Last days of summer – Tag

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Tags! Wie lange habe ich keinen mehr gemacht? Was früher auf Blogs gang und gebe war, ist heute weitestgehend ausgestorben. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass mich meine liebe Melinski zum „Last days of summer“ Tag nominiert hat. Meine last days of summer waren definitiv in Mexiko, denn mittlerweile ist in Deutschland schon totaler Herbst eingekehrt.

Lieblingsurlaub in diesem Sommer?

Total schwer zu sagen! Unverhoffter weise war ich ja diesen Sommer doch echt oft im Urlaub! Und ich kann mich einfach nicht zwischen Mexiko und Amerika entscheiden, da sie beide so unterschiedlich waren.

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Hattest du eine Sommer-Bucketlist und wenn ja – hast du alles abgehakt?

Nein, eine Bucketlist hatte ich keine, aber ich habe trotzdem einige tolle Erfahrungen gesammelt und Dinge getan, auch ohne Bucketlist. Aber vielleicht wäre das eine Idee für nächstes Jahr?

Pool, See oder Meer?

Definitiv Meer! Wenn ich doch bloß nicht so viel Angst vor Haien hätte. Die Fürchte ich ja sogar in der Ostsee, haha.

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Was war das spontanste, was du diesen Sommer getan hast?

Definitiv die Reise nach Amerika. Zwei Wochen vor Abflug ein Ticket zu einer Fremden nach New York gebucht. Und es war definitiv eine der besten Entscheidungen!

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Wann endet der Sommer für dich? 

Wenn es anfängt, nicht mehr bis 11 Uhr hell zu bleiben.

Eine Sache, die du dir für den nächsten Sommer vornimmst? 

Mehr Roadtrips machen! Vielleicht sogar irgendwo in Europa. Man muss ja nicht immer 8 Stunden im Flieger sitzen.

Das beste Essen in diesem Sommer?

Tacos und Quesadillas in Mexiko! Keine Diskussion!

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Warst du auf einem Konzert? 

Oh ja, auf vielen! Obwohl die eher im Frühling waren. Zählt das? 😀

Lieblings-Beauty-Produkt im Sommer?

Puh.. irgendwie fällt mir da auf anhieb nichts wirklich ein. Hab jetzt zwei Minuten nachgedacht und weiß immer noch nichts. Dann nehme ich einfach meine liebste Eyeshadow Palette von Huda Beauty. Nichts ist besser als diese Palette.

Ein besonderer Moment, den du ganz sicher nie vergessen wirst? 

Den Moment, wo ich mit Anna abends am Jefferson Memorial saß und wir umgeben von all den Denkmälern in DC einfach unseren Gedanken nachgehangen haben. Ich war so glücklich in dem Moment, es war fast das Ende einer tollen Reise und ich hab auch in dem Moment wieder bewusst versucht ihn zu genießen und zu speichern. Ich weiß noch, wie ich in dem Moment wirklich über alles mögliche nachgedacht habe.

 

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Liebstes Sommerlied? 

Was für eine schwere Frage.. meine Lieblingslieder sind meist nie aktuell. Und irgendwie habe ich kein richtiges Sommerlied dieses Jahr. Obwohl, ein Lied wird mich wohl immer an den Sommer erinnern. „Still Got Time“ von Zayn.

 

Das war’s auch schon! Ich hoffe euch hat der kleine Tag gefallen und ihr habt einen Einblick in einen Sommer bekommen. Mitmachen kann jeder der möchte, aber da der Sommer nun echt schon Geschichte ist, nominiere ich niemanden.

 

Ok

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Heute habe ich beim Aufräumen deine Jacke gefunden. Sie hing zwischen all meinen Jeans- und Lederjacken, ganz unscheinbar und ich hatte sie schon längst vergessen. Ich stand bestimmt 5 Minuten vor ihr und habe sie erstmal angeschaut. Was mach ich jetzt damit?
Nach langem Zögern habe ich sie vom Bügel genommen. Und daran gerochen. Komischerweise riecht sie selbst Monate später noch nach dir. Vielleicht weil ich sie so lange nicht angefasst habe. Weil sie dort hing und dort immer noch hängen würde, wenn ich heute nicht aufgeräumt hätte.

