Throwback Thursday

(If you want to read the article in english, just scroll down please)

 

Hallo ihr Lieben,

viele von euch sind sicher gerade in der Schule oder auf der Arbeit. Ich genieße die letzte Woche der Semesterferien bevor es wieder losgeht mit dem Lernen. Da heute „throwback thursday“ ist, kam ich auf die Idee euch vom letzten April zu erzählen. Klingt vielleicht erstmal komisch, aber der April 2013 war der Monat, in dem ich meine Ernährung komplett umgestellt habe. In diesem Monat habe ich beschlossen etwas zu ändern und ich bin so froh, dass ich dieses Schritt gemacht habe. Es hat sich so unglaublich viel seit letztem April geändert. Die Ernährungsumstellung hat meine ganze Lebensweise, meinen Körper und mein Denken verändert. Klingt voll verrückt und übertrieben, aber es ist wirklich so.
Bevor ich weiterschreibe, möchte ich auf zwei ältere Blogposts verweisen. Einmal hätten wir hier meine Geschichte von faul zu fit und das zweite ist der Jahresrückblick, beide passen super zu diesem neuen Post und wer sie noch nicht gelesen hat kann das gerne tun.

Im April 2013 war ich mitten im Abitur. Das heißt: viel lernen, lernen, lernen. Um mich bei Laune zu halten habe ich oft zur Schokolade gegriffen, denn: Schokolade stellt keine Frage, Schokolade versteht! 😀
Doch auch damals hatte ich schon Instagram, jedoch einen anderen Account, in den ich ein paar Monate später nicht mehr reinkam. Er existiert immernoch, wer ihn sehen will: hier !

Haha ich hab mir gerade den Account angeschaut, schon witzig. Aber wie ihr seht: Ich habe schon LANGE einen „Fitness“ und „Food“ Accout gehabt, damals war das allerdings noch nicht so weit verbreitet.
Damals haben mich Leute wie @dorisldk inspiriert und sie haben einen großen Teil dazu beigetragen, dass ich angefangen habe meine Ernährung umzustellen. Jedenfalls war ich im April total unzufrieden mit meinem Körper, als ich gesehen habe wie man durch gesunde Ernährung und Sport aussehen kann. Damals habe ich hauptsächlich diesen „Fitspo“ Seiten gefolgt, mit 100.000 Abonennten und den ganzen tollen durchtrainierten Frauen. Ich war im April 2013 bereits zwei Jahre im Fitnessstudio angemeldet. aber wie man gesehen hat hab ich es nicht effektiv genutzt. An dieser Stelle möchte ich mich bei meiner Mutter entschuldigen, die 2 Jahre lange die Mitgliedschaft bezahlt hat und ich es nie 100% genutzt habe (bis auf Sommer/Herbst 2012, da habe ich nämlich die vielen Kilo abgenommen mit viel viel langweiligem Cardio auf dem Crosstrainer und wenig essen). An dieser Stelle möchte ich mich außerderm noch bei meiner Mutter bedanken (vielleicht liest sie es ja) da sie es mir bis heute jeden Monat ermöglicht, in so ein tolles Fitnessstudio zu gehen und mir somit dabei hilft meinen Traumkörper zu erarbeiten 😀
Ok, zurück zum eigentlichen Thema.
Immernoch Anfang April 2013 und immernoch unzufrieden mit meinem Körper. Ich weiß noch wie ich stundenlang auf (oder in?) Instagram gehangen habe und immer verzweifelter wurde. HILFE! Du bist fett! Du siehst scheiße aus. Wieso frisst du soviel Müll? Wieso? … So ungefähr sah es in meinem Kopf aus. Erster Schritt: Süßigkeiten weglassen. Zweiter Schritt: Mehr Sport, Fitness wieder aufleben lassen.
Ich hatte mich seit dem Abnehmen auf meinen Lorbeeren ausgeruht. Ich hatte zwar abgenommen, war aber alles andere als Fit.
Ich war zu dem Zeitpunkt 5 Monate mit Timo zusammen und habe jede freie Minute mit ihm verbracht. Das war auch ein Grund, wieso ich das Fitnessstudio kaum noch besucht habe.
Hier mal ein paar Impressionen von meinen Essgewohnheiten anfang April 2013:

