• Little life update

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    ( pictures by Lisa Heidenbluth )

    Hallo liebe Gemeinde,

    ich fall mal direkt mit der Tür ins Haus: Ich würde hier gerne viel mehr schreiben, aber ich komme einfach nicht dazu! Sehr oft bin ich in Gedanken in der Bahn oder laufe nach Hause und dann fallen mir zig Themen ein, die ich gerne mit euch teilen würde. Und dann kommt immer etwas dazwischen, wenn ich mich wirklich mal hinsetzen will und schreiben möchte. Es fällt mir momentan echt schwer, alles unter einen Hut zu bekommen. Dadurch, dass ich Anfang 2019 nach Los Angeles gehe, möchte ich natürlich all meine Freunde nochmal sehen. Nun sind wir alle erwachsen und jeder hat sein Leben und seinen Zeitplan und es ist absolut nicht einfach sich zu treffen, so wie früher, wo man einfach nach der Schule was unternommen hat. Wie sicherlich 80% meiner Instagram Follower mitbekommen hat, habe ich seit ein paar Monaten auch wieder einen Freund und bevor ich gehe, möchte ich natürlich sehr viel Zeit mit ihm verbringe, da wir uns dann mindestens 5 Monate nicht sehen. Und manchmal möchte man dann auch Zeit mit sich selbst verbringen. Wer hätte gedacht, dass ich mich mal darüber freue, wenn ich an einem Samstag Abend nichts vorhabe und alleine zuhause bin? Ich LIEBE diese Zeit für mich selbst, ohne Zeitdruck zuhause zu sein und einfach das zu machen wonach mir ist. Das können Gesichtsmasken sein, mein Wäschechaos zu beseitigen oder eine Serie zu schauen.
    Versteht mich nicht falsch, ich will mich nicht beschweren. Vieles von meinem „Stress“ ist Freizeitstress, wie z.B. Freunde treffen, aber dann kommt da halt auch noch Uni und solche Dinge dazu. Wie jedes Semester habe ich viel zu spät angefangen mich um meine Hausarbeiten zu kümmern. Auf keinen Fall möchte ich nach Amerika gehen und dort noch Hausarbeiten für meine Kurse in Deutschland schreiben. Deshalb muss ich bis zum 31.12. noch echt viel auf die Reihe kriegen.
    Am 22.12. fliege ich übrigens endlich zu meinen Eltern nach Athen! Die sind nämlich gerade auf Reisen und ich werde sie dort treffen. Habe sie jetzt schon einen Monat nicht gesehen und besonders jetzt in der Weihnachtszeit vermisse ich meine Mutter schon ziemlich – und das, obwohl ich schon seit Jahren alleine wohne.

    Jedenfalls, was ich euch eigentlich in diesem Post erzählen wollte:
    In meinem Leben passiert momentan nichts spannendes. Aber irgendwie auch schon. Ist unser Alltag nicht irgendwie das spannende Leben? Abgesehen davon, dass ich von Termin zu Termin und von der Uni und wieder zurückhetze und irgendwie nicht genug Zeit für mein Social Life habe, bin ich echt zufrieden mit allem und wie es sich entwickelt. Nur hätte ich gern jemanden, der meine Gedanken die mir so im Kopf rumschwirren hier auf „Papier“ bringt und ich den Blog einfach wieder aktiver gestalten kann. Aber ich habe mir versprochen, jede freie Zeit zu nutzen um immer mal wieder was niederzuschreiben.
    Ich liebe das Bloggen, das Schreiben, das Feedback und eure Kommentare. Durch diesen Blog hier habe ich so viel erleben können und dadurch habe ich immer noch so viele tolle Möglichkeiten. Und ich freue mich über jeden Leser, der mir treu geblieben ist und immer noch mitliest obwohl es hier von Zeit zu Zeit sehr ruhig ist.

    Momentan laufen die Planungen für Amerika auf Hochtouren und die Formalien sind in den letzten Zügen. BALD GEHT ES LOS. Und bis dahin versuche ich alle Deadlines einzuhalten und noch so viel wie möglich hier in Berlin zu schaffen, bevor ein neues Kapitel in meinem Leben beginnt. Also bitte seid nachsichtig mit mir, wenn ich euch nicht ganz so viel unterhalte wie sonst. Die Zeiten kommen auch wieder!

     

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  • London for a day

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    Wenn ich eins in den letzten Monaten oder Jahren gelernt habe, dann dass man manche Orte erst richtig kennenlernt, wenn man sie öfters besucht. Und manchmal ändert sich der erste Eindruck, wenn man dem Ort eine zweite oder dritte Chance gibt.

    Anfang September ging es für mich mit meiner besten Freundin mehr oder weniger spontan nach London. Bevor Esra geheiratet hat, haben wir einen Beste-Freundinnen-Kurztrip geplant und uns für London entschieden. Ich war schon mehrmals in London, einmal mit der Schule und zweimal beruflich. Alle drei Male hat mich die Stadt nicht vom Hocker gehauen. Und trotzdem dachte ich, wieso fliegen wir nicht nach London und ich schau mal, wie mir die Stadt gefällt, wenn ich sie mit einer Person entdecke, mit der ich sehr gerne Zeit verbringe. Man sagt ja immer, dass es nicht darauf ankommt WO man ist sondern MIT WEM. Manchmal kann man an den kuriosesten Orten eine wundervolle Zeit haben, einfach nur, weil man mit den richtigen Leuten dort ist.

    Also haben wir sehr günstige Flüge von Berlin nach Stansted gebucht und ein Hotel mitten im Zentrum. Es gibt mit Sicherheit schon unzählige Blogposts von anderen Menschen über London, mit London Tipps und Erfahrungen. Aber ich dachte, vielleicht interessiert den ein oder anderen, wie wir versucht haben das meiste aus 2 Tagen (naja eher 24 Stunden vor Ort) rauszuholen und was man vielleicht beachten kann, wenn man (wie wir) nur einen kurzen Trip plant.

    Als erstes kann ich sagen: der Flughafen Stansted ist wirklich am A* der Welt! Wenn man eine Woche in London ist oder sogar länger, dann mag es vielleicht nicht so schlimm sein, aber da wir echt nur knapp einen Tag hatte, war es schon echt zeitaufwendig vom und zum Flughafen zu kommen. Wir sind sehr früh losgeflogen und gelandet und trotzdem waren wir erst gegen 15 Uhr bereit die Stadt zu erkunden. Wir haben uns in Stansted für den Bus entschieden, wo wir glaube ich um die 8-10€ pro Person gezahlt haben um in die Londoner Innenstadt zu kommen. Der Bus hat nicht nur gestunken (aufgrund der Toilette) sondern ist echt um die 1 1/2 – 2 Stunden gefahren. Da sollte man sich überlegen, ob man nicht doch lieber nach Heathrow fliegt und vielleicht etwas mehr Geld in die Flüge investiert.