 

Mir geht es gut. Das tut es wirklich. Mir geht es so gut wie seit Ewigkeiten nicht mehr. Trotzdem hat es kurz geschmerzt, als ich die Jacke an meine Nase gehalten habe und es nach dir gerochen hat. Weil es der vertraute Duft war, der Duft eines Menschen den ich mal geliebt habe.

 

So schnell wie der Schmerz gekommen ist, so schnell geht er auch wieder. Mir kommen Erinnerungen hoch, an Dinge die du getan und gesagt hast. Dinge, die mich so sehr verletzt haben, wie es noch nie etwas getan hat. Zum Glück weiß ich, dass es das richtige war dich zu verlassen. Ich habe mich selbst gerettet. Endlich. Jedes Mal wenn ich gehen wollte kam etwas dazwischen: du.

Die Erinnerungen sind teilweise schon verblasst. Vielleicht, weil sich Körper und Geist vor Dingen schützen die ihnen nicht gut tun.

 

Natürlich weiß ich dass es richtig war. Dass es das Beste war. Das Richtige. Das Beste.

 

Und trotzdem tut es ab und zu weh.

 

Wenn auch nur für einen Moment.

 

Und das ist ok.

 

Ich habe gelernt. Ich habe so viel gelernt. Über mich selbst, über die Liebe, Vertrauen und Respekt. Ich habe gesehen und gefühlt, was ich nie wieder sehen und fühlen möchte.

 

Ich habe dich geliebt. Und du weißt nicht was Liebe ist. Ich wünsche mir für dich, dass du das irgendwann mal fühlen kannst.

 

Du kannst jedem Menschen auf diesem Planeten erzählen was du möchtest. Erzähl den Leuten die fragen, dass du mich verlassen hast. Erzähl ihnen, dass ich nur eine verrückte Tante war die du nicht losgeworden bist. Dass wir was miteinander hatten und ich dich seitdem nicht mehr in Ruhe gelassen habe. Erzähl den Leuten was sie hören wollen, oder was du denkst dass sie hören wollen.

 

Tu es.

 

Aber du und ich kennen die Wahrheit. Und ich hoffe manchmal denkst du an mich und fühlst dich schlecht. So richtig.

 

Ich weiß, dass ich noch öfter solche Momente haben werde wie heute. Vielleicht nicht, weil ich noch mehr Kleidungsstücke von dir finde. Vielleicht wird es ein Lied sein, ein Ort oder ein Getränk. Was immer es sein wird, der Schmerz wird kommen und wieder gehen. So wie heute.

April 2017 – Review

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April, April.. der April war irgendwie ein komischer Monat. Aber auch ein schöner. Aber auch ein trauriger. Irgendwie war er verwirrend. Und irgendwie hat er mich geweckt.

Ich habe gelacht: Komischerweise ist das der erste Monat, bei dem mir jetzt nicht direkt einfällt worüber ich so gelacht habe. Aber sicherlich genug. Auch wenn mir jetzt spontan kein super lustiges Ereignis einfällt.

Ich habe geweint: Zu oft. Aber einmal sogar aus Freude. Bei Esras Verlobungsfeier konnte ich die ein oder andere Träne nicht zurückhalten. Ich kann immer noch nicht glauben, dass sie wirklich verlobt ist und heiraten wird. Ich freue mich soooo auf die Hochzeit und möchte am liebsten jetzt schon alles planen. Es ist so schön, wenn die beste Freundin heiratet und ich weiß jetzt schon, die Hochzeit wird noch feuchter als die Verlobung, haha.

Ich bin gereist: Nach Hamburg zum Nicky Jam Konzert! Am 2. April war ich für eine Nacht im Hamburg und habe ihn Endich live gesehen! Mehr über den Kurztrip könnt ihr im markierten Blogpost lesen.

Ich habe gelernt: wie man eine Bilanz aufstellt und rechnet, habe mich viel mit Kostenmanagement und Wirtschaft beschäftigt. Die Uni ist wirklich sehr BWL-lastig und ich lerne wirklich eine Menge. Mittlerweile sitze ich oft von morgens bis abends in der Uni und habe Vorlesungen. Aber es macht mir Spaß und das ist ja die Hauptsache.