Klar, man muss sich auch mal was gönnen, aber mein Leben bestand nur aus gönnen 😀
Das wollte ich ändern. Und das habe ich auch getan. Wenn ich jetzt sehe wie alles anfängt draußen zu blühen und die Frühlingsgefühle in mir hochkommen, muss ich so oft an den letzten Frühling denken! Ich bin eines Nachmittags mit Timo zu H&M, weil ich endlich richtige Sportsachen haben wollte! Ich hatte bis dahin keinen Sport-BH und keine Sporthose. Deshalb habe ich mir ein komplettes Outfit zugelegt:

In diesem Outfit bin ich dann morgens um 8 raus Joggen gegangen. Ich konnte nichtmal 5 Minuten durchlaufen und somit hab ich es meist nie länger als 20 Minuten mit Pausen geschafft. Aber ich habe mich aufgerafft und etwas getan und ich hab nichtmal daran gedacht aufzugeben! Ich wollte unbedingt aussehen wie die Frauen in Instagram und ich wollte stolz auf mich sein.
Mein Frühstück sah dann meist folgendermaßen aus: Low fat Joghurt mit Früchten, Müsli, Zimt und ein Knäckebrot. Puh, nicht gut! Das Müsli war voll mit Zucker und ein Knäckebrot gibt mir wohl kaum Energie für den Tag. Aaaaaber das war ja auch nur der Anfang. Und nach und nach habe ich dazu gelernt, ich glaube im Mai hatte ich mein erstes Oatmeal. Aber mein Joghurt Frühstück war immernhin nahrhafter als die guten Weißmehlbrötchen mit Butter und Salami. Ich habe mich außerdem so gut gefühlt mit dem neuen Essen. Meine ersten Essensbilder sahen so aus:

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Ich habe also morgens angefangen mit Laufen, dazu habe ich Süßigkeiten weggelassen, Fast-Food, habe mir Fitness-Apps runtergeladen, Bauch-Workouts gemacht und hab mir im Studio einen neuen Traininsplan erstellen lassen.
Ich war so motiviert und fest davon überzeugt etwas ändern zu können. Ich habe jeden Tag frisch gekocht, zum Mittag oder Abendessen gab es Nudeln/Couscous/Reis/Karoffeln mit magerem Fleisch, Fisch und viel Gemüse wie Zucchini, Tomaten, Möhren, Gurke, Mais, Paprika und und und..
Ich hab keine Kalorien gezählt. Ich habe einfach alles ungesunde weggelassen, nur Wasser und Grünen Tee getrunken anstatt Cola, Fanta und Sprite.
Ich habe viele Bilder von meinem Körper gemacht um später vergleichen zu können.

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Meine Freunde waren natürlich nicht alle begeistert, dass ich plötzlich keine Pommes und Chips mehr esse, aber ich tat es ja für mich und nicht für sie. Ich hatte ein Ziel vor Augen und war so motiviert, dass mich keiner davon abbringen konnte. Ich habe Timo überzeugt sich ebenfalls im Fitnessstudio anzumelden, damit wir gemeinsam trainieren können. Er hat mich von Anfang an unterstützt und ich bin ihm sehr dankbar dafür. Er hat das erste Oatmeal probiert, was absolut eklig war und meine ersten gesunden Muffins, die geschmeckt haben wie trockene Elefantenkacke. Aber er hat es gern getan, mir zuliebe und ich liebe ihn dafür noch ein bisschen mehr. Egal was ich gekocht oder gebacken habe, er hat mir immer ehrlich gesagt wie es schmeckt und das macht er noch heute. Er unterstüzt mich beim Sport, in der Küche, beim Lernen, beim Lachen und beim Weinen. Ich weiß nicht, ob ich das ohne ihn so durchgezogen hätte.