    Unser Hotel (das Victoria Inn) liegt nur 15 Minuten zu Fuß zum Buckingham Palace und auch generell kann man, wenn man gerne läuft, alles in der Inner City zu Fuß erreichen. Auch wenn ich in fremden Ländern gern wenigstens einmal U-Bahn/Bus etc. teste, laufe ich zu 90% sonst zu Fuß. Natürlich nur, wenn es die Stadt und die Lage von der Unterkunft zulassen.

    Da wir vom ersten Tag also nur noch ein paar Stunden hatten bis die Sonne untergegangen ist, haben wir uns dazu entschieden einfach ein bisschen spazieren zu gehen. Als aller erstes sind wir aber zu Shake Shack gegangen! Ich liebe die Fast-Food-Kette seit ich so oft in Amerika bin und bin sehr happy, dass es in Europa diese eine Filiale in London gibt. Wir haben uns natürlich beide Tage von Shake Shack ernährt, haha.

    Danach sind wir am Buckingham Palace und Trafalgar Square vorbei zum Picadilly Circus und zur Oxford Street, von dort aus zum London Eye und am Big Ben vorbei wieder zum Hotel. Das war ein ganz schöner Fußmarsch und wir haben eine Menge Eindrücke sammeln können. Und irgendwie hat mir London an dem Tag sehr gut gefallen und ich habe mich total wohl gefühlt. Am liebsten hätte ich an jeder Ecke angehalten und Fotos gemacht. Die Stadt hat mir dieses Mal einfach super gut gefallen. Vielleicht, weil ich die Zeit hatte sie auf mich wirken zu lassen und einfach mit Esra durch die Straßen schlendern konnte. Jede Straße hatte einfach so süße und schöne Ecken, die meisten Häuser sehen auch so wunderschön aus und ich merke gerade, ich bin echt schlecht darin zu beschreiben wieso ich eine Stadt schön finde, haha. Aber dafür gibt es ja Fotos!

     

     

     

     

    Am nächsten Tag sind wir dann weiter durch die Stadt, durch den Green Park und natürlich zu VICTORIAS SECRET gelaufen. Dort haben wir bestimmt eine Stunde verbracht und uns wie im Paradies gefühlt! Der Store dort ist riiiiesig und auf jeden Fall zu empfehlen, er ist fast so groß wie der neben dem Rockefeller Center in NYC. Von dort aus sind wir dann mit einem Uber nach Notting Hill gefahren. Ich liebe Notting Hill. Nicht nur wegen dem Film durch den ich diese Nachbarschaft schon vor Jahren kennengelernt habe, sondern besonders weil diese Gegend wirklich einen ganz besonderen Charme hat. Ich laufe dort super gerne an den ganzen bunten Häusern vorbei und bei Sonnenschein und blauem Himmel sieht es natürlich noch schöner aus. Dort kann man wirklich ewig rumschlendern, es gibt auch sehr viele interessante kleine Geschäfte. Leider hatten wir gar keine Zeit wirklich viel zu schlendern, da wir ja wieder von Stansted nach Hause geflogen sind.
    Trotzdem haben wir das Beste draus gemacht und haben uns die schönen Häuser angeschaut, ein paar Fotos gemacht, Süßigkeiten für Familie und Freunde geholt und sind dann nochmal zu Shake Shack essen gegangen. Danach war es wirklich Zeit wieder Richtung Flughafen zu fahren, diesmal haben wir uns allerdings für den Zug entschieden, der uns ungefähr 23€ pro Person gekostet hat. Auch wenn unser Flug erst abends ging, mussten wir schon gegen 15 Uhr zum Flughafen, weshalb ich euch echt nur empfehlen kann einen näheren Flughafen zu wählen, oder einfach länger zu bleiben.

    Es war kurz aber wunderschön! Auch in 24 Stunden kann man eine Menge in London sehen und unternehmen. Wir haben nicht viel Geld ausgegeben, was einfach daran lag, dass wir nicht geshoppt haben und uns nur von Shake Shack ernährt haben, haha.

    Wart ihr schonmal in London? Hat euch die Stadt direkt auf den ersten Blick gefallen oder war es wie bei mir?

     

     

     

     

  • Auslandssemester 2019

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    Picture by Lisa Heidenbluth

    Endlich ist es soweit! Ein großer Traum, oder sogar mein größter Traum geht in Erfüllung. Ich habe die Zusage für das College in Kalifornien und kann euch hier auf dem Blog offiziell mitteilen, dass ich ab Januar 2019 in Northridge, Los Angeles studieren werde.

    Ihr habt euch ja alle schon ganz fleißig mit mir gefreut auf Instagram und ich freue mich umso mehr, dass euch das Thema auch interessiert und ihr euch Beiträge darüber wünscht. Ich habe in den letzten Wochen meine Liebe zum Schreiben Stück für Stück wiederentdeckt. Eine zeitlang war ich ja ziemlich untergetaucht hier, das hatte verschiedene Gründe, die ich euch gerne auch mal erläutern kann. Allerdings denke ich, dass gerade sowas wie ein Auslandssemester sehr viele Leute interessiert und ich möchte euch für das halbe Jahr auf jeden Fall richtig mitnehmen und euch natürlich auch an den organisatorischen Dingen die mir jetzt bevorstehen, teilhaben lassen.

    Wieso habe ich mich eigentlich für Los Angeles entschieden? 
    Falls ihr mir schon länger folgt, dann wisst ihr vielleicht, dass ich eigentlich vor hatte nach New York City zu gehen. Das wollte ich gemeinsam mit Kevin machen. Leider hat meine Uni dann mein Auslandssemester von September 2018 auf Januar 2019 verlegt und somit ist Kevin jetzt ohne mich in New York. Dann hat mir meine Uni mitgeteilt, dass NYC nun keine Partneruni mehr bei uns hat und naja, dann habe ich gedacht, dass das Wetter in Kalifornien in den kalten Monaten sowieso angenehmer ist als in NYC. Ich habe mir das Programm der CSUN (die Uni an die ich gehen werde) angeschaut und die Kurse für meinen Studienbereich haben mich direkt angesprochen und ich habe mir schonmal überlegt, welche für mich in Frage kommen würden. Also habe ich mich für die CSUN entschieden.