Ich habe gelesen: Ich habe eine neues Buch angefangen! Habe ich eigentlich meiner Mama zu Ostern geschenkt und dann habe ich es selber angefangen haha. Es ist das neuste von John Katzenbach (einer meiner liebsten Autoren) „Die Grausamen“.

Ich habe mich gefreut: über die Zeit bei meinen Eltern über Ostern. Wir hatten tolle Tage und ich hatte richtig viel Spaß.

Ich war entspannt: Wann? Keine Ahnung. Hab in letzter Zeit immer öfter Rückenschmerzen und bin permanent verspannt. Eine Massage wäre mal wieder toll!

Ich war nervös: Vor Esras Verlobung. Ohne Grund eigentlich, aber nervös war ich trotzdem haha.

Ich war traurig: als ich gemerkt habe, dass Lügner immer Lügner bleiben werden.

 

Der April war ähnlich wie sein Wetter sehr wechselhaft, Regen und Sonne, Trauer und Freude.. aber ich mache immer aus allem das Beste und wenn mir der April eine Sache beigebracht hat, dann: Nach jedem Regen kommt immer Sonnenschein!

 

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März 2017 – Review

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März, Frühling, erstes Semester… wer hätte vor drei Jahren gedacht, dass ich zweimal im ersten Semester sein werde. Im März hat nämlich mein neues Studium begonnen. Mehr dazu findet ihr hier. Ansonsten ist auch im März wieder viel tolles passiert, ich war auf einigen Konzerten (Drake, Kid Ink, J Alvarez) und hatte eine Woche die Katzen meiner Mutter in Pflege. Im Gegensatz zur Februar Review kann der März natürlich einpacken, denn gereist bin ich diesmal nicht. Trotzdem schaue ich gern auf den März zurück.

Ich habe gelacht: Mit Milena bei der Travestieshow von unserem Schatz Rene. Wir waren zum ersten Mal bei einer Travestieshow und es war einfach nur cool! Wir haben Cocktails getrunken, Flammkuchen gegessen und sooo viel gelacht. Milena wurde aufgrund ihrer Lache zwar zweimal fast rausgeworfen, aber egal, wir hatten Spaß. Das ganze Spektakel hat sich in Wittenberge Lutherstadt abgespielt, also bin ich quasi doch gereist, haha.

Ich habe geweint: Als ich eine Dokumentation über den Terroranschlag auf den Weihnachtsmarkt in Berlin gesehen habe. Es ist nun schon wieder eine ganze Weile her und trotzdem berührt mich das noch total. Vor allem wird es in der Welt einfach nicht ruhiger.. Erst London, dann St. Petersburg. Da können wir uns wirklich jeden Tag glücklich schätzen, an dem es uns und unseren Liebsten gut geht.

Ich bin gereist: Nur in die Lutherstadt Wittenberge, haha. War super dort. Milena und ich kommen wieder. Ich glaube, da kann man ganz coole Fotos machen.

Ich habe gelernt: dass ich keine Ahnung von Kostenmanagement und Bilanzierung habe. Das sind zwei Fächer, die ich in der Uni habe und mich graut es jetzt schon vor der Klausur. Deswegen wird jetzt eine Menge gelernt.

Ich habe gelesen: Zumindest einiges für die Uni! 🙂

Ich habe mich gefreut: Über ganz viel Sushi diesen Monat! Das war wirklich viel.. deswegen sollte ich im April mal wieder ein bisschen darauf verzichten, haha.

Ich war entspannt: Beim ersten Frühstück auf dem Balkon. Es wird langsam Frühling und das ein oder andere mal konnte ich mein Frühstück schon draußen genießen.

Ich war nervös: beim ersten Tag an der neuen Uni. Neue Menschen, neue Fächer.. viele neue Eindrücke! Nach zwei Wochen habe ich mich schon ganz gut eingelebt, aber der erste Tag war natürlich aufregend. Das gehört natürlich dazu.

