Hallo ihr Lieben,
wie ihr vielleicht mitbekommen habt, ist es seit dem Wochenende wieder sehr ruhig auf meinem Blog geworden. Das hängt damit zusammen, dass ich seit Montag wieder zur Uni gehe und mich dieses Semester etwas mehr reinknien muss. Die Klausuren sind leider nicht so ausgefallen wie erhofft und der Spruch „Vier gewinnt!“ hat leider auch nur im Strafrecht geklappt. Aaaber klein Melli gibt nicht auf, sondern sieht das als neue Chance und ich werde das Studium sicher nicht abbrechen nur weil mein Gutachtenstil in den ersten Klausuren nicht so der Knaller war. Naja, heute möchte ich euch aber mal wieder mit sentimentalem Müll volllabern. Manchmal muss man sich sowas einfach von der Seele schreiben und ich hab glücklicherweise fast 50.000 Leute die sich das Gefasel antun und durchlesen. Danke erstmal dafür 🙂
Ich habe immer große Schwierigkeiten so einen Post anzufangen und mich kurz zu fassen, aber ich werd’s versuchen.
Also für die meisten Menschen da draußen komme ich wahrscheinlich sehr selbstbewusst rüber (via Instagram etc.) und wirke sehr glücklich, immer positiv und super zufrieden mit mir selbst. Das stimmt auch zu 90%. Es gibt Zeiten, da bin ich super stolz auf mich, fühle mich pudelwohl in meinem Körper und würde am liebsten im Bikini rumlaufen um zu zeigen was ich erreicht habe. Dann gibt es da aber leider auch die restlichen 10%. Die bestehen aus Selbstzweifeln, Unzufriedenheit und dem Gefühl, sich am liebsten in einen Sack Kartoffeln zu verkriechen, da ich mich dort wohler fühle als in engen Anziehsachen.Ich weiß nicht warum genau jetzt wieder diese 10% auf mich zutreffen. Ich bin zurzeit alles andere als motiviert und seit langem esse ich nicht mehr so gesund wie ich es sonst tue. Mir fehlt die Lust zum Kochen und ich frage mich, ob es überhaupt Sinn macht so oft zum Sport zu gehen und sich 6 von 7 Tagen gesund zu ernähren, wenn es doch so viel schnelles ungesundes und leckeres Essen gibt. Versteht mich nicht falsch, ich liebe das Fitnessstudio und den „Healthy-Lifestyle“ immernoch und werde das natürlich nicht aufgeben, aber ich bin an einem Tief angelangt. Nur ich selbst kann mich da wieder rausholen. Ich habe niemanden der 24 Stunden am Tag bei mir ist und mir in den Arsch tritt, wenn es ums Essen geht. Ich habe ja schonmal erwähnt, dass ich nach dem Essen von Ungesundem Probleme habe wieder komplett darauf zu verzichten und genau das ist am Wochenende passiert. Ich hab zu viel Müll gegessen und seitdem erwische ich mich zu oft beim Schokolade mampfen oder Gummibärchen naschen. Das alles hängt wohl auch damit zusammen, dass ich momentan nicht zufrieden mit meinem Körper bin. Meine Beine sind zu dick, mein Bauch zu schwabbelig und meine Hüften zu breit. Aber wer gibt einem vor was schön ist und was nicht? Ist nicht jeder auf seine eigene Art und Weise schön? Ich habe mich zu diesem Text hier von der lieben und tollen Morena inspirieren lassen. Sie hat eine Aktion gestartet unter dem Motto #startlovingyourselfnow und ich finde diese Aktion bekommt viel zu wenig Beachtung. Lest euch am besten diesen Blogeintrag hier durch: #loveyourself
Ich war gestern mit meinem Freund bei H&M und habe ein total schönes Kleid anprobiert. Leider sah ich darin aus wie eine Presswurst. Ich war total deprimiert und traurig, weil mir irgendwie erst so richtig in dieser Kabine aufgefallen ist, dass ich gerade keine Fortschritte mache, sondern… Rückschritte? Ihr wisst was ich meine. Meine Bauchmuskeln verabschieden sich und die Fettschicht sagt Hallo! Was mich aber viel mehr belastet sind diese doofen Beine! Ich hab leider leider leider ein sehr schwaches Bindegewebe und hab auch Celullites. Das hat sich allerdings extreeeeeeem verbessert seit letztem Jahr, ich würde sagen, es ist zu 85% verschwunden. Aber leider sah das gestern in der Umkleidekabine wieder ganz anders aus. Es hat einfach alles aufeinander getroffen: Kleid passt nicht, Bauch zu schwabbelig, Beine zu dellig: DOOOOFER TAG!
