December #5

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März 2019 Part I

01.03.19
Ein neues Kapitel. Die Uni hier könnte einfach nicht besser laufen. Es ist so verrückt, wie gut sich das anfühlt. Die Nächte hier sind meistens lang und ich bekomme nicht so viel Schlaf, aber das macht gar nichts, denn irgendwie bin ich trotzdem fit. Freue mich auf jeden neuen Tag. Ich tanze glaube ich mehr als ich schlafe. Endlich bin ich komplett hier angekommen. Diesen Monat steht so vieles an. Es geht nach San Diego zum ersten Mal, es geht wieder nach Portland, was mit das verrückteste ist, was ich mir mal wieder hab einfallen lassen, außerdem besuche ich meine Eltern in New Orleans und mache gemeinsam mit ihnen einen Roadtrip durch die Südstaaten. Was für aufregende Wochen. Außerdem startet bald unser Springbreak was heißt, dass die erste Hälfte des Semesters vorbei ist. Mittlerweile fühle ich mich in allen Kursen so wohl, abgesehen von manchen Fachwörtern fühle ich mich auch nicht wirklich wie ein „Ausländer“, da es generell eine so internationale Uni ist. Es wird Frühling in Kalifornien und die Bäume und Sträucher blühen, es wird früher wärmer und ich verlaufe mich nicht mehr. Das fremde Gefühl von Anfang Januar ist komplett weg, ich fühle mich hier zuhause, in meinem kleinen Zimmer mit Roommate ebenfalls und von Heimweh ist keine Spur. Ich hab mich immer gefragt, wie es wohl sein mag so lange aus Berlin weg zu sein und in einem anderen Land zu studieren. Ich hab mir die Szenarien so oft ausgemalt und mir vorgestellt wie es sein wird. Aber es ist anders als ich dachte. Es ist viel besser. Und egal wie ich versuche es zu beschreiben, man kann so etwas gar nicht richtig in Worte fassen, diese Erfahrungen die man sammelt. In einem Land so weit weg, ohne einen seiner engsten Personen um sich, dafür mit so vielen neuen Gesichtern und das alles in einer Sprache, die ich zwar gut beherrsche, die aber nunmal nicht meine Muttersprache ist. Ich bin so dankbar für die Möglichkeit, diesen Traum zu leben und diese Erfahrungen zu machen.
Man lernt sich selbst auch nochmal ganz neu kennen. Nur fällt es mir schwer zu glauben, dass die Hälfte der Zeit bald schon um sein soll. 5 1/2 Monate klingt am Anfang lang, aber ist es das wirklich? Ich denke nicht. Zumindest nicht, wenn man sich erstmal irgendwo einlebt. Ich würde so gern die Zeit anhalten, genau jetzt, genau jetzt wo sich alles einspielt und eine Routine reinkommt. Aber leider funktioniert das Leben so nicht, also versuche ich einfach zu genießen. Jede Sekunde, jeden Tag, jedes neue Abenteuer. Denn diese Zeit kommt nie wieder.

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