April 2017 – Review

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April, April.. der April war irgendwie ein komischer Monat. Aber auch ein schöner. Aber auch ein trauriger. Irgendwie war er verwirrend. Und irgendwie hat er mich geweckt.

Ich habe gelacht: Komischerweise ist das der erste Monat, bei dem mir jetzt nicht direkt einfällt worüber ich so gelacht habe. Aber sicherlich genug. Auch wenn mir jetzt spontan kein super lustiges Ereignis einfällt.

Ich habe geweint: Zu oft. Aber einmal sogar aus Freude. Bei Esras Verlobungsfeier konnte ich die ein oder andere Träne nicht zurückhalten. Ich kann immer noch nicht glauben, dass sie wirklich verlobt ist und heiraten wird. Ich freue mich soooo auf die Hochzeit und möchte am liebsten jetzt schon alles planen. Es ist so schön, wenn die beste Freundin heiratet und ich weiß jetzt schon, die Hochzeit wird noch feuchter als die Verlobung, haha.

Ich bin gereist: Nach Hamburg zum Nicky Jam Konzert! Am 2. April war ich für eine Nacht im Hamburg und habe ihn Endich live gesehen! Mehr über den Kurztrip könnt ihr im markierten Blogpost lesen.

Ich habe gelernt: wie man eine Bilanz aufstellt und rechnet, habe mich viel mit Kostenmanagement und Wirtschaft beschäftigt. Die Uni ist wirklich sehr BWL-lastig und ich lerne wirklich eine Menge. Mittlerweile sitze ich oft von morgens bis abends in der Uni und habe Vorlesungen. Aber es macht mir Spaß und das ist ja die Hauptsache.

Ich habe gelesen: Ich habe eine neues Buch angefangen! Habe ich eigentlich meiner Mama zu Ostern geschenkt und dann habe ich es selber angefangen haha. Es ist das neuste von John Katzenbach (einer meiner liebsten Autoren) „Die Grausamen“.

Ich habe mich gefreut: über die Zeit bei meinen Eltern über Ostern. Wir hatten tolle Tage und ich hatte richtig viel Spaß.

Ich war entspannt: Wann? Keine Ahnung. Hab in letzter Zeit immer öfter Rückenschmerzen und bin permanent verspannt. Eine Massage wäre mal wieder toll!

Ich war nervös: Vor Esras Verlobung. Ohne Grund eigentlich, aber nervös war ich trotzdem haha.

Ich war traurig: als ich gemerkt habe, dass Lügner immer Lügner bleiben werden.

 

Der April war ähnlich wie sein Wetter sehr wechselhaft, Regen und Sonne, Trauer und Freude.. aber ich mache immer aus allem das Beste und wenn mir der April eine Sache beigebracht hat, dann: Nach jedem Regen kommt immer Sonnenschein!

 

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März 2017 – Review

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März, Frühling, erstes Semester… wer hätte vor drei Jahren gedacht, dass ich zweimal im ersten Semester sein werde. Im März hat nämlich mein neues Studium begonnen. Mehr dazu findet ihr hier. Ansonsten ist auch im März wieder viel tolles passiert, ich war auf einigen Konzerten (Drake, Kid Ink, J Alvarez) und hatte eine Woche die Katzen meiner Mutter in Pflege. Im Gegensatz zur Februar Review kann der März natürlich einpacken, denn gereist bin ich diesmal nicht. Trotzdem schaue ich gern auf den März zurück.

Ich habe gelacht: Mit Milena bei der Travestieshow von unserem Schatz Rene. Wir waren zum ersten Mal bei einer Travestieshow und es war einfach nur cool! Wir haben Cocktails getrunken, Flammkuchen gegessen und sooo viel gelacht. Milena wurde aufgrund ihrer Lache zwar zweimal fast rausgeworfen, aber egal, wir hatten Spaß. Das ganze Spektakel hat sich in Wittenberge Lutherstadt abgespielt, also bin ich quasi doch gereist, haha.

Ich habe geweint: Als ich eine Dokumentation über den Terroranschlag auf den Weihnachtsmarkt in Berlin gesehen habe. Es ist nun schon wieder eine ganze Weile her und trotzdem berührt mich das noch total. Vor allem wird es in der Welt einfach nicht ruhiger.. Erst London, dann St. Petersburg. Da können wir uns wirklich jeden Tag glücklich schätzen, an dem es uns und unseren Liebsten gut geht.