Ich war traurig: als ich wieder einmal gemerkt habe, dass Worte nichts bedeuten und nur Taten zählen.

Der März wurde besonders durch den Studienbeginn geprägt. Habt ihr Interesse an einem Bericht über mein Studium? Erste Eindrücke, Fächer, etc.?

 

 

Februar 2017 – Review

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Februar, Februar.. du warst so aufregend! Ich durfte so viel reisen, erleben, lachen.. es war der Wahnsinn! Abgesehen davon, dass der Monat für mich super schön war, kann ich es kaum glauben dass wir mittlerweile schon den 10.03. haben! MÄRZ! Es war doch gerade erst Weihnachten, oder?

Ich habe gelacht: In New York. Mit Milena. Obwohl sie so krank war, haben wir wieder echt viel Mist geredet und gemacht und alleine ihre Anwesenheit reicht um mich so richtig zum Lachen zu bringen.

Ich habe geweint: Im Helikopter über New York.. das war ein wahnsinniger Moment, über der Skyline von Manhattan zu fliegen und die ganzen Lichter zu sehen. Ich war einfach sprachlos.. Das muss man mal erlebt haben!

Ich bin gereist: Nach Paris, für den Odlo Crystal Run, nach Madrid für den Bachatea Congress und nach New York, weil ich Sehnsucht nach meiner Lieblingsstadt hatte.

Ich habe gelernt: dass man Menschen erst wenn man mit ihnen verreist so wirklich kennenlernt!

Ich habe gelesen: immer noch kein Buch! Das kann ja wohl nicht wahr sein. Und jetzt ist sogar schon März.

Ich habe mich gefreut: dass ich diesen Monat so viel sehen und erleben durfte. Ich habe mir viele Träume erfüllt und wirklich Spaß gehabt, konnte in New York alle Sorgen vergessen, während ich durch die Straßen gelaufen bin..

Ich war entspannt: als ich mit Jose durch Madrid gelaufen bin. Ich habe mich dort sofort Zuhause gefühlt. Madrid ist wirklich eine wundervolle Stadt! Habe mich wirklich wohl gefühlt und wäre am liebsten noch länger geblieben.

Ich war nervös: als wir im Helikopter saßen und tatsächlich ohne Türen geflogen sind. Das war ein wahnsinniges Erlebnis! Außerdem war ich vor meinem ersten Tanzworkshop nervös, den ich mit Jose gegeben habe!

Ich war traurig: als die ganzen Reisen vorbei waren. Aber eins weiß ich: Nach Madrid und New York muss ich so schnell es geht wieder!

Danke Februar für all deine Möglichkeiten, für die Reisen und Erlebnisse, für neue Bekanntschaften, traumhafte Sonnenuntergänge in New York, die Stunden mit Milena und all das gute Essen.
Es war der perfekte Monat vor dem Studienbeginn!

 

 

Die Zeit heilt alle Wunden

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Ich sitze auf meinem Bett, starre an die Wand. Ich habe keine Lust irgendwas zu sagen, mit irgendwem zu reden oder rauszugehen. Da ist dieser Schmerz. Der Schmerz, der mich verstehen lässt, wieso es „Herzschmerz“ heißt. Es ist schwer zu beschreiben, wenn man es noch nie gefühlt hat. Es fühlt sich so an, als hätte dir jemand das Herz aus der Brust gerissen und dir gleichzeitig die Luft zum atmen genommen. Es fühlt sich an, als würde es nie wieder aufhören wehzutun und als würdest du nie wieder tief durchatmen können. Etwas schnürt dir die Brust zu. Es ist nicht das erste Mal, dass ich es fühle, doch fühlt es sich jedes mal etwas anders an und doch denke ich :“Da ist er wieder, der Schmerz.“ Und auch dieses mal glaube ich zuerst, dass ich es nicht überlebe, frage mich, wie es weitergehen soll. Es ist okay so zu denken, es ist ok so zu fühlen. Liebeskummer gehört zum Leben wie Sand ans Meer. Ich gehe zum Fenster, öffne es, in der Hoffnung, frische Luft atmen zu können. Ich schließe die Augen, atme tief ein und weiß, die Zeit heilt alle Wunden.