    Warum Amerika?
    Jetzt fragt sich vielleicht der ein oder andere, wieso ich mich nicht für ein anderes Land entschieden habe. Mein Traum war und ist es schon immer gewesen, einmal in Amerika zu leben. Da ich es in der Oberschule leider, auf gut deutsch gesagt, verkackt habe ein Highschool Year zu machen, war für mich klar: Ich MUSS ein Auslandssemester machen. Das ist die letzte Chance für mich, in Amerika zu wohnen und dort zu lernen. Das Auslandssemester ist auch einer der Gründe, weshalb ich mich für die Uni entschieden habe an der ich momentan studiere. Dort ist ein Auslandssemester nämlich Pflicht und die Uni hat einen Haufen an Partnerunis in allen möglichen Ländern.
    Ich freue mich so sehr, dass ich diese Chance bekommen habe und nun endlich mal für eine längere Zeit in den Staaten leben kann.

    Was kostet der Spaß?
    Ihr könnt euch sicherlich denken, dass dieser Ausflug nach Amerika nicht gerade günstig wird. Ich möchte euch da auch nichts vormachen und alle, die ebenfalls vorhaben ein Auslandssemester zu machen sollten wissen, wie viel Geld man ungefähr braucht. Ich wusste, dass es viel werden würde, aber so richtig realisiere ich das jetzt erst, wo ich die Summen vor mir auf dem Papier habe.

    Die Kosten kann man unterteilen in:
    Semestergebühr
    Kosten für ein Zimmer auf dem Campus
    Lebenserhaltungskosten

    Ich habe mich für ein Zimmer auf dem Campus entschieden, da ich so immer mitten im Geschehen bin und so auch nicht so krass zu spät kommen kann, haha. Das Unigelände ist riesig und Northridge einfach zu weit weg von der Innenstadt LAs, als dass ich es jeden Tag durch den Verkehr schaffen würde pünktlich zu sein.

    Das Spring Semester 2019 kostet etwas mehr als 5.000€, ein Zimmer auf dem Campus ebenfalls um die 5.500€ und dann kommt noch das Geld dazu, was man halt so ausgibt im Leben (Kino, essen gehen, etc.).
    Ich denke man sollte mit 15.000€ rechnen und das ist schon knapp bemessen!
    Seid euch also bewusst, wenn ihr euch für ein Semester in den USA bewerbt, dass es teuer wird! Und das braucht man sich auch nicht schön reden, haha. Es ist verdammt viel Geld! 

    Wie finanziere ich das?
    Ich habe das Glück, eine tolle Mama und einen tollen Stiefpapa zu haben, die mir das Geld vorstrecken und ich es dann Stück für Stück zurückzahlen kann. Mein persönlicher Kredit also. Ohne die beiden wäre das nicht möglich, da mich meine Uni in Berlin schon genug kostet. Ich kenne allerdings auch genug Leute, die das komplett von ihren Eltern bezahlt bekommen, aber für normale Menschen mit normalen Studentengehalt ist das eine riesige Summe die gut überlegt sein sollte. Studienkredite, Auslands-Bafög und Stipendien sind einige Möglichkeiten, um das Auslandssemester zu finanzieren. Hier habe ich mal einen Link für euch rausgesucht, wo verschiedene Möglichkeiten aufgelistet sind.

    Wann geht es los und wie lange geht das Semester?
    Das Semester startet am 16.1., einen Tag vor meinem Geburtstag! Um ehrlich zu sein bin ich jetzt, wo die Unterlagen gekommen sind und so gut wie alles fest ist, ziemlich ziemlich doll aufgeregt. Auch wenn es noch etwas mehr als zwei Monate sind. Ich werde das erste mal ALLEINE so lange meine gewohnte Umgebung verlassen und ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass ich ohne Ängste fliegen werden. Natürlich liebe ich Amerika über alles, aber trotzdem ist es etwas besonderes, wenn man zum ersten Mal einen solch großen Schritt wagt.
    Das Semester geht dann bis Ende Mai und dann werde ich schauen, wann ich wieder nach Deutschland komme, ich denke in den ersten Juni-Tagen.

    Soviel erstmal dazu, mich würde interessieren was EUCH interessiert und was ihr euch wünscht, worüber ich schreiben soll.

    Ich freue mich auf jeden Fall diese neue Erfahrung mit euch hier zu teilen 🙂

  • Autumn Bucket List | Lieblingsmonat Oktober

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    Ich glaube jeder der mir auf Instagram folgt hat mittlerweile mitbekommen, dass ich ein absoluter Herbst- und Oktoberfreak bin! Eigentlich sind (besonders auf Instagram) alle Mädels immer Sommerliebhaber, die am liebsten jede Woche an den Strand fliegen würden und im Winter depressiv werden. Ich freue mich allerdings in den letzten Jahren auch immer mehr auf den Herbst und auch irgendwie auf die kalte Jahreszeit. Zwar habe ich dann nach dem 31.12. eines Jahres auch genug davon und von mir aus könnte direkt der Frühling beginnen,  aber naja was soll man machen, in Deutschland ist es ja bis mindestens April echt noch frisch.

    Nun aber zu diesem Blogpost. Der Herbst ist echt meine liebste Jahreszeit und für diesen Herbst habe ich mir noch einiges vorgenommen, obwohl auch der Oktober fast rum ist. Ich hoffe ja, dass es noch einige Wochen so schön bleibt und es noch einige Sonnentage geben wird.

    Mehr lesen und etwas Zeit für mich nehmen. Ich liebe lesen, nur oft komme ich im Alltag selten dazu, da ich in der Bahn meist am Handy arbeite und Kommentare und Nachrichten auf Instagram beantworte. Aber besonders die gemütliche Jahreszeit lädt dazu ein, einfach mal abends ein Buch zu lesen. Und diese Zeit möchte ich mir nehmen! Anstatt im Bett am Handy zu hängen, möchte ich mal eine halbe Stunde lesen. Habt ihr Buchempfehlungen? Ich würde gern „Das Café am Rande der Welt“ lesen.

    Mehr unbekannte Orte in meiner Stadt entdecken. Auch als waschechte Berlinerin habe ich noch laaange nicht alle Orte gesehen. Ich liebe es, mich einfach in den Zug/Bus zu setzen und dann an einer Station aussteigen, wo es nett aussieht. So habe ich auch schon tolle Locations für Fotos entdeckt. Und besonders sonnige Tage laden dazu sein, sowas zu machen.

    Mehr Duftkerzen anzünden. Ich liiiiiiiiebe Duftkerzen über alles. Und es sich selbst gemütlich machen – das macht man viel zu wenig! Diesen Herbst hat mich meine Mutter wieder mit viele Duftkerzen ausgestattet und ich bin bereit für den Winter.

