Rami: Counting calories as a secret weapon?!

kalorien

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Kalorienzählen als Geheimwaffe?!

„237kal zum Frühstück, 463kal zum Mittagessen 300kal zum Abendessen und die Zahnpasta unbedingt zuckerfrei weil sonst könnte Glukose eventuell über die Mundschleimheit aufgenommen werden und das wären dann eventuell 1001kal und ich darf ja nur 1000kal täglich zu mir nehmen.“
Okay so schlimm ist es hoffentlich bei keinem/r  von euch.
Ich könnte euch mal so aus Jux und Tollerei meine Nachrichten zeigen… es ist unglaublich, aber das Muster ist immer dasselbe. Bei den meist ganz verzweifelten Häschen die schon penibel genau auf die Kalorienzufuhr achten bin ich ehrlich gesagt am Traurigsten. Das sind die Momente, wo ich mir wünsche, diese Personen auf ne richtig mächtige Pizza einzuladen und sie zwingen diese zu essen. Ja, ist nicht nett, ich weiß.
Diese „Kalorienfrage“ ist einer der Gründe, warum ich das hier alles mache.
Halten wir eines fest: Die Methode des Kalorienzählens ist integraler Bestandteil EINIGER DIÄTEN. Die Betonung liegt hierbei auf „Einige“ und „Diäten“. Wohlgemerkt, nicht alle Diäten setzen darauf und ebenso wohlgemerkt, Kalorienzählen eignet sich am besten im Zuge einer Diät.
Und halten wir noch eines fest: Für Anfänger_innen, die ihren Körper noch nicht so gut kennen und nicht wissen wie sie auf welche Nährstoffe reagieren, eignet sich das Kalorienzählen vielleicht auch.
Ihr ahnt schon, ich zähle einige Vorteile auf, um dann ganz böse mit dem „Kalorienzählen“ abzurechnen.
Ich werd‘ nicht ganz so fies sein, damit sich Meister Kalorienzählen nicht beleidigt fühlt.
Haltet euch jetzt mal fest.. aber ganz fest bitte, so richtig festkrallen.
Was wenn ich euch sage, dass bei der Menge an Menschen, denen ich auf dem Weg zu ihrem Ziel verholfen habe, indem ich ihnen Trainings- und Ernährungspläne zusammengestellt habe, ich noch nie irgendeinem oder irgendeiner vorgeschrieben habe, wie viele Kalorien sie zu sich nehmen müssten. Außer in ganz speziellen Fällen, beispielsweise bei sehr übergewichtigen Menschen oder aber umgekehrt bei ganz schlacksigen Hardgainern. Aber auch nur, um ein Gefühl für die in Lebensmittel enthaltenen Kalorien zu fördern.
Ich bin ein großer Fan des Ansatzes „learning by doing“. Wenn ich alles vorgebe, nehme ich den Menschen die Chance, sich und ihren Körper kennenzulernen und da ich sehr viel Wert auf Eigenständigkeit und Nachhaltigkeit lege, gebe ich meist nur Richtlinien zum Essverhalten. Ich möchte nicht nur, dass sie ungefähr abschätzen können was ihr Körper wann braucht sondern, dass sie auch in Zukunft mit den Kalorien jonglieren können wie sie wollen und nach Lust und Laune zu/- oder abzunehmen.. und verdammt, es funktioniert!!