Jeder von uns, oder zumindest jeder Zweite, hatte schonmal Liebeskummer. Ich hasse dieses Gefühl, dieses Gefühl was ich versucht habe zu beschreiben in dem obigen Text. Ich weiß,  dass es vielen von euch ähnlich geht und ich habe schon so unglaublich viele Nachrichten zu dem Thema bekommen, dass ich das Gefühl habe, dass ich drüber schreiben muss.

Wenn ich an diesen einen Liebeskummer denke, den ich mit 20 hatte, dann habe ich manchmal ein schlechtes Gewissen. Auf der Welt passieren täglich so schlimme Dinge, es gibt wirklich wichtigere Dinge als Liebeskummer und ich bin noch so jung… und heule einer Pappnase hinterher. Andererseits ist es trotzdem ok zu fühlen, zu lieben und zu leiden. Es ist ok traurig zu sein. Ich bin auch nur ein Mensch. So wie du auch. Und jeder hat das Recht traurig zu sein. Egal in welchem Alter. Egal aus welchem Grund.

Ich finde sogar, dass es wichtig ist traurig zu sein und das ganze rauszulassen und es nicht in sich hinein zu fressen. Traurig sein gehört zum Leben dazu genau wie glücklich sein. Wären wir nie traurig, wären wir vermutlich auch nie glücklich.

Am Anfang des Liebeskummers bin ich immer kurz davor aus dem Fenster zu springen. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich bin eine dieser „Alles oder Nichts„-Personen. Es gibt keine halben Sachen. Entweder ich liebe, oder ich liebe eben nicht. Und wenn ich dann verletzte werde, dann ist es für mich wie das Ende der Welt. Anderen Leuten Ratschläge geben kann ich immer super, mir selber dann aber helfen oder diese Ratschläge anwenden… NICHT. Ich könnte euch jetzt sagen, es wird alles wieder gut (das wird es auch) und andere Mütter haben auch schöne Söhne.. JA, das haben sie. Aber in dem Moment bringen solche Sätze einfach nichts. Sie sind so bedeutend wie der Moment, wenn in China ein Reissack umfällt. Sind wir doch mal ehrlich: Das einzige was hilft ist heulen, alles rauslassen, sich für ein paar Tage zurück ziehen ist auch vollkommen okay. ABER, ja, es gibt immer ein aber, ABER nur, wenn man alles rauslässt und danach nach vorne schaut. Das ist der schwierige Teil. Jetzt beginnt wieder der Part, wo ich versuche Tipps zu geben und ich eigentlich erstmal vor meiner eigenen Haustür (sagt man dass so?)  anfangen sollte.

Kein Mann der Welt ist unsere Tränen wert. Und falls sich auch einige Männer hierher verirrt haben: Auch keine Frau ist eure Tränen wert! Menschen kommen und gehen, Menschen werden uns immer wieder verletzen und sie werden uns immer und immer wieder enttäuschen. Manchmal wenn ich traurig bin, warum auch immer, lese ich gern Zitate von anderen Menschen. Ich fühle mich dann verstanden und es fühlt sich so an, als wäre ich nicht alleine. Kennt ihr das, wenn ihr das Gefühl habt, dass andere eure Gefühle besser ausdrücken könnt als ihr selber? Wenn ihr etwas lest und denkt:„JA! Genau das fühle ich, genau so ist es, wieso hab ich das nicht geschrieben?“ So geht es mir oft. Und dann surfe ich stundenlang im Netz, lese Zitate, Geschichten, Gedichte.. schwanke zwischen Lachen, Weinen, Enttäuschung, Wehmut, Entschlossenheit und Wut. Am Ende des Tages komme ich immer zu der Erkenntnis, dass das Leben weitergeht. Dass manche Menschen eine Lektion gewesen sind und man mit neu gewonnener Lebenserfahrung bereit für die nächste Bekanntschaft ist. In einem Punkt sind sich die meisten Texte und Geschichten einig:

Zeit heilt alle Wunden.