    Mehr Zeit in der Natur verbringen. Das mag vielleicht für Leute die nicht aus der Stadt kommen komisch klingen, aber ich habe hier in Berlin einfach nicht oft Kontakt zu Feldern und Wäldern. Und je älter ich werde, desto mehr liebe ich Spaziergänge in schöner Natur. Was auch ein großer Vorsatz, nicht unbedingt für den Herbst sondern eher für den Winter ist, ist es, mal wieder in den Skiurlaub nach Bayern zu fahren. Ich hoffe, dass ich nächstes Jahr mit meiner Familie mal wieder in den Skiurlaub fahren kann. Das vermisse ich echt total, da ich schon Jahre nicht mehr Ski gefahren bin, und das, obwohl ich eine eigene Ausrüstung habe.

     

    Der Oktober ist wirklich mein absoluter Lieblingsmonat. Bald steht Halloween bevor und ich freue mich auf tolle Parties, auf Verkleidungen, auf einen Horrorfilmabend und auf viel Tee trinken, kuscheln und Duftkerzen.
    Mittlerweile findet man in jedem Supermarkt ja auch schon Lebkuchen und Adventskalender. Und heut in genau 2 Monaten ist Weihnachten!!! Das Jahr 2018 neigt sich echt schon dem Ende zu und ich werde diese letzten Monate in vollen Zügen genießen.

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    Pictures by Lisa Heidenbluth

  • Travel Diary: Athen

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    Über Weihnachten war ich endlich mal wieder mit meinen Eltern ein paar Tage weg. Ich weiß, wir haben Juli und ich erzähle euch von meiner Reise im Dezember 2017, haha. Das bin halt ich, kleine Verzögerung im Betriebsablauf.

     

    Auch wenn ich es liebe alleine/mit Freunden zu reisen, bin ich doch gern mit meinen Eltern auf Reisen. Wir haben uns ganz spontan entschieden über die Weihnachtsfeiertage nach Athen zu fliegen und haben dann einfach im Internet einen 5-Tages-Trip gebucht. Am 22. ging es los und wir sind von Berlin nach Athen geflogen. 2017 war ich ja das erste Mal richtig in Italien und kurz vor Beginn von 2018 ging es dann auch zum ersten Mal nach Griechenland.

    Am Flughafen haben wir uns direkt unseren Mietwagen geholt und sind dann zu unserem Hotel gefahren. Der erste Eindruck war schonmal schön. Am 23.12. noch mit 16 Grad und Sonne empfangen zu werden, so mag ich das! Unser Hotel hatte im Internet 5 Sterne, aber naja, wie das meistens so ist war es echt nicht so schön wie auf den Fotos. Ich habe mir mit meinen Eltern ein Zimmer geteilt und mein Bett wurde liebevoll die „Knastliege“ getauft. Das Zustellbett war echt eine Zumutung! Aber gut, ich bin jung, ich kann das ab! Und man ist ja eh nur zum Schlafen dort.
    Da war am ersten Tag schon früh um 8 in Athen waren, hatten wir den ganzen Tag schon um die Stadt zu erkunden. Mein Stiefvater ist halber Grieche und war schon öfter in Athen und konnte meiner Mutter und mir alles zeigen. Das Auto haben wir nur genutzt, wenn wir außerhalb Athens fahren wollten, ansonsten haben wir uns mit der Bahn fortbewegt. Das U-Bahn Netz ist relativ einfach zu verstehen und besonders als Kind aus einer Großstadt kann ich mich immer ganz leicht irgendwo zurecht finden.

    Schon nach dem ersten Tag war klar: Ich liebe Athen! Und das hätte ich niemals gedacht, da mich die Stadt nie wirklich interessiert hat. Und ich hatte auch gar keine Erwartungen! Das griechische Essen mit viel Knoblauch hat es mir natürlich auch angetan, haha. Die Menschen in Athen sind sehr freundlich und alle waren sehr hilfsbereit und das Wetter war mit 19-23 Grad und viel Sonne einfach wunderschön für die Weihnachtsfeiertage. Also wenn man auf weiße Weihnachten steht, dann vielleicht nicht. Aber für uns war es super!
    Wenn ihr die Möglichkeit habt ein Auto zu mieten, würde ich euch das unbedingt ans Herz legen. Die Umgebung Athens hat sehr viel zu bieten, wir sind zB. einen Tag zum Kanal von Korinth gefahren und das fand ich persönlich sehr beeindruckend. Ohne meinen Stiefvater wäre ich dort niiiemals hingefahren, aber ich bin froh, dass wir dort waren! Der Fahrtweg von Athen beträgt ungefähr 1 1/2 Stunden. Auf dem Rückweg haben wir dann am Meer einen wunderwunderwundervollen Sonnenuntergang gesehen, vor kristallklarem Wasser. Es war wirklich wie im Film und so unglaublich schön! Damit hätte ich niemals gerechnet, nicht in der Nähe von Athen und schon gar nicht am 25.Dezember.

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    Natürlich waren wir auch auf der Akropolis. Als deutsche Studentin war das unter Vorlage meines Studentenausweises sogar umsonst. Auch den Ausflug dorthin kann ich euch sehr empfehlen, da es einfach eine wundervoll Aussicht zu sehen gibt und die Akropolis an sich natürlich die Reise wert ist.
    Wovon ich euch abraten kann sind die Hop-On Hop-Off Bus Touren. Wir haben uns zu einer überreden lassen und haben einfach nichts besonderes gesehen, was wir nicht eh schon zu Fuß abgelaufen hatten. Der Hafen war nicht sehenswert und die Tour an sich einfach grottig! Lieber mit dem Auto die Umgebung erkunden und in Athen an sich zu Fuß und mit der U-Bahn fortbewegen.

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    An unserer U-Bahn Station (die auf dem Weg zum Hotel) gab es so unglaublich leckere Crêpes! Ich habe ungelogen in den 5 Tagen Griechenland 3kg zugenommen haha. Ich habe soooooo viel gegessen, so viele Spießchen, Waffeln, Crêpes, Souvlaki, Nüsse.. am Ende bin ich nach Berlin zurück gerollt haha.

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    Mein Lieblings Kaffee- und Nussladen! Holt euch dort unbedingt Pistazien! / Werbung

    Dieser Urlaub war einer der schönsten mit meinen Eltern und wir waren echt schon in viiiielen vielen Ländern zusammen, aber Athen hat mir wirklich mega gut gefallen. In ein paar Jahren möchte ich definitiv nochmal dorthin. Nicht zuletzt, weil die Griechen wirklich super nett waren! Wir hatten einen wundervolle Weihnachtszeit und ich kann es kaum erwarten irgendwann wieder durch Athen zu schlendern und eine Sache nach der Anderen zu essen, haha.

    Wart ihr schonmal in Athen? Oder könnt ihr noch anderen Griechische Orte empfehlen?