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Ok, um wieder zum April 2013 zu kommen,

ich wollte euch zeigen, wie ich angefangen habe, dass auch nicht mit einem flachen Bauch geboren wurde. Ich finde, ich sehe jetzt, ein Jahr später, viel frischer, erholter, erwachsener und gesünder aus.

April 2013 März 2014

Ich habe mir über das eine Jahr eine Menge Wissen angeeignet. Man kann von keinem Verlangen, dass er über Nacht zum Gesundheitsexperten wird oder weiß, wie man gesund kocht. Deshalb kann ich euch auch nie auf die Fragen antworten: Wie kann ich schnell abnehmen? oder Wie hast du das gemacht?
Es gibt keine Abkürzung, keinen schnellen Weg. Es ist eine lange Reise mit Höhen und Tiefen. Ihr müsst an euch glauben und den Willen haben etwas zu verändern.
Ich habe letztes Jahr mit diesem Instagram Account angefangen, weil es mir Spaß gemacht hat und nicht wegen irgendwelchen 10k Followern, irgendwelchen Werbegeschenken oder sonst was. Es hat kaum eine Sau interessiert was ich gepostet habe, ich hatte keine „Fans “ und keine Fitnessguru-Produkte, geschweige denn Questbars und Whey. Ich teile mein Leben, meine Reise, mit euch, weil es mir Spaß macht und weil ich euch gerne helfen möchte. Ich weiß, es gibt Fitness-Accounts wie Sand am Meer und viele davon zeigen euch nicht die Realität, sondern eine 100% healthy clean eating Scheinwelt. Ich spiele euch nichts vor, auch wenn ich mal einen Monat keine Schokolade esse oder keine poste, dann hat das nichts damit zutun, dass ich euch Verarsche oder euch etwas vorspiele, nein, das hat eher was damit zutun, dass ich motiviert bin meine Ziele zu erreichen. Ich bin disziplinerter geworden was das Essen angeht, ich brauche seltener Süßes und Fast-Food. Ich finde es schade, dass besonders großen Accounts unterstellt wird, man lebt den anderen etwas vor was es so nicht gibt. Klar, man soll sich ab und zu was gönnen, das tue ich auch, aber trotzdem lebe ich zu 90% gesund, einfach weil es mir Spaß macht und mir und meinem Körper gut tut! Ich bleibe mir selbst treu und das ist das wichtigste. Ich bereite mein Essen nicht zu um es zu fotografieren und kaufe mir die Sachen nicht um damit auf Instagram anzugeben. Ich mache es für mich. Wenn es Instagram nicht gäbe, würde ich es trotzdem tun und ich würde trotzdem 5 mal die Woche Sport machen. Denkt weniger an Instagram und mehr an euch. Denn wenn es irgendwann kein Instagram mehr gibt, macht ihr euch dann trotzdem jeden Tag Oatmeal mit Chiasamen? Viele folgen einfach nur den Trends, was super schade ist. Macht diese ganze Fitnessreise für euch! Nicht für irgendwelche Sponsoren oder Follower. Ihr werdet glücklicher, wenn ihr mehr auf euch achtet als auf andere, glaubt mir!
Ich führe diesen Account auch heute noch, weil es mir so viel Spaß macht, und nicht um Sachen umsonst zu bekommen. Klar, das ist klasse, aber das war nie mein Ziel.
Ich hoffe, dass ich euch auch dieses Jahr noch ganz viele tolle Rezepte und Artikel liefern kann und dass wir uns weiterhin so motivieren!