Und dann war ich halt einfach deprimiert, hab mich gefragt warum ich so viel für meinen Körper tue und dennoch nicht zufrieden bin. Mir sind ehrlich gesagt sogar Tränen in die Augen gestiegen an der Kasse, als mein Freund mich gefragt hat warum ich das Kleid nicht nehme. Ich war einfach sauer auf mich selber. Verdammt sauer. Ich weiß, dass ich nicht alles gegeben habe und dass ich schon viel weiter hätte sein können… aber ich hätte dann so manches mal auf etwas verzichtet. Und zwar auf das Genießen, das Entspannen und das Leben! Wenn ich bei meinen Eltern war, dann hab ich halt 3 Stück Kuchen und 2 Teller Nudelauflauf gegessen, aber ich hätte mich auch geärgert wenn ich es nicht getan hätte!
Ich habe dann abends noch lange darüber nachgedacht, darüber nachgedacht warum ich so traurig war. Es lag letztendlich einfach daran, dass ich die Erwartungen an mich selbst zu hochgeschraubt habe. Ich habe mich nur auf meine Schwachstellen fixiert, aber nicht auf das, was ich bereits erreicht habe. Ich habe nur auf das geachtet, was mir an mir nicht gefällt und nicht einmal an Sachen gedacht, die ich an mir liebe.
Und wenn man diese Liebe zu sich selbst vernachlässigt, dann kann es auch mal vorkommen, dass man wie ich gestern aufeinmal völlig frustriert ist und sich selbst nicht mehr schön findet.
Irgendwie merke ich, dass das gerade so gut tut sich das von der Seele zu schreiben. Ist ja wie ein Tagebuch. Naja, außer dass die ganze Welt darauf Zugriff hat 😀
Aber vielleicht findet sich ja jemand in meinen Gedanken wieder.
So, nun möchte ich nochmal auf die Aktionen von der lieben Morena eingehen.
Was liebe ich an mir?
Ja, also zuerst wären da meine Augen. Sie spiegeln meine Stimmung wieder. Bin ich glücklich sind sie strahlend blau, bin ich traurig sind sie grau. Im glücklichen Zustand gefallen sie mir natürlich mehr.
Was ich außerdem schön an mir finde ist meine Taille. Ich habe mit dem Gewichtsverlust nicht an Form verloren, sondern sehe meiner Meinung nach immernoch weiblich aus.
Das ist jetzt das was mir so spontan einfällt.
Natürlich bin ich eigentlich zufrieden mit mir selbst, wenn ich dann mal die Selbstzweifel beiseite schiebe. Und solche Aktionen wie die von Morena ermutigen selbst mich, mich öfter daran zu erinnern mich selbst zu lieben.
Ich wünsche euch allen eine gute Nacht und DANKE an jeden der dieses Gefasel wirklich gelesen hat.
Liebe Grüße,
PS: Habe gerade ein bisschen im #icaniwillsummerbody Hashtag rumgeschaut.. es sind nun über 20.000 Bilder und das motiviert mich gerade wieder an mich zu glauben. Wir schaffen das alle, ZUSAMMEN!
❤




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