Versteht mich bitte nicht falsch. Ich zweifle keinesfalls die Effizienz des Kalorienzählens an, sondern lediglich die damit einhergehende Belastung.
Mein größtes Problem damit ist also der Stress! Und wenn ich ganz ganz ehrlich bin und wir eine Stufe weiter gehen, dann ist für mich selbst das Wort „Diät“ negativ konnotiert und mit Stress verbunden.
„Stress ich nicht mage“ hat sich mal Meister Yoda gesagt. Nein wirklich, der Druck der damit einhergeht kann für manche Menschen wirklich zur Last werden. Ständig Lebensmittel in den Rechner eintragen, ständig addieren, ständig überlegen was ich essen darf und was nicht… meine Fresse, was ist denn das für ein Leben? Wir wollen doch Spaß haben, am Training, am Essen und am Leben. Denn darum geht es letztendlich… um Spaß!!
Denn eines könnt ihr mir glauben, früher oder später werdet ihr das Zählen satt haben und den Druck ebenso und dann werdet ihr womöglich aufgeben weil euch alles zu viel wird und das ist nur menschlich. Wir können so einer Belastung über einen längeren Zeitraum nicht standhalten und das ist auch gut so, denn wir müssen nicht!!
Wir müssen nicht Kalorien zählen wie wir Schafe zählen.. Wir können es tun, wenn wir gewisse Ziele erreichen möchten… aber nur kurzfristig.. nicht als Lebenseinstellung und das ist auch die Message dieses Artikels:
Zwingt euch nicht zum Traumkörper, es macht einfach keinen Spaß so sein Leben zu leben. Geduld und Kontinuität helfen 100x mehr als es Kalorienzählen jemals tun könnte. Verwendet es als zusätzliches Tool um ein Gefühl für Lebensmittel und darin enthaltenen Kalorien zu bekommen und evtl. dazu um festzustellen wo ihr gerade in einer Diät steht und warum ihr vielleicht gerade stagniert… aber ich flehe euch an, seid nicht zu streng mit euch und mit dem Kalorienzählen.. bitttte!!
„Esset meine Kinderlein Esset und seied flexibel“- hat sicher auch mal irgendjemand gesagt und wenn nicht, dann sags halt ich jetzt!
Wenn ich euch also einen abschließenden Tipp geben darf:

Das Leben ist viel zu kurz fürs Kalorienzählen meine Lieben 😀

Bis bald 🙂

Euer Rami aka. Derderinseinemlebennochniekaloriengezählthatundtrotzdemzufriedenist

kalorieni

Caloriecounting as a secret weapon?!

„237cals for the breakfast, 463cals for my dinner and 300cals to round up my day with that last meal. In addition to this the toothpaste has to be sugarfree so no sugar can absorbed by my oral mucosa since I’m only allowed to have 1000cals a day and this might be exceeding it.. omg!!“
Ok, I really hope no one of you guys has already come so far as to count in the cals from chewing gums or his/her toothpaste.
I could show you some oft he messages I receive day by day… it is indeed unbelievable but it’s nearly always the same. Desperate people that count their calories to the point. These people honestly make me pretty sad. Those are these moments where I wish I could take them by their hands and invite or actually force them to eat a huge and tasty pizza with me. Not too kind of me, I know…
That „calorie-counting-issue“ is one oft he main reasons that made me want to start this.
Lets state a few things:
Calorie-counting is a crucial part of SOME DIETS. And there is a reason „some“ and „Diets“ have been written with capital letters. Not every diet proposes to count calories plus, in my opinion it is useful the most when implemented while a diet phase only and not practiced as a way of living.
However, for beginners this might be a good way to get to know your body and learn how it responds to what kind of nutrition.
You can already smell it coming right? There is something in the air for which I was preparing until now… You knew that I wouldn’t be counting advantages without coming to the part in which I start my attack against calorie counting :P… So now, lets turn to the dark side of counting cals.
Be prepared, this might really shock you… Are you ready?
What if I tell you, that with all the people I have helped reaching their goals, providing them with nutrition plans and workout routines, I have never ever set a calorie limit for them. Except for really tough cases with a lot of overweight or with people who are super skinny softgainers. For these people I try the approach of calorie counting in order to make them get a feeling for calories.

I am indeed a huge fan of the unfortunately not so widespread approach „learning by doing“.
If I would set everyhing up for my clients, I would rob  them from the opportunity of getting to know their own body and since I care a lot about autonomy and sustainability, I often just provide them with flexible guidelines! I want them to learn when their body needs what so that in the future, they can play with their weight the way they want it without suffering from big problems. And it works!!
Don’t get me wrong here. I’m not trying to denigrate the efficiency of calorie counting itself. I just don’t like the pressure coming with it. So my biggest problem with it is the amount of stress it causes! I even have a problem with the wort „diet“ since for me, the world is also connected with pressure and feeling obligated to do something.
„Me stress no like“- said Master Yoda (I hope he did say