunja, ich will hier gar keine lange Rede über mein Studium schreiben, aber es hat einfach nicht gefunkt zwischen Jura und mir. Ihr könnt mir natürlich gern noch Fragen stellen zum Studium. 

Dann kommt der Zeitpunkt an dem man anfängt sich Gedanken zu machen. Es ist schließlich nicht leicht seinen Eltern zu sagen: „Jo, ich schmeiß mein Studium hin.“ wo sie doch hoffen, dass man in zwei Jahren Volljuristin ist. Ich habe wirklich viiiiiel darüber nachgedacht, mit engen Freunden geredet und dann irgendwann, als ich gemerkt habe, ich habe nur noch einen Versuch für jede Klausur sonst bin ich sowieso raus, entschlossen mich für etwas anderes zu bewerben. { Komischer verwirrender Satz mit 3 Nebensätzen haha } 

Leider hat dieses ganze Phase 6 Semester gedauert. Bzw im 6. Semester habe ich mich dann exmatrikuliert. Naja, besser spät als nie oder nicht? 😀 Meine Eltern haben bei der Entscheidung natürlich nicht vor Freude in die Hände geklatscht, aber Eltern sind Eltern und Eltern sollten einen immer unterstützen. Und das tun meine mich zum Glück auch. 🙂

Also ist die kleine Melli mit Ende 21 wieder ohne Studienplatz. Um euch hiermit offiziell die Frage zu beantworten: NEIN ich studiere kein Jura mehr und mir geht es eigentlich ziemlich gut damit. Ich habe mich direkt nach der Exmatrikulation im Oktober 2016 an anderen Universitäten beworben. 

Undzwar *trommelwirbel*  für diesen Studiengang: Journalismus und PR-Managament.

 Ich schreibe schon gerne seit ich schreiben kann, habe gern Gedichte geschrieben, Kurzgeschichten, lange Geschichten.. alles was man schreiben kann. Doch irgendwann bin ich davon abgekommen, dabei wollte ich früher immer etwas im kreativen Bereich { was mit Schreiben zutun hat } arbeiten. Ich habe mich sogar für das Praktikum erst bei Axel Springer beworben und DANN beim Anwalt. Erst wollte ich zur Zeitung, dann zum Anwalt. Ich möchte zwar nicht mehr unbedingt nur in diesen Bereich { Zeitung }, aber das was ich hier auf meinem Blog mache ist ja auch auf eine Art und Weise Journalismus. Und dieser Studiengang passt einfach perfekt zu mir. Medien, Schreiben, Public Relations.. darin gehe ich auf! Und nicht in Paragraphen, Mord und Todschlag und öffentlichem Recht.  Ich habe mich auch direkt bei 6 Unis bzw. Hochschulen beworben. In Berlin kann man alles was in diese Richtung geht bloß privat studieren. Ich habe mich zum Sommersemester 2017 beworben. 

Bitte drückt mir die Daumen, im Januar habe ich einen Vorstellungstermin und den Einstellungstest! Den ersten Schritt habe ich schon geschafft, jetzt muss bloß noch die Hausarbeit glatt laufen! Dann bin ich ab April wieder Studentin 🙂 Ich wünsche mir wirklich sehr, dass das klappt und ich dann einen Bachelor in diesem Studiengang machen kann und am liebsten noch den Master. Ich möchte endlich wieder etwas lernen und mich weiterbilden und etwas machen was mir Spaß macht. Ich halte euch natürlich auf dem laufenden, also drückt mir die Daumen! 

Puh, jetzt ist es raus. Ich bin sooo gespannt auf eure Meinungen. Wenn ich mein neues Studium beginne {hoffentlich, hoffentlich, hoffentlich!}, dann bin ich 22. Manche haben in dem Alter schon lange eine Ausbildung abgeschlossen, ein Studium beendet und sind mittem im Berufsleben. Manche aber eben auch nicht. Und meiner Meinung nach ist das nicht schlimm! Ich hab Abitur in 12 Jahren gemacht, nicht 13 und bin somit dafür, dass ich auch schon 6 Semester studiert habe, noch relativ jung. Man sollte sich niemals quälen etwas beenden,was einem keine Freude bereitet oder unglücklich macht. Es ist egal, ob jemand anderes mit 20 schon 2 Ausbildungen abgeschlossen und 3 Festanstellungen hat/hatte, wichtig ist, dass DU machst was dir Spaß macht und was dich glücklich macht. Auch mit 32 kann man nochmal was neues studieren, wenn man das möchte. Niemals sollte man sich an anderen orientieren! Zieh dein Ding durch, auch wenn andere anderer Meinung sind. Wenn du einen Job hast der dir keinen Spaß macht, überleg dir, was dich glücklich machen könnte und dann arbeite daran es zu verwirklichen. 

Ich habe mir in den letzten Jahren mit dem Blog und Instagram schon einiges aufgebaut worauf ich wahnsinnig stolz bin, doch in einigen Jahren hätte ich gerne einen richtige Job, eine richtige Ausbildung/Studium und deswegen gebe ich gerade mein Bestes um bald wieder zu studieren. 

Das waaaaars und es ist raus! Tadaaaa die Antwort auf eure ewige Frage 🙂 Hinterlasst mir gern ein Kommentar, ich freue mich immer über eure Meinung!