Kampf den Schwachstellen

Beitrag von Rami

( for English just head over to my profile: @amazingrami )

Kampf den Schwachstellen
Hallo allerseits. Ist ja schon ein Weilchen her, dass ihr von mir gehört habt. Man munkelt, auch ich fahre auf Urlaub und man munkelt zusätzlich, auch mir gehen soziale Netzwerke nach geraumer Zeit mächtig auf den [Melina, wie vulgär darf ich eigentlich werden?]
Nach meinem letzten Beitrag, wo es um empfohlene Proteinmengen ging, habe ich mir aufgrund des Feedbacks vorgenommen, in Zukunft noch mehr technisches und vor allem praktisches Wissen zu übermitteln. Einige (wenige) der LeserInnen haben das was ich zum Proteinintake geschrieben habe angezweifelt, mich dann auch teilweise als unwissend markiert oder per se die Ernährungsform die ich „propagiere“ als ungesund bezeichnet; interessanterweise habe ich mich bis dato für keine Ernährungsweise ausgesprochen….
Ich möchte aus diesem Grund daher nochmal betonen:
Meine Ratschläge, Richtlinien etc. basieren in erster Linie auf persönlichen Erfahrungen an mir und meinen KlientInnen aber vor allem auch auf aktuellen Studien. Ich akzeptiere daher ein „Na du hast keine Ahnung, das ist falsch“ nicht, solange kein plausibles Gegenargument kommt.
Diskutieren, ja, jederzeit nur halt bitte nachvollziehbar und vor allem überprüfbar argumentieren. Über Tatsachen diskutiere ich zudem auch nur ungern, wie zB. dass Proteine aus Aminosäuren bestehen. Ist ungefähr so, wie wenn mich jemand anspricht und sagt: „Ne, du heißt nicht Rami, ich weiß das.“   (PS: Das alles war mitunter ein Grund, warum ich mich eine Weile vom Schreiben zurückgezogen habe… bin aber jetzt der Meinung, dass ich durchaus einigen helfen kann und deshalb weitermachen sollte)
Gut, genug gejammert, wollen wir mal zum eigentlichen Thema übergehen.
Der Winter steht an und wenn ihr wie ich aus Österreich seid, dann sollte der Bikini schon längst im Schrank verstaut sein. (Bevor ich jetzt gefragt werde: Nein, ich trage keine Bikinis)
Das heißt für uns alle: Zeit um weiterhin unseren Körper zu schmieden und vor allem an Schwachstellen zu arbeiten, denn darum soll es in dieser Reihe von Artikeln gehen.
Wir alle haben auf dem Weg zu unserem Wunschkörper oft mal ein paar Rückschläge. Seien diese nun in Form von Verletzungen oder von Muskelgruppen die im Vergleich zu anderen ordentlich hinterherhinken. Sich zurückzulehnen und die berühmte Ausrede der „Genetik“ zu verwenden, ist etwas für Verlierer und wir sind bekanntlich keine. Die Genetik gibt in erster Linie die Form des Muskels vor und spielt auch eine gewisse Rolle in der Geschwindigkeit des Muskelaufbaus jedoch nur eine untergeordnete!
Ich bin nicht der Meinung, dass man Muskelgruppen die stark hinterherhinken schonen sollte. Ich weiß, viele Trainer werfen mit Wörtern rum wie: Katabol! Übertraining! Etc. Muskeln sind Muskeln und Wachstumsreize sind Wachstumsreize. Punkt.
Übertraining… ist eines der Wörter, mit welchem man mich ganz leicht reizen kann (jetzt kennt ihr meine Schwachstelle). Es wird so oft damit herumgeworfen, ohne, dass die Bedeutung wirklich bekannt ist. Ohne hier jetzt zu weit auszuholen: Die meisten von uns haben nicht annähernd die regenerativen Fähigkeiten um ins Übertraining zu kommen. Wir sind ja nicht belämmert. Wenn wir uns nicht regeneriert fühlen, schwach, was auch immer, dann trainieren wir nicht. So einfach!
Was ich damit sagen will ist: Geht an eure eigenen Grenzen und bleibt nicht schon bei den Grenzen stehen, die andere propagieren.
Schwächen merzt man nicht aus indem man sie schont meine lieben, sondern indem man sie beseitigt. Meiner Erfahrung zufolge sind die meisten Schwächen darauf zurückzuführen, dass die jeweilige Muskelgruppe nicht hart genug rangenommen wird. Vielleicht regeneriert sie auch schneller als die anderen. Fakt ist, die betreffende Muskelgruppe ist deutlich (kraftmäßig und optisch) schwächer als die anderen und deshalb muss was getan werden.
Unser wichtigstes Werkzeug hierbei ist Frequenz! Mehr dazu später!
Ich werde euch im Zuge dieser Artikelserie verschiedene Methoden vorstellen, die sich zur Bekämpfung der jeweiligen Schwachstelle, als äußerst effizient erwiesen haben. Intensitätstechniken, Frequenzsteigerung und verschiedene Wiederholungsbereiche.. wenn eure Muskeln jetzt nicht schon zittern dann weiß ich auch nicht.

Ich werde der Reihe nach, von oben nach unten, vorgehen… Schulter, Rücken, Brust, Arme, Bauch, Beine
PS: Das ist nicht nur ein Artikel für Fortgeschrittene. Ich werde in den Beispielplänen zwischen Anfängern und Fortgeschrittenen unterscheiden und allgemeine Richtlinien geben.
Das heißt, egal wie fortgeschritten ihr seid, wie weit ihr mit dem Training seid, nach welchem Split ihr trainiert oder was eure Ziele sind, ich denke sehr wohl, dass ihr was mitnehmen können werdet!
Euch noch viel Spaß und bis bald  

Ein Gedanke zu “Kampf den Schwachstellen

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