Ich bin gereist: Nur in die Lutherstadt Wittenberge, haha. War super dort. Milena und ich kommen wieder. Ich glaube, da kann man ganz coole Fotos machen.

Ich habe gelernt: dass ich keine Ahnung von Kostenmanagement und Bilanzierung habe. Das sind zwei Fächer, die ich in der Uni habe und mich graut es jetzt schon vor der Klausur. Deswegen wird jetzt eine Menge gelernt.

Ich habe gelesen: Zumindest einiges für die Uni! 🙂

Ich habe mich gefreut: Über ganz viel Sushi diesen Monat! Das war wirklich viel.. deswegen sollte ich im April mal wieder ein bisschen darauf verzichten, haha.

Ich war entspannt: Beim ersten Frühstück auf dem Balkon. Es wird langsam Frühling und das ein oder andere mal konnte ich mein Frühstück schon draußen genießen.

Ich war nervös: beim ersten Tag an der neuen Uni. Neue Menschen, neue Fächer.. viele neue Eindrücke! Nach zwei Wochen habe ich mich schon ganz gut eingelebt, aber der erste Tag war natürlich aufregend. Das gehört natürlich dazu.

Ich war traurig: als ich wieder einmal gemerkt habe, dass Worte nichts bedeuten und nur Taten zählen.

Der März wurde besonders durch den Studienbeginn geprägt. Habt ihr Interesse an einem Bericht über mein Studium? Erste Eindrücke, Fächer, etc.?

 

 

Februar 2017 – Review

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Februar, Februar.. du warst so aufregend! Ich durfte so viel reisen, erleben, lachen.. es war der Wahnsinn! Abgesehen davon, dass der Monat für mich super schön war, kann ich es kaum glauben dass wir mittlerweile schon den 10.03. haben! MÄRZ! Es war doch gerade erst Weihnachten, oder?

Ich habe gelacht: In New York. Mit Milena. Obwohl sie so krank war, haben wir wieder echt viel Mist geredet und gemacht und alleine ihre Anwesenheit reicht um mich so richtig zum Lachen zu bringen.

Ich habe geweint: Im Helikopter über New York.. das war ein wahnsinniger Moment, über der Skyline von Manhattan zu fliegen und die ganzen Lichter zu sehen. Ich war einfach sprachlos.. Das muss man mal erlebt haben!

Ich bin gereist: Nach Paris, für den Odlo Crystal Run, nach Madrid für den Bachatea Congress und nach New York, weil ich Sehnsucht nach meiner Lieblingsstadt hatte.

Ich habe gelernt: dass man Menschen erst wenn man mit ihnen verreist so wirklich kennenlernt!

Ich habe gelesen: immer noch kein Buch! Das kann ja wohl nicht wahr sein. Und jetzt ist sogar schon März.

Ich habe mich gefreut: dass ich diesen Monat so viel sehen und erleben durfte. Ich habe mir viele Träume erfüllt und wirklich Spaß gehabt, konnte in New York alle Sorgen vergessen, während ich durch die Straßen gelaufen bin..

Ich war entspannt: als ich mit Jose durch Madrid gelaufen bin. Ich habe mich dort sofort Zuhause gefühlt. Madrid ist wirklich eine wundervolle Stadt! Habe mich wirklich wohl gefühlt und wäre am liebsten noch länger geblieben.

Ich war nervös: als wir im Helikopter saßen und tatsächlich ohne Türen geflogen sind. Das war ein wahnsinniges Erlebnis! Außerdem war ich vor meinem ersten Tanzworkshop nervös, den ich mit Jose gegeben habe!

Ich war traurig: als die ganzen Reisen vorbei waren. Aber eins weiß ich: Nach Madrid und New York muss ich so schnell es geht wieder!

Danke Februar für all deine Möglichkeiten, für die Reisen und Erlebnisse, für neue Bekanntschaften, traumhafte Sonnenuntergänge in New York, die Stunden mit Milena und all das gute Essen.
Es war der perfekte Monat vor dem Studienbeginn!

