London for a day

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Wenn ich eins in den letzten Monaten oder Jahren gelernt habe, dann dass man manche Orte erst richtig kennenlernt, wenn man sie öfters besucht. Und manchmal ändert sich der erste Eindruck, wenn man dem Ort eine zweite oder dritte Chance gibt.

Anfang September ging es für mich mit meiner besten Freundin mehr oder weniger spontan nach London. Bevor Esra geheiratet hat, haben wir einen Beste-Freundinnen-Kurztrip geplant und uns für London entschieden. Ich war schon mehrmals in London, einmal mit der Schule und zweimal beruflich. Alle drei Male hat mich die Stadt nicht vom Hocker gehauen. Und trotzdem dachte ich, wieso fliegen wir nicht nach London und ich schau mal, wie mir die Stadt gefällt, wenn ich sie mit einer Person entdecke, mit der ich sehr gerne Zeit verbringe. Man sagt ja immer, dass es nicht darauf ankommt WO man ist sondern MIT WEM. Manchmal kann man an den kuriosesten Orten eine wundervolle Zeit haben, einfach nur, weil man mit den richtigen Leuten dort ist.

Also haben wir sehr günstige Flüge von Berlin nach Stansted gebucht und ein Hotel mitten im Zentrum. Es gibt mit Sicherheit schon unzählige Blogposts von anderen Menschen über London, mit London Tipps und Erfahrungen. Aber ich dachte, vielleicht interessiert den ein oder anderen, wie wir versucht haben das meiste aus 2 Tagen (naja eher 24 Stunden vor Ort) rauszuholen und was man vielleicht beachten kann, wenn man (wie wir) nur einen kurzen Trip plant.

Als erstes kann ich sagen: der Flughafen Stansted ist wirklich am A* der Welt! Wenn man eine Woche in London ist oder sogar länger, dann mag es vielleicht nicht so schlimm sein, aber da wir echt nur knapp einen Tag hatte, war es schon echt zeitaufwendig vom und zum Flughafen zu kommen. Wir sind sehr früh losgeflogen und gelandet und trotzdem waren wir erst gegen 15 Uhr bereit die Stadt zu erkunden. Wir haben uns in Stansted für den Bus entschieden, wo wir glaube ich um die 8-10€ pro Person gezahlt haben um in die Londoner Innenstadt zu kommen. Der Bus hat nicht nur gestunken (aufgrund der Toilette) sondern ist echt um die 1 1/2 – 2 Stunden gefahren. Da sollte man sich überlegen, ob man nicht doch lieber nach Heathrow fliegt und vielleicht etwas mehr Geld in die Flüge investiert.

Unser Hotel (das Victoria Inn) liegt nur 15 Minuten zu Fuß zum Buckingham Palace und auch generell kann man, wenn man gerne läuft, alles in der Inner City zu Fuß erreichen. Auch wenn ich in fremden Ländern gern wenigstens einmal U-Bahn/Bus etc. teste, laufe ich zu 90% sonst zu Fuß. Natürlich nur, wenn es die Stadt und die Lage von der Unterkunft zulassen.

Da wir vom ersten Tag also nur noch ein paar Stunden hatten bis die Sonne untergegangen ist, haben wir uns dazu entschieden einfach ein bisschen spazieren zu gehen. Als aller erstes sind wir aber zu Shake Shack gegangen! Ich liebe die Fast-Food-Kette seit ich so oft in Amerika bin und bin sehr happy, dass es in Europa diese eine Filiale in London gibt. Wir haben uns natürlich beide Tage von Shake Shack ernährt, haha.

Danach sind wir am Buckingham Palace und Trafalgar Square vorbei zum Picadilly Circus und zur Oxford Street, von dort aus zum London Eye und am Big Ben vorbei wieder zum Hotel. Das war ein ganz schöner Fußmarsch und wir haben eine Menge Eindrücke sammeln können. Und irgendwie hat mir London an dem Tag sehr gut gefallen und ich habe mich total wohl gefühlt. Am liebsten hätte ich an jeder Ecke angehalten und Fotos gemacht. Die Stadt hat mir dieses Mal einfach super gut gefallen. Vielleicht, weil ich die Zeit hatte sie auf mich wirken zu lassen und einfach mit Esra durch die Straßen schlendern konnte. Jede Straße hatte einfach so süße und schöne Ecken, die meisten Häuser sehen auch so wunderschön aus und ich merke gerade, ich bin echt schlecht darin zu beschreiben wieso ich eine Stadt schön finde, haha. Aber dafür gibt es ja Fotos!

 

 

 

 

Am nächsten Tag sind wir dann weiter durch die Stadt, durch den Green Park und natürlich zu VICTORIAS SECRET gelaufen. Dort haben wir bestimmt eine Stunde verbracht und uns wie im Paradies gefühlt! Der Store dort ist riiiiesig und auf jeden Fall zu empfehlen, er ist fast so groß wie der neben dem Rockefeller Center in NYC. Von dort aus sind wir dann mit einem Uber nach Notting Hill gefahren. Ich liebe Notting Hill. Nicht nur wegen dem Film durch den ich diese Nachbarschaft schon vor Jahren kennengelernt habe, sondern besonders weil diese Gegend wirklich einen ganz besonderen Charme hat. Ich laufe dort super gerne an den ganzen bunten Häusern vorbei und bei Sonnenschein und blauem Himmel sieht es natürlich noch schöner aus. Dort kann man wirklich ewig rumschlendern, es gibt auch sehr viele interessante kleine Geschäfte. Leider hatten wir gar keine Zeit wirklich viel zu schlendern, da wir ja wieder von Stansted nach Hause geflogen sind.
Trotzdem haben wir das Beste draus gemacht und haben uns die schönen Häuser angeschaut, ein paar Fotos gemacht, Süßigkeiten für Familie und Freunde geholt und sind dann nochmal zu Shake Shack essen gegangen. Danach war es wirklich Zeit wieder Richtung Flughafen zu fahren, diesmal haben wir uns allerdings für den Zug entschieden, der uns ungefähr 23€ pro Person gekostet hat. Auch wenn unser Flug erst abends ging, mussten wir schon gegen 15 Uhr zum Flughafen, weshalb ich euch echt nur empfehlen kann einen näheren Flughafen zu wählen, oder einfach länger zu bleiben.

Es war kurz aber wunderschön! Auch in 24 Stunden kann man eine Menge in London sehen und unternehmen. Wir haben nicht viel Geld ausgegeben, was einfach daran lag, dass wir nicht geshoppt haben und uns nur von Shake Shack ernährt haben, haha.

Wart ihr schonmal in London? Hat euch die Stadt direkt auf den ersten Blick gefallen oder war es wie bei mir?

 

 

 

 

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