     

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    Die Aussicht von der Akropolis

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    Mein Kumpel und ich!
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    Irgendwo in der Nähe von Athen

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    Der Kanal von Korinthen
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    Das ist echt super hoch dort, aber der Ausblick ist der Hammer

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  • Finally Summer { Beitrag enthält Werbung }

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    Es ist endlich wieder Sommer! Ich kann’s kaum glauben, endlich ist auch in Deutschland wieder wundervolles Wetter.Und besonders in Berlin ist das einfach die schönste Jahreszeit. Die Stadt ist so unglaublich lebendig und das zum Großteil nicht nur wegen uns, die hier wohnen, sondern auch wegen der Touristen. Ich bin ein ziemlich offener Mensch, was das Kontakte knüpfen mit Fremden angeht und ich denke, das liegt auf jeden Fall auch daran, dass ich in einer Großstadt aufgewachsen bin.
    Eigentlich bin ich während jeder Jahreszeit gerne draußen, auch im Winter liebe ich Berlin, wenn alle anderen die Stadt hässlich und grau finden und sich die meisten Leute in ihren Wohnungen verkriechen und Serien schauen.
    Im Sommer allerdings, sind plötzlich alle Menschen draußen, alle sind gut gelaunt und man lernt gefühlt jeden Tag jemand neues kennen. Ich muss schon sagen, flirten kann man hier definitiv sehr gut. Und da ist es eigentlich egal wo man hingeht. Ich habe über solche Themen hier noch nicht allzu oft geschrieben, allerdings kann ich euch eine Reihe witziger Flirt- und Datingstories erzählen (wenn ihr darauf Lust habt).
    Es gibt quasi keinen Ort in der Stadt, wo man nicht zufällig angesprochen wird. Und selbst, wenn ich mal wieder total in Eile bin und mit meiner Sporttasche über dem Arm die Wilmersdorfer Straße langhetze, dann hält mich ein Typ auf und sagt mir, dass ich ihm aufgefallen bin und er mich einfach ansprechen MUSSTE! (Und ich hätte gedacht, dass ich absolut wie der letzte Heini aussehe beim Laufen, haha)

    Im Gegensatz zu anderen Städten, wo man vielleicht ins Stadtzentrum muss um neuen Leuten zu begegnen und zu flirten, kann man sich in Berlin einfach treiben lassen. Ob im Café am Boxhagener Platz oder in der S-Bahn, ob am Wannsee oder am Brandenburger Tor: Im Sommer lebt diese Stadt und die Leute sind aufgeschlossen und die Männer in Flirtlaune!
    Ich muss zugeben, manchmal bin ich sogar genervt davon, dass ich bestimmt zweimal am Tag meine Kopfhörer rausnehmen muss, weil mich jemand etwas fragen möchte oder ein Gespräch starten will. Aber überwiegend freue ich mich natürlich darüber, so viele verschiedene Menschen und Kulturen zu treffen. Oft sprechen mich auch Touristen an, oder letztens auch mal ein Typ der gerade erst aus Griechenland hergezogen ist. Eine andere Situation hatte ich letztens auch bei Starbucks: Ich war nur dort, weil mein Akku leer gegangen ist und ich mit einer Freundin verabredet war und sie vorher nochmal erreichen musste. Also habe ich mir einen Kaffee geholt, mich neben die Steckdose gesetzt und darauf gewartet, dass mein Handy wieder angeht. Während ich darauf gewartet habe, habe ich so durch den Store geguckt und hatte Blickkontakt mit einem attraktiven Mann in der Schlange. Zwei Minuten später hat er sich neben mich gesetzt und mich gefragt ob ich aus Berlin komme. Leider hatte ich nicht viel Zeit und er kam nicht wie ich aus Berlin, aber wir haben Nummern ausgetauscht und hatten zumindest 10 Minuten ein nettes Gespräch. Eine andere Situation die ich vor kurzem hatte war, dass ich nach dem Tanztraining mit meiner Gruppe noch was essen war. Wir saßen gemeinsam draußen und plötzlich kam ein junger Typ vorbei, der meine Freundin die neben mir saß begrüßte. Die beiden unterhielten sich kurz und doch hat er immer wieder zu mir geschaut und wir hatten oft Blickkontakt. Kurz bevor er wieder gegangen ist hat er sich mir dann noch vorgestellt und ich war komplett hin und weg. Nachdem er weg war, hat meine Freundin sofort gesagt „Er gefällt dir, oder?“ – „Wie ihr euch angeguckt habt!“. Das war also kaum zu übersehen! Leider hatte ich, besonders vor all den anderen, nicht den Mut ihn zu fragen ob wir uns mal treffen. Ich finde es übrigens immer noch klasse, wenn Männer den Mut haben eine Frau offline anzusprechen. Leider nutzen ja heutzutage fast alle Dating-Apps und das Ansprechen im realen Leben ist so selten geworden! Ich schließe mich da auch mit ein, wenn es darum geht, jemanden zum Beispiel in der Bahn anzusprechen. Manchmal aber, wenn ich mein Make-Up schön gemacht habe und ein schönes Outfit und einen leckeren Duft am Hals trage, dann werde ich sogar mutig.

    Wer mich schon länger verfolgt, der weiß sicher, was mir bei einem Mann oder generell auch bei mir selbst sehr wichtig ist: Der Duft!
    Viele Menschen achten als erstes auf die Hände, die Augen, die Haare.. bei mir ist es das Parfum. Ich selbst besitze eine Vielzahl an Düften, passend zu jeder Jahres- und Tageszeit. Wenn ich ohne Parfum das Haus verlasse, dann fühle ich mich tatsächlich nackt. Ich brauche keinen Schmuck und manchmal auch kein Make-Up, aber ein guter Duft darf nicht fehlen. Meine Freunde finden es immer lustig, wenn ich ihnen als erstes nach der Begrüßung sage, welchen Duft sie heute tragen.
    Auch bei Männern ist mir das Parfum super wichtig und ich achte sehr darauf, ob und welches Parfum der Mann trägt.
    Mein erstes Parfum was ich selbst gekauft habe war das bruno banani Woman. Ich denke viele Frauen aus meiner Generation kennen den Duft noch, da ich ihn selbst auch schon mit 13 getragen habe. Er ist einer der Klassiker, den ich IMMER zuhause habe und besonders gern im Sommer an einem Tag mit Freundinnen trage, aber auch abends zu einem Date auf eine Kugel Eis. Generell ist bruno banani eine Marke mit der ich aufgewachsen bin und ich freue mich deshalb total, dass ich die Möglichkeit habe, eine erste Parfum Kooperation umzusetzen und das mit einem Duft, der mich von Anfang an begleitet hat. Parfum ist einfach mehr als nur eine Flüssigkeit, die man sich an den Hals spritzt. Je nach Duft, finde ich, strahlt man etwas anderes aus. Wenn ich einen blumigen, frischen Duft trage, dann fühle ich mich anders, als wenn ich einen sinnlichen, sexy Duft trage. Parfum hat für mich mit Ausstrahlung und der Verkörperung des Dufts zutun.