 

 

Die Zeit heilt alle Wunden

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Ich sitze auf meinem Bett, starre an die Wand. Ich habe keine Lust irgendwas zu sagen, mit irgendwem zu reden oder rauszugehen. Da ist dieser Schmerz. Der Schmerz, der mich verstehen lässt, wieso es „Herzschmerz“ heißt. Es ist schwer zu beschreiben, wenn man es noch nie gefühlt hat. Es fühlt sich so an, als hätte dir jemand das Herz aus der Brust gerissen und dir gleichzeitig die Luft zum atmen genommen. Es fühlt sich an, als würde es nie wieder aufhören wehzutun und als würdest du nie wieder tief durchatmen können. Etwas schnürt dir die Brust zu. Es ist nicht das erste Mal, dass ich es fühle, doch fühlt es sich jedes mal etwas anders an und doch denke ich :“Da ist er wieder, der Schmerz.“ Und auch dieses mal glaube ich zuerst, dass ich es nicht überlebe, frage mich, wie es weitergehen soll. Es ist okay so zu denken, es ist ok so zu fühlen. Liebeskummer gehört zum Leben wie Sand ans Meer. Ich gehe zum Fenster, öffne es, in der Hoffnung, frische Luft atmen zu können. Ich schließe die Augen, atme tief ein und weiß, die Zeit heilt alle Wunden.

Jeder von uns, oder zumindest jeder Zweite, hatte schonmal Liebeskummer. Ich hasse dieses Gefühl, dieses Gefühl was ich versucht habe zu beschreiben in dem obigen Text. Ich weiß,  dass es vielen von euch ähnlich geht und ich habe schon so unglaublich viele Nachrichten zu dem Thema bekommen, dass ich das Gefühl habe, dass ich drüber schreiben muss.

Wenn ich an diesen einen Liebeskummer denke, den ich mit 20 hatte, dann habe ich manchmal ein schlechtes Gewissen. Auf der Welt passieren täglich so schlimme Dinge, es gibt wirklich wichtigere Dinge als Liebeskummer und ich bin noch so jung… und heule einer Pappnase hinterher. Andererseits ist es trotzdem ok zu fühlen, zu lieben und zu leiden. Es ist ok traurig zu sein. Ich bin auch nur ein Mensch. So wie du auch. Und jeder hat das Recht traurig zu sein. Egal in welchem Alter. Egal aus welchem Grund.

Ich finde sogar, dass es wichtig ist traurig zu sein und das ganze rauszulassen und es nicht in sich hinein zu fressen. Traurig sein gehört zum Leben dazu genau wie glücklich sein. Wären wir nie traurig, wären wir vermutlich auch nie glücklich.

Am Anfang des Liebeskummers bin ich immer kurz davor aus dem Fenster zu springen. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich bin eine dieser „Alles oder Nichts„-Personen. Es gibt keine halben Sachen. Entweder ich liebe, oder ich liebe eben nicht. Und wenn ich dann verletzte werde, dann ist es für mich wie das Ende der Welt. Anderen Leuten Ratschläge geben kann ich immer super, mir selber dann aber helfen oder diese Ratschläge anwenden… NICHT. Ich könnte euch jetzt sagen, es wird alles wieder gut (das wird es auch) und andere Mütter haben auch schöne Söhne.. JA, das haben sie. Aber in dem Moment bringen solche Sätze einfach nichts. Sie sind so bedeutend wie der Moment, wenn in China ein Reissack umfällt. Sind wir doch mal ehrlich: Das einzige was hilft ist heulen, alles rauslassen, sich für ein paar Tage zurück ziehen ist auch vollkommen okay. ABER, ja, es gibt immer ein aber, ABER nur, wenn man alles rauslässt und danach nach vorne schaut. Das ist der schwierige Teil. Jetzt beginnt wieder der Part, wo ich versuche Tipps zu geben und ich eigentlich erstmal vor meiner eigenen Haustür (sagt man dass so?)  anfangen sollte.