Ich hoffe, dass ich im April 2015 noch viel weiter gekommen bin und dann wieder erfolgreich auf April 2014 zurückblicken kann.
Ich wünsche euch einen schönen Tag und vorallem einen schönen April 😉

Liebe Grüße

April 2013 März 2014


Hey lovelies,

today is throwback thursday and I wanted to tell you about april 2013.
That’s the month where I started to change my eating habits. I got inspired by a couple of health and fitness related accounts on instagram and I really wanted to change something.
I decided to skip junk food and candy and chose healthy options.
But before that, I really not cared about healthy food at all.That’s what I ate last april:

  

As you can see, I didn’t ate healthy at all. At this point I already lost over 10kg, but I was not fit at all.
And I wanted to change that because I knew I can. I started to eat natural yoghurt, cereals and fruits for breakfast and I ate more veggies during the day.
It was a hard step for me to cut out chocolate because I’m a real chocolate lover.
That’s how my first food pictures looked like:

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But I not only changed my eating habits.
I went to the gym as often I could and went outside running.
I always believed in myself, even some friends didn’t. They didn’t understand why I now drank water instead of coke or ate veggies instead of fries.
But I did it for myself.
That’s how I looked last year:

As you can imagine I wasn’t happy about that at all. The mirror was my biggest motivation, I always wanted to be better than the old me. I started posting healthy food and fitness advice but nobody really cared about that. I didn’t care at all because as I said before I was doing it for me and nobody else. I think a lot of people who lately have those fitness accounts only to get things for free like questbars or fitnessguru stuff. That’s not what instagram should be about. I’m doing this because I love to help you and I love to see your results, I love to share my food and recipes with you. But at the end of the day I still know why I started: Because I wanted to feel better and especially look better. The healthy eating habits make me feel so much happier and I feel like a whole new person.
Just compare these two pictures:

  Old me vs. new me

I think it’s important to be honest to yourself and others. Do what you love and just do it for yourself, not for instagram or your friends.
You decide about your future. Just think of how good you’ll feel next year?! I promise it’ll be worth it. Just work for it and believe in yourself.
It’ll take some time and you won’t see results over night, but you can make it! If I can do it – you can do it!
I’m just an ordinary 19 years old girl living in germany, studying law. Nothing special. Only one thing: I work hard for my goals!

So get your as* up and change something TODAY! You’ll be proud of yourself.

Love

10 Gedanken zu “Throwback Thursday

  1. Franzi schreibt:

    Sehr schöner Post 🙂 Bei mir hat es im September *klick* gemacht, aber seit 3-4 Monaten bin ich jetzt noch intensiver am Trainieren! Leider sind Erfolge langwierig…das macht es nicht leider, aber ich bleibe dran 🙂 Liebe Grüße Franzi

  2. reesaho schreibt:

    Herzlichen Glückwunsch, liebe Melina! Du wirkst so lieb und fröhlich, ich hoffe, du gönnst dir immer noch hin und wieder was 😉 Aber du hast eindeutig recht, du siehst jetzt viel frischer und gesünder aus, kannst auf jeden Fall sehr stolz auf dich sein! Auch dass du es trotz wahrscheinlich immensem Druck von Instagram alles so gelassen nimmst! (zumindest scheint es so!)

  3. Cora schreibt:

    ou are amazing girl ! I read your blogand your advice. what do you eat gerally for the dinner ? do you take a dessert?

  4. Eileen schreibt:

    Du hast echt meinen größten Respekt das du das so durchgezogen hast,ich hoffe ich schaffe es auch wieder auf die richtige Bahn.Liebe Grüße Eileen 🙂

  5. Franzi schreibt:

    Kann mich der Franzi über mir nur anschließen. Super Post! 🙂
    Hab mir diese Woche zum ersten mal ein Overnight Oatmeal gemacht. Es war einfach nur scheußlich! 😀 Keine Ahnung was ich falsch gemacht habe. Aber wenn das immer so schmeckt ist es definitiv nichts für mich. 😀

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