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    Die Marke bruno banani steht für Selbstbewusstsein, für die flirty Frau die alles mit einem Augenzwinkern sieht. Und genauso empfinde ich auch den Duft bruno banani Woman:

    Der Duft ist voller Energie, aber ebenso voller weiblicher Sinnlichkeit und Verführung. Es ist ein zeitloser Duft, der nach fruchtig-süßer Orange riecht und vitalisierenden Efeu in der Kopfnote hat. Ebenfalls kann man Duftnuancen des Pfirsichs riechen. Welcher Geruch für mich herausstich ist auf jeden Fall der der Vanille und die leichte Moschus Note. Für mich ist der Duft auf jeden Fall Date-tauglich und ich habe auch schon das ein oder andere Kompliment bekommen, während ich den Duft getragen habe. Habt ihr schonmal daran gerochen oder habt ihr den Duft sogar selbst zuhause?

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  • Amerika Trip 2018: Portland

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    Der zweite Stop unserer großen Reise sollte Portland werden. Keine Ahnung wieso wir uns ausgerechnet Portland in den Kopf gesetzt haben, aber irgendwie hat es in die Route gepasst und irgendwie hatten wir Lust auch kleinere Orte als nur die riesen Städte zu sehen. Geplant war, dass wir genau einen Tag in Portland haben werden. Unser Bus sollte zwischen 7-8 in Seattle losfahren und wir wären noch am Vormittag in Portland angekommen und hätten den ganzen Tag dort gehabt, bevor es am nächsten Tag in der früh weiter nach San Francisco gehen sollte. So war der Plan, so hat es leider nicht geklappt, haha. 

    Es fing alles damit an, dass es an unserem letzten Abend in Seattle bzw. allgemein in Washington geschneit hat. Und der Schnee überfordert wohl nicht nur die BVG, sondern auch amerikanische Bus- und Bahnunternehmen. Kevin und ich haben uns um 6 Uhr morgens ein Uber gerufen und wollten zur Busstation in Seattle. Der erste Fahrer, der über eine halbe Stunde zu uns gebraucht hat, wollte uns auf Grund unserer Koffer nicht mitnehmen. Er ist einfach abgedüst, hat nichtmal was gesagt. Weg war er. Also haben wir einen neuen Fahrer gerufen und gewartet. Es sollte knapp werden. Wir wären genau 2 Minuten vor Abfahrt des Busses angekommen. Der Fahrer war super lieb und wir haben uns sehr nett mit ihm unterhalten. Er rechnete uns allerdings nicht allzu große Chancen aus unseren Bus noch zu bekommen. Als wir dann endlich an der Busstation angekommen waren, bin ich schnell reingerannt und habe dann erfahren, dass der Bus 3-4 Stunden Verspätung hat, da es geschneit hat und die Straßen so glatt seien. Nun gut, zumindest hatten wir ihn nicht verpasst. Aus den 3-4 Stunden wurde dann übrigens etwas zwischen 6-7 und Kevin und ich haben den halben Snackautomaten leergegessen. Uns war natürlich bewusst: Das war’s mit Portland bei Tageslicht.

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    Die Busfahrt war angenehm, wir haben fast die ganze Zeit aus dem Fenster geschaut und uns die ganzen kleinen Orte angeschaut, durch die wir gefahren sind.
    In Portland waren wir dann am späten Nachmittag, die Sonne begann schon zu sinken und wir waren einfach nur froh, es überhaupt noch geschafft zu haben.

    Kevin hatte übrigens in Portland endlich seinen Geschmackssinn wieder und durfte sich somit aussuchen, wo wir zum Abendessen hingehen. Da er am ersten Tag in Seattle nichts geschmeckt hat, als wir bei Red Robin waren, sollte es dort hingehen. Gesagt, getan, nachdem wir im Hotel eingecheckt hatten, sind wir ins nächste Red Robin gefahren.
    Und da hat sich dann wieder bestätigt: Everything happens for a reason.
    Wir haben uns nämlich auf anhieb sehr gut mit dem Kellner verstanden und uns im Endeffekt mit ihm verabredet. Nachdem der Feierabend hatte, hat er uns vom Hotel abgeholt und uns das „Nachtleben“ von Portland gezeigt, haha. Wir waren in einer Bar, danach sind wir auf einen Berg gefahren und haben Portland von oben gesehen (war jetzt nicht sonderlich krass, aber trotzdem schön und süß, dass er uns dort hingefahren hat) und zu guter letzt waren wir bei Voodoo Doughnuts (sooo lecker dort!). Im Endeffekt haben wir die ganze Nacht mit ihm verbracht und er hat uns dann um 5 Uhr morgens zum Flughafen gefahren.

    Von Portland haben wir nun echt quasi nichts gesehen, aber dafür haben wir eine echt witzige Nacht mit unserem neuen Kumpel aus Portland gehabt. Und das wäre schließlich alles nicht so passiert, wenn der Bus pünktlich gewesen wäre!

    Ich möchte definitiv nochmal nach Portland, oder Oregon allgemein, aber dann mit vieeel mehr Zeit.
    Portland, wir werden dich nie vergessen!

     

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  • Januar, Februar, März, April…

    Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, wie letzter Jahr angefangen, auf dem Blog immer einen Monatsrückblick zu verfassen. Was soll ich sagen, gefühlt war gestern Silvester! Gefühlt bin ich vor ein paar Tagen erst aus Athen wiedergekommen und in der Realität war ich einfach schon vier Wochen in Amerika und in Rom. Wieso vergeht die Zeit eigentlich immer schneller? Wieso haben wir jetzt schon Mai und gefühlt hatte ich vor einer Woche Geburtstag?

    Trotz allem möchte ich euch einen kleinen Rückblick in meine letzten Monate geben. Weil sie besonders waren. Besonders schön, besonders aufregend und einfach so voll mit Dingen, dass die Zeit für mich wohl extra schnell vergangen ist.