Kein Mann der Welt ist unsere Tränen wert. Und falls sich auch einige Männer hierher verirrt haben: Auch keine Frau ist eure Tränen wert! Menschen kommen und gehen, Menschen werden uns immer wieder verletzen und sie werden uns immer und immer wieder enttäuschen. Manchmal wenn ich traurig bin, warum auch immer, lese ich gern Zitate von anderen Menschen. Ich fühle mich dann verstanden und es fühlt sich so an, als wäre ich nicht alleine. Kennt ihr das, wenn ihr das Gefühl habt, dass andere eure Gefühle besser ausdrücken könnt als ihr selber? Wenn ihr etwas lest und denkt:„JA! Genau das fühle ich, genau so ist es, wieso hab ich das nicht geschrieben?“ So geht es mir oft. Und dann surfe ich stundenlang im Netz, lese Zitate, Geschichten, Gedichte.. schwanke zwischen Lachen, Weinen, Enttäuschung, Wehmut, Entschlossenheit und Wut. Am Ende des Tages komme ich immer zu der Erkenntnis, dass das Leben weitergeht. Dass manche Menschen eine Lektion gewesen sind und man mit neu gewonnener Lebenserfahrung bereit für die nächste Bekanntschaft ist. In einem Punkt sind sich die meisten Texte und Geschichten einig:

Zeit heilt alle Wunden.

Natürlich heilt Zeit alle Wunden, aber Narben bleiben trotzdem. Ich habe keinen Liebeskummer je vergessen. Ich kann mich gut an die Zeiten erinnern, ich weiß genau wie es sich anfühlt. Mal intensiver, mal weniger intensiv. Vielleicht verblasst es mit der Zeit mehr und mehr, aber es wird nie ganz verschwinden. Manchmal reicht ein Lied, ein Duft, ein Ort, eine Erinnerung und es fühlt sich wieder ganz frisch an. Nur ganz kurz. Dann ist es wieder vorbei. Ich glaube auch, wenn man jemanden richtig geliebt hat, wird immer ein Teil dieser Person in unserem Herzen bleiben. Vielleicht hat sich die Person auch geändert und sie war nicht mehr die gleiche als sie aus deinem Leben gegangen ist, aber zu dem Zeitpunkt wo du sie geliebt hast, wo alles schön war, ein Teil davon wird immer zu dir gehören. Und das ist okay.

Menschen prägen uns. Begegnungen, Beziehungen, Bekanntschaften.

Liebeskummer ist etwas schreckliches, ich weiß das. Ich weiß, dass man denkt man wird nie wieder jemand „besseren“ finden. Doch das wird man. Das werden wir alle. Es hat seinen Grund, wenn sich der Weg zweier Menschen trennt. Auch wenn man es jetzt noch nicht versteht. Irgendwann kommt der Punkt, da wird man es verstehen.

Und bis dieser Punkt gekommen ist, habe ich euch meine liebsten Zitate, Bilder und Sprüche rausgesucht, weil ich weiß wie sehr sowas hilft.

Liebeskummer ist ein Arschloch, aber niemand ist alleine damit. Ich will gar nicht wissen wie viele da draußen ein gebrochenes Herz haben. Jeder der sich jetzt angesprochen fühlt, fühlt sich bitte gaaaanz doll gedrückt von mir. Die Zeit wird die Wunden wirklich heilen und irgendwann lernt man damit umzugehen. Das Leben ist deshalb nicht vorbei. Das Leben ist wunderschön, man muss es bloß wieder lieben lernen, sich selbst lieben lernen. Lernen, dass man niemanden anders braucht um glücklich zu sein als sich selbst.

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Januar 2017 – Review

 

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02.02.2017.. der Januar ist vorbei! Ich habe mir überlegt, euch jeden Monat ein bisschen etwas über die schönsten und traurigsten Momente zu erzählen, den Monat mit euch Revue passieren zu lassen und euch das ein oder andere Bild zu zeigen, was man nicht auf Instagram oder Snapchat gesehen hat.

Ich habe gelacht: An meinem Geburtstag, den ich mit unglaublich tollen Menschen verbringen durfte.

Ich habe geweint: Vor Freude, da ich zum Geburtstag so tolle Briefe von meinen Freunden bekomme habe und dazu eine Überraschungsparty.

Ich bin gereist: Nach München, für ein Event von BurtsBee’s, auf dem ich mal wieder nette Menschen kennenlernen durfte und tolle Produkte testen.