Natürlich heilt Zeit alle Wunden, aber Narben bleiben trotzdem. Ich habe keinen Liebeskummer je vergessen. Ich kann mich gut an die Zeiten erinnern, ich weiß genau wie es sich anfühlt. Mal intensiver, mal weniger intensiv. Vielleicht verblasst es mit der Zeit mehr und mehr, aber es wird nie ganz verschwinden. Manchmal reicht ein Lied, ein Duft, ein Ort, eine Erinnerung und es fühlt sich wieder ganz frisch an. Nur ganz kurz. Dann ist es wieder vorbei. Ich glaube auch, wenn man jemanden richtig geliebt hat, wird immer ein Teil dieser Person in unserem Herzen bleiben. Vielleicht hat sich die Person auch geändert und sie war nicht mehr die gleiche als sie aus deinem Leben gegangen ist, aber zu dem Zeitpunkt wo du sie geliebt hast, wo alles schön war, ein Teil davon wird immer zu dir gehören. Und das ist okay.

Menschen prägen uns. Begegnungen, Beziehungen, Bekanntschaften.

Liebeskummer ist etwas schreckliches, ich weiß das. Ich weiß, dass man denkt man wird nie wieder jemand „besseren“ finden. Doch das wird man. Das werden wir alle. Es hat seinen Grund, wenn sich der Weg zweier Menschen trennt. Auch wenn man es jetzt noch nicht versteht. Irgendwann kommt der Punkt, da wird man es verstehen.

Und bis dieser Punkt gekommen ist, habe ich euch meine liebsten Zitate, Bilder und Sprüche rausgesucht, weil ich weiß wie sehr sowas hilft.

Liebeskummer ist ein Arschloch, aber niemand ist alleine damit. Ich will gar nicht wissen wie viele da draußen ein gebrochenes Herz haben. Jeder der sich jetzt angesprochen fühlt, fühlt sich bitte gaaaanz doll gedrückt von mir. Die Zeit wird die Wunden wirklich heilen und irgendwann lernt man damit umzugehen. Das Leben ist deshalb nicht vorbei. Das Leben ist wunderschön, man muss es bloß wieder lieben lernen, sich selbst lieben lernen. Lernen, dass man niemanden anders braucht um glücklich zu sein als sich selbst.

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Januar 2017 – Review

 

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02.02.2017.. der Januar ist vorbei! Ich habe mir überlegt, euch jeden Monat ein bisschen etwas über die schönsten und traurigsten Momente zu erzählen, den Monat mit euch Revue passieren zu lassen und euch das ein oder andere Bild zu zeigen, was man nicht auf Instagram oder Snapchat gesehen hat.

Ich habe gelacht: An meinem Geburtstag, den ich mit unglaublich tollen Menschen verbringen durfte.

Ich habe geweint: Vor Freude, da ich zum Geburtstag so tolle Briefe von meinen Freunden bekomme habe und dazu eine Überraschungsparty.

Ich bin gereist: Nach München, für ein Event von BurtsBee’s, auf dem ich mal wieder nette Menschen kennenlernen durfte und tolle Produkte testen.

Ich habe gelernt: Dass das mit den Neujahrsvorsätzen mal wieder nicht so einfach ist 😉

Ich habe gelesen: Nicht das, was ich lesen wollte. Jemand Buchtipps? Wenigstens diesen Vorsatz möchte ich im Februar umsetzen!

Ich habe mich gefreut: Darüber, dass ich einen neuen Studienplatz habe und ab April wieder studiere. Darüber, dass ich viel mit Milena gemacht habe und wir viel gelacht haben.

Ich war entspannt: Als ich mein drittes Tattoo an meinem Geburtstag bekommen habe. Ich liebe es!

Ich war nervös: Vor den Bewerbungsgesprächen an den Hochschulen und heute früh, als ich mein erstes YouTube Video mit meinem neuen Freund hochgeladen habe.

Ich war traurig: Als ich krank ins neue Jahr gestartet bin und zwei Wochen mit Antibiotikum und Kortison verbracht habe.

Wenn ich diesen Monat bewerten müsste, würde ich ihm die Bezeichnung: Nett, aber da geht noch was – geben.

Februar, let’s go! Ich bin gesund, fit und voller Ideen!

Liebste Grüße,

eure

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