    Januar

    Mein Jahr 2018 hat mit meiner Familie begonnen. Ich war sehr glücklich Silvester mit meiner Familie zu verbringen, da ich die letzten Jahr davor immer mit Freunden oder meinem Ex-Freund verbracht habe und es um ehrlich zu sein einfach Scheiße war. Jahrelang habe ich davon geträumt, Silvester endlich alleine in Berlin zu feiern, mit Freunden und eben nicht mit der Familie. Als es dann 2015/2016 so weit war, war es doof. 2016/2017 war ebenfalls ein Reinfall und dieses mal gab es dann nichts besseres für mich, als um 00:00 mit meiner Mama und meinem Stiefpapa anzustoßen.
    Am 17.01. hatte ich dann Geburtstag und was soll ich sagen – ich hatte eine hammer tolle Party mit meinen Freunden und hatte einfach eine wunder,wundervolle Nacht mit allen die ich liebe. Außerdem war ich im Januar endlich mal wieder Schlittschuhlaufen! Das mache ich viel zu selten.
    Getanzt wurde natürlich auch außerordentlich viel. Ohne tanzen geht bei mir gar nichts mehr. Ich bin so froh dieses Hobby auszuüben und dadurch auch noch so viele tolle Menschen kennenzulernen. Außerdem freut es mich, wenn ich EUCH dazu motivieren kann Tanzkurse zu belegen.

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    Februar

    Zweiter Monat der Semesterferien, tolle Parties, Tanzstunden, die erste Brautkleidanprobe mit Esra, Frühstücksdates mit Freunden und gaaaanz viel Sport. Hab richtig an meinem Body gearbeitet, damit ich in Amerika mehr essen kann, haha. Im Februar habe ich mit Kevin die letzten Entscheidungen für unseren großen Trip getroffen. Wohin fliegen wir nachdem wir in San Francisco waren? Nehmen wir einen Bus oder doch das Flugzeug? Die Vorfreude war so riesig, ich kriege jetzt noch Herzklopfen, wenn ich daran denke.
    Am 19. Februar war es dann soweit und wir sind von Frankfurt nach Seattle geflogen.
    Die letzten Februar Tage waren wir also in Amerika und was soll ich sagen: Ich war nie glücklicher.

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    März

    Bis zum 20. März waren wir in Amerika. Während ich diese Zeilen schreibe, werde ich schon wieder traurig. Die Reise war ein absoluter Traum. Abgesehen von Berlin fühle ich mich nirgends auf der Welt so wohl wie in Amerika. Ich bin dort einfach glücklich. Ich liebe die englische Sprache und das rumreisen in den Staaten. Dieser Urlaub war einfach so eine Erholung für meine Seele. Ich kann nicht in Worte fassen wie schön es war. Und wie glücklich ich war. Das Einleben in Berlin war hart, ich hab öfters mal die ein oder andere Träne verdrückt und spontan nach Flügen geschaut, nur um mich zu beruhigen und zu wissen, dass ich für knapp 250€ sofort in den Flieger zurück steigen könnte. Zum Glück habe ich so viele tolle Menschen hier in Berlin, die es einfacher machen immer wieder nach Hause zu kommen, weil ich sie liebe und vermisse. Am 28.03. ging dann auch die Uni wieder los, was mich endgültig zurück in den Alltag geholt hat. Aber nur kurz..

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    April

    Denn im April ging es für mich über den Geburtstag meiner Mutter nach Rom. Ostern ist absolut nicht die Zeit um nach Rom zu fliegen, aber es war trotzdem super super schön und vor allem lustig! Ich habe so viel Pizza und Tiramisu gegessen und mindestens 5 Liter Wein getrunken. Doch nach Rom war sowohl mit Pizzen als auch mit dem vielen Wein Schluss! Täglich Uni, täglich Sport und Tanzen und endlich wieder ein geregelter Alltag. Auch das habe ich vermisst und dieser Alltag tut mir momentan echt gut. Die Zeit rennt weiterhin wie verrückt und ich komme gar nicht hinterher mit all den Plänen und Ideen die ich habe, aber ich bin dabei. Ansonsten ist im April nicht viel passiert, außer, dass ich noch ein neues Tanzprojekt begonnen habe, viele Abgaben in der Uni festgelegt wurden und ich schon wieder die nächsten Flugtickets gebucht habe.

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    Ab Mai werde ich dann hoffentlich wieder ausführlichere Monatsrückblicke posten, es sei denn, die Zeit rennt mir gefühlt wieder so davon..

  • Amerika Trip 2018: Seattle

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    Wer hätte das gedacht, als ich mich das erste Mal alleine mit Kevin getroffen habe – und das vor etwa einem Dreiviertel Jahr – haben wir direkt eine große Reise zusammen geplant. Sowohl Kevin als auch ich sind beide „Amerikaverrückt“. Mich zieht es irgendwie schon immer in die Staaten und mit jedem Besuch dort wird es mehr. Ich war nun schon echt oft in Amerika, würde auch sofort jederzeit zu einer neuen Reise aufbrechen. Ich glaube, jeder Mensch hat einen Ort auf dieser Welt, der es einem angetan hat und an den man immer wieder reisen würde.
    Jedenfalls haben Kevin und ich diese Macke mit Amerika und aus einer Idee wurde Realität. Wir haben die ganze Reise und Route selber geplant, haben alle Unterkünfte etc. selbst finanziert und ich dachte mir, dass ich nicht nur einen großen Blogpost mit Eindrücken schreibe möchte, sondern von Ort zu Ort berichte!