Ich habe gelernt: Dass das mit den Neujahrsvorsätzen mal wieder nicht so einfach ist 😉

Ich habe gelesen: Nicht das, was ich lesen wollte. Jemand Buchtipps? Wenigstens diesen Vorsatz möchte ich im Februar umsetzen!

Ich habe mich gefreut: Darüber, dass ich einen neuen Studienplatz habe und ab April wieder studiere. Darüber, dass ich viel mit Milena gemacht habe und wir viel gelacht haben.

Ich war entspannt: Als ich mein drittes Tattoo an meinem Geburtstag bekommen habe. Ich liebe es!

Ich war nervös: Vor den Bewerbungsgesprächen an den Hochschulen und heute früh, als ich mein erstes YouTube Video mit meinem neuen Freund hochgeladen habe.

Ich war traurig: Als ich krank ins neue Jahr gestartet bin und zwei Wochen mit Antibiotikum und Kortison verbracht habe.

Wenn ich diesen Monat bewerten müsste, würde ich ihm die Bezeichnung: Nett, aber da geht noch was – geben.

Februar, let’s go! Ich bin gesund, fit und voller Ideen!

Liebste Grüße,

eure

yes

How to: Neujahrs(sport)vorsätze halten

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Zum neuen Jahr nehmen sich viele Leute vor gesünder zu leben, mehr zum Sport zu gehen und besonders die Strandfigur für den folgenden Sommer steht dabei im Vordergrund.
Die meisten von ihnen halten nicht lange durch und das ganze hat auch einen Grund: unrealistische Ziele!

Am 31.12. denkst du dir wahrscheinlich jedes Jahr: Ab morgen wird alles anders! Keine Süßigkeiten mehr, keine Cola, keine unnötigen Snacks zwischendurch und auch keinen Alkohol mehr! Ich gehe ab jetzt jeden Tag zum Sport, ohne Ausnahme!
Und am 6.1. hast du spätestens wieder die Tafel Schokolade in der Hand und sitzt vor dem Fernseher, denn heute ist Sportpause!

Das Problem mit diesen Vorsätzen ist, dass man sich einfach viel zu viel auf einmal vornimmt. Man kann nicht von heute auf morgen alles ändern! Also mit viel Willenskraft wahrscheinlich schon, aber ich bezweifle, dass das jemanden glücklich macht. Deshalb habe ich mir ein paar Tipps überlegt, wie ihr es wahrscheinlich schon eher schafft eure Ziele zu erreichen!

  1. Der Weg ist das Ziel – Setze die zum Beispiel jede Woche, oder jeden Monat, EIN neues Ziel. Das könnte in der ersten Woche zB. sein, immer eine Stunde früher als sonst schlafen zu gehen und eine Stunde früher aufzustehen, um mehr zu schaffen.
  2. Du musst nicht jeden Tag zum Sport zu gehen, um Erfolge zu sehen. Fang mit 2-3 mal die Woche an und dann arbeite dich Schritt für Schritt voran. Du wirst sehen, so bleibt auch deine Motivation bestehen, wenn du nicht direkt zu viel von dir verlangst.
  3. Erstelle dir eine Motivationsplaylist, beispielsweise eine, die du morgens nach zum Aufstehen anmachst mit Songs, die dich wach machen und dann eine, die du zum trainieren hörst. Musik ist unglaublich gut für Motivation und die Laune steigert sie auch.
  4. Schreib dir deine Ziele auf! Wie heißt es so schön, Aus den Augen – aus dem Sinn. Das passiert uns nicht! Heute ist zwar schon der 9.1., aber es ist nie zu spät sich seine Ziele aufzuschreiben. Du kannst sie dir auch aus Post-Its an deinen Spiegel hängen, oder in ein Notizbuch schreiben. Hauptsache sie sind auf Papier und nicht nur in deinen Gedanken.
  5. Feiere deine Fortschritte! Sei nicht zu hart zu dir selbst, sondern freu dich auch über Erfolge – egal wie klein oder groß sie sind.

Habt ihr euch dieses Jahr Vorsätze gemacht? Wenn ja, welche?
Ich würde mich freuen, wenn wir uns zu diesem Thema austauschen würden!

Ich habe mir nämlich noch was sportliches für euch überlegt! Dazu komme ich aber in den nächsten Tagen.

Fühlt euch gedrückt!

Dear 2016..

Liebes 2016,

Danke! Danke, für die schönen und die schlechten Momente. Das Jahr 2016 war definitiv eine Herausforderung für mich. Allerdings gab es zwischen den ganzen traurigen und schlechten Momenten natürlich auch unzählige gute! Ich bin so viel gereist, war zweimal in Amerika und auch in Europa viel unterwegs. Die ganzen Reisen die ich mit Melina machen durfte, dafür bin ich wahnsinnig dankbar. Ich glaube, 2016 hat mich um einiges reifer gemacht, ich habe noch nie so viel gelernt, noch nie so viele eigenständige Entscheidungen getroffen. 

Ich möchte eigentlich gar keinen klassischen Jahresrückblick schreiben, davon gibt es unzählige und vielleicht wird es euch auf die Dauer ja auch langweilig. Trotzdem gab es im Jahr 2016 ein paar Momente, über die ich schreiben möchte. 

Wenn ich an das vergangen Jahr denke und was alles passiert ist, fällt mir zuerst der Tod meines Hundes ein. Das war nicht nur der schlimmste Tag im ganzen Jahr, sondern auch meines ganzen Lebens. Ich habe das Glück, dass ich noch nie (🙏🏼🙏🏼🙏🏼) jemanden verlieren musste den ich sehr geliebt habe. An dem Tag als Anuschka starb, war es das erste mal, dass ich so wirklich mit dem Tod konfrontiert wurde. Ich habe mich seit Jahren vor diesem Tag gefürchtet, habe immer gehofft, sie würde 150 werden und schon bei dem Gedanken an ihr ableben hätte ich jedesmal heulen können. Als dann an einem Tag im Juni um 5:00 morgens mein Handy klingelte und ich den Namen meiner Mutter auf dem Display sah, hatte ich es schon geahnt. Ich konnte beim Abschied leider nicht dabei sein, auch wenn ich sie gern gestreichelt hätte, während sie eingeschläfert wurde. Aber vielleicht war es besser so. Denn auch ohne mich von ihr zu verabschieden und das ganze mitzuerleben habe ich sehr sehr viel geweint. Zum Glück hat sich Milena direkt um mich gekümmert und mich an diesem schrecklichen Tag aufgeheitert und zum Lachen gebracht. Das werde ich ihr nie vergessen, dass sie direkt für mich da war, weil ich mich so unglaublich allein gefühlt habe. Danke Diggi.

Abgesehen von den Tränen, die ich wegen meinem Hund vergossen habe, habe ich (natürlich) mal wieder wegen einem Mann geheult. Ich bin seeeehr nah am Wasser gebaut und besonders Liebeskummer kann mich ganz schön fertig machen. Das Jahr war Liebestechnisch wohl das schlimmste was ich je hatte. Ich hab überlegt, ob ich das hier anspreche, ob ich darüber schreibe oder es weglasse. Ich weiß, dass das hier auch Leute lesen, die vielleicht ganz genau wissen was gemeint ist, aber das ist dann nunmal so. Das, was sie jetzt lesen werden, können sie sich sowieso schon denken.

 In meinem Leben habe ich glaube ich noch nie so viel für jemanden gekämpft, noch nie so viel zurückgesteckt, noch nie so viel gegeben wie dieses Jahr. Ich möchte gar nicht wissen, wie viele Tränen ich geweint habe, wie viele Worte aus Verzweiflung gesprochen und wie oft ich gehofft habe, dass alles gut wird. Ich habe meine Freunde wahrscheinlich zu Tode genervt, habe mich irgendwann selber genervt und trotzdem nie aufgegeben. Ich habe noch nie so wenig auf die Meinung anderer gegeben, habe noch nie so viele verrückte Dinge gemacht wie dieses Jahr. Ich habe alles gegeben was ich habe und vielleicht noch ein bisschen mehr. Schon komisch was man manchmal macht, wenn man liebt, oder? 2016 hatte einige Filmreife Szenen, ich sollte vielleicht ein Buch schreiben und ich bin mir ziemlich sicher, dass es ein Erfolg werden würde. Viele Freundinnen meinten mein Liebesleben sei wie eine Soap im Fernsehen. GZSZ like. Ein Satz hat mich dieses Jahr sehr berührt. Eine Freundin hat zu mir gesagt, (nachdem ich mich mal wieder bei ihr ausgeheult habe) „Wenn jeder so ein großes Herz hätte wie du, dann wäre die Welt ein Stückchen besser.“ Manchmal frage ich mich ob sie recht hat, aber eigentlich denke ich, dass ich bloß naiv bin. Wenn dir all deine Freunde sagen:“Renn, solange du noch kannst!“ und du bleibst, dann zweifelt man doch irgendwann an sich selbst. Wie viel sollte man für die Liebe opfern? Es ist nicht einfach zu entscheiden, wann es Zeit ist aufzugeben. Aber irgendwann hat man auch keine Kraft mehr. Ich wurde belogen, betrogen, hintergangen und habe trotzdem verziehen. Naja, zumindest versucht zu verzeihen. Ich habe gelernt, dass Vertrauen das allerwichtigste in einer Beziehung ist. Wenn kein Vertrauen da ist, bringen die größten Gefühle nichts. Du kannst lieben, aber trotzdem nicht glücklich sein. Vertrauen kann man nicht kaufen, vertrauen muss man sich verdienen. Und wenn es einmal weg ist, wenn es einmal so richtig missbraucht wurde, ist es das schwierigste es wieder aufzubauen. Vielleicht sogar unmöglich. Ich hätte niemals gedacht, dass Vertrauen wichtiger ist als Liebe. Bis ich in dieser Situation war. Wenn du alles anzweifelst, wenn du selbst die simpelsten Aussagen dreimal überprüfst, darüber nachdenkst und es dich innerlich zerfrisst. Wenn du alleine zuhause sitzt und du plötzlich dieses üble Bauchgefühl bekommst, dass etwas nicht stimmt. Plötzlich wird dir ganz warm und schlecht, du kannst an nichts anderes mehr denken und du würdest am liebsten direkt losfahren und den Dingen auf den Grund gehen. Jeder der das liest denkt sich wahrscheinlich: Wieso zur Hölle macht die das mit? Das frage ich mich auch manchmal. Natürlich gab es nicht nur schlechte Momente. Es waren so viele schöne dabei, dass ich mich dazu entschlossen habe nicht aufzugeben. Nachts auf einem Parkplatz tanzen, beim Wiedersehen nach einer Woche schon im Flur übereinander herfallen, stundenlange Spaziergänge und Gespräche, nachts mit dem Taxi zu ihm fahren, weil ich es nicht bis zum nächsten Tag aushalte, Strandspaziergänge, Pizza am Strand essen, gemeinsam lachen, einfach nebeneinander liegen, nichts sagen und sich trotzdem in guter Gesellschaft fühlen, leidenschaftliche Küsse, wie ich sie noch nie vorher hatte.. Tja, und dann wird einem plötzlich der Boden unter den Füßen weggerissen. Ich erinnere mich genau an die Szene im September.. ich stehe auf der Straße, rufe eine Freundin an, sie geht ran und ich sage unter Tränen:“Es war alles gelogen, alles, seit Monaten. Er hat mich komplett verarscht. Es ist genau wie ich es befürchtet habe. Es ist noch schlimmer.“ und ich kann die Tränen kaum halten und sage zu ihr, dass ich hoffe, dass alles nur ein Traum war und ich hoffentlich gleich aufwache. Aber ich wache nicht auf. Und ich bleibe trotzdem. Und bis heute frage ich mich, ob es die richtige Entscheidung war. 

Ich habe schon einmal über Liebeskummer geschrieben, deswegen breche ich das Thema hier mal ab, auch wenn ich Stunden drüber schreiben könnte und irgendwie tut es gut, das ganze mal niederzuschreiben. Das Ende der Geschichte ist, dass ich mir geschworen habe, dass 2017 nicht so wird wie 2016. Ich lasse mich nicht belügen, betrügen, verarschen! Niemand sollte das zulassen. Ich habe (hoffentlich) daraus gelernt. Jeder muss seine eigenen Erfahrungen machen, aber ich rate euch: Lasst euch bitte bitte bitte nicht belügen! Lügen sind mittlerweile das allerschlimmste für mich. Das Wort allein macht mir Angst. Ich werde nie wieder zulassen, dass mich jemand derartig belügt. Nie wieder. Obwohl ich 2016 so wunderschöne Momente hatte, mit so viel Liebe und Geborgenheit, bleiben mir doch die schlechten mehr in Erinnerung, weil sie mich geprägt haben. 