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    Der erste Stop unserer großen Amerikareise ist Seattle gewesen. Gerade sind wir auf dem Weg nach Portland und ich nutze die Zeit um euch ein bisschen was von unseren Erlebnissen zu erzählen.
    Als wir angefangen haben unsere Reise zu planen, hatten wir ursprünglich vor eine ganze Woche in Seattle zu bleiben. Da wir am Anfang nur den Hinflug gebucht hatten und sonst nichts, war es relativ lange offen wie lange und wo genau wir überall bleiben. Als es dann in die finale Phase ging und wir alle Flüge und Unterkünfte gebucht haben, haben wir uns dafür entschieden zwei volle Tage in Seattle zu bleiben und dann mit dem Bus weiter nach Portland zu fahren. Am ersten Tag sind wir nachmittags angekommen und waren abends dann nur noch was Essen und haben uns eine amerikanische Sim-Karte geholt. Da wir genau 4 Wochen unterwegs sind, haben wir uns für eine 1-Monats-Prepaid Karte von MetroPCS entschieden und haben pro Person rund 65$ dafür gezahlt. Wenn man für einen längeren Zeitraum in den Staaten ist kann ich es nur empfehlen sich eine Sim Karte zu kaufen, da man nicht auf WLAN angewiesen ist und auch für die Navigation mit z.B. Google Maps ist es praktischer.
    Dank der Zeitverschiebung ist es bis jetzt so, dass wir abends sehr früh ins Bett gehen und morgens dafür auch sehr früh aufstehen. Beim Reisen perfekt! Der erste volle Tag in Seattle wurde für Sightseeing genutzt. Wir sind mit dem Bus aus Northgate bis nach Downtown gefahren, für gerade mal 2,50$! Angekommen in Downtown haben wir uns einfach zu Fuß auf den Weg gemacht und sind Richtung Pike Place Market gelaufen. Der Markt wurde uns nämlich von vielen Leuten ans Herz gelegt und generell war alles was wir sehen wollten dort in der Umgebung. Direkt dort ist nämlich auch der erste Starbucks! Außerdem findet man in unmittelbarer Nähe die Gum Wall und zur Space Needle sind es auch nur ca. 20-30 Minuten zu Fuß. Auch wenn es bewölkt war, hat und Seattle sehr gefallen. Die Stadt hat eine wundervolle Skyline, die man am besten vom Kerry Park aus bewundert. Wir sind dafür mit einem Uber hoch ins Queen Anne Viertel (was übrigens auch super schön ist, dort sind einfach so typisch amerikanische Häuser!) gefahren, da der Aufstieg echt super steil ist dort hoch und auch lange gedauert hätte. Im Queen Anne Viertel haben wir uns dann die Zeit vertrieben bis die Sonne untergegangen ist, damit wir die Skyline im Dunkeln sehen konnten. Das lohnt sich auf jeden Fall. Am ersten Tag haben wir wirklich viel gesehen und bis auf Queen Anne haben wir alles zu Fuß ablaufen können. Zieht euch in Seattle auf jeden Fall festes und bequemes Schuhwerk an, dann seid ihr auf der sicheren Seite und könnt das meiste wirklich laufen. Am Abend waren wir todmüde und sind sehr früh schlafen gegangen und am nächsten Morgen auch direkt wieder früh aufgestanden. Ich habe es sogar geschafft, vor dem Frühstück ins Hotel Gym zu gehen und ein bisschen Sport zu treiben! Am zweiten Tag in Seattle sind wir wieder mit dem Bus nach Downtown gefahren und von dort aus (diesmal aber einen anderen Weg) runter zum Pike Place Market gelaufen und haben noch mehr Fotos gemacht. Seattle ist eine schöne Kulisse und wir haben uns wirklich richtig ausgetobt. Am Pier von Seattle gibt es einige Attraktionen, wir haben uns auf Empfehlung hin Tickets für „Wings over Washington“ gekauft, ich will euch nicht zu viel verraten aber wenn ihr in Seattle seid, dann macht das! Es ist super spaßig und die 17$ wirklich mehr als wert. An Nachmittag sind wir zum Abschluss auf den Columbia Tower gefahren, von dort hat man eine Klasse Aussicht über Seattle, inklusive der Space Needle. Als Student zahlt man auch noch weniger, ich glaube es waren 14$. Dort oben haben wir mal wieder darauf gewartet, dass die Sonne untergeht. Als es dann komplett dunkel war, haben wir uns auf den Weg in eine Gay Bar gemacht und dort die restlichen Stunden in Seattle verbracht. Am nächsten Morgen sollte es nämlich weiter nach Portland gehen.  Mir persönlich hat Seattle sehr sehr gut gefallen und ich möchte unbedingt nochmal im Sommer dorthin. Washington State hat generell mein Interesse geweckt und es würde sich sicherlich lohnen für zwei Wochen durch den Staat zu reisen, da kann man dann super in Seattle beginnen und sich vorarbeiten!
    Wart ihr schonmal in Seattle? Habt ihr vielleicht auch noch Tipps für andere/mich?

    Die Aussicht vom Kerry Park
    Gum Wall
    Die Gum Wall am Pike Place Market

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    Aussicht vom Columbia Tower
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    Sonnenaufgang in Seattle
  • Frohe Weihnachten aus Athen
    Und schon wieder ist ein Jahr vorbei! Die Weihnachtszeit verfliegt auch und irgendwie ist gefühlt morgen schon 2018. Ich bin irgendwie echt kein Silvester-Fan, verbringe Silvester dieses Jahr mit Freunden bei meiner Familie und freue mich auf 2018 und alle Abenteuer die mich erwarten werden.
    Was habt ihr dieses Jahr an Weihnachten verschenkt? Wir haben uns dieses Jahr nicht wirklich etwas geschenkt. Dafür sind wir alle gemeinsam verreist. Ich bin zum ersten mal in Griechenland und habe mich sehr gefreut, als meine Mutter die Idee hatte wieder über Weihnachten zu verreisen. Die gemeinsame Zeit ist sowieso viel wertvoller als alles materielle, was sich sowieso jeder selbst kaufen kann. Ich liebe es mit meiner Familie zu verreisen. Natürlich bin ich genauso gern alleine unterwegs oder mit Freunden, aber einmal im Jahr ein Trip mit der Family ist einfach toll! Auch, wenn man sich manchmal gern die Köpfe einschlagen würde, haha.
    Mit meinen Eltern habe ich bis jetzt auch die weiteste Reise gemacht, nach Bali und Singapur. Außerdem waren wir über Weihnachten und Silvester auch schonmal in Thailand. Alle zwei Jahren packt es uns und wir verbringen Weihnachten im Warmen!
    Bin ihnen auch unendlich dankbar, dass sie mich mit so jungen Jahren schon an so viele Orte gebracht haben.
    Materielle Dinge erfülle ich mir nämlich wirklich lieber selber und alle paar Monate kann man sich selbst etwas gönnen.
    Zum Beispiel habe ich Anfang dieses Jahres die wohl größte Anschaffung bisher gemacht, indem ich mir ein MacBook zugelegt habe. Ich bin richtig stolz drauf, dass ich mir das selbst erarbeitet habe und ich hege und pflege es.
    Und vor kurzem habe ich mir dann Bluetooth Kopfhörer geholt, die ich euch schon auf Instagram präsentiert habe. Bis morgen Abend könnt ihr diese und andere tolle Produkte über den Rakuten Onlineshop mit paydirekt kaufen und bezahlen und erhaltet dank der Sparkasse 10€ Rabatt! Wenn ihr euch mit eurem Weihnachtsgeld also selbst etwas gönnen möchtet, könnt ihr das heute und morgen noch mit dem Rabatt machen. 🙂 Hier ist der Link zum Online-Shop. Einfach via paydirekt zahlen und ab 15€ Einkaufswert 10€ Rabatt bekommen!

    Ich genieße die letzten Tage in Griechenland und freue mich auf das Jahresende. Melde mich die Tage noch mit einem Jahresrückblick bei euch.

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    Dieser Beitrag ist in freundlicher Kooperation mit der Sparkasse und Rakuten entstanden