Themawechsel:

Über den Abbruch meines Studiums habe ich euch ja erst vor ein paar Tagen berichtet, allerdings war das auch eines der Dinge, die mein Jahr geprägt haben. Wie viele Unterhaltungen ich mit meinen Eltern geführt habe, wie viele Stunden ich darüber nachgedacht habe was ich jetzt wohl am besten mache.. Ich bin sehr zufrieden mit der Entscheidung die ich getroffen habe und kann es kaum erwarten im April hoffentlich endlich wieder zu studieren. 2017 kann nur besser werden! 

Vielleicht sollte ich auch mal zu mehr positiven Dingen kommen. Eine Sache die mich sehr sehr glücklich gemacht hat, war endlich nach Kalifornien zu reisen. Eines meiner Highlights war es endlich vor dem Hollywood Sign zu stehen. Ich habe soooooo oft davon geträumt und im Oktober wurde es endlich wahr. Ich habe mich schock verliebt in Kalifornien, in Palm Springs, LA und Santa Monica. Außerdem war ich endlich wieder in New York und Miami und hatte zwei unvergessliche Wochen mit Melina. Das war einer meiner tollsten Urlaube, wir haben so viel erlebt und ich liebe es mit Melina zu reisen. Außerdem war ich in Paris, in der Türkei, in Spanien, auf Malle, in Köln, in München, Hamburg, Frankfurt und Hannover. Also viel gereist bin ich 2016 auf jeden Fall und jede einzelne Reise war auf ihre Art und weise ein Highlight. 

Ich habe 2016 außerdem viiiiele tolle Menschen kennengelernt und angebliche „Freunde“ verloren. Aber diese „Freunde“ sind nicht der Rede wert. 

Ich habe Milena kennen und lieben gelernt, ich habe sooo viel Zeit mit ihr verbracht und „verlacht“. Ein großes Danke geht an dich Diggi, für unsere unvergessliche Zeit in Köln, die mir jetzt schon wieder so ewig her vorkommt und doch eine der witzigsten Zeiten des Jahres war. Danke, dass es dich gibt. 

Ich habe nicht nur meinen Freunden und meiner Familie viel zu verdanken, sondern auch euch! Ihr habt mich aufgemuntert, ihr wart immer für mich da, ihr habt mir Reisen und Kooperationen ermöglicht. Wenn es mir schlecht ging und man das in Snapchat erkannt hat, habt ihr mir sofort geschrieben und habt mich zum Lachen gebracht. Danke! Ich Danke euch von ganzem Herzen für jede Nachricht, für jeden Kommentar und jeden Snap. Ohne euch wäre ich nicht da wo ich jetzt bin. 

Danke an meine Familie, die immer hinter mir steht, egal was ich mache und die mich bedingungslos liebt und einfach die beste Familie ist die man sich vorstellen kann. Danke Mama, Danke Grassi. 

Danke auch an Sandra, dafür dass du seit Jahren an meiner Seite bist, immer für mich da bist, bedingungslos und ich mich auf dich verlassen kann. Bald kennen wir uns schon 15 Jahre (oder 16?) und ich hoffe, es folgen noch weitere 100! Ich liebe dich. 

Da das hier keine große Danksagung werden soll, beende ich das ganze mal hier, aber bin natürlich allen anderen Freunden genauso dankbar, dass sie immer für mich da sind. Esra, Bella meine Tanzmaus, Jule, Jannick, Charly, Melinski mein Herz, ich liebe euch alle und ohne euch wäre mein Leben nur halb so schön. Obwohl, halb so schön reicht gar nicht! 

Ich bin dankbar, ich bin seeeehr dankbar. Für alle Lektionen, Erinnerungen, Erlebnisse, neue Freundschaften und Möglichkeiten die mir 2016 gebracht hat. 

Ich habe viiiiiel gelernt. 2017, ich bin bereit! Ich war nie stärker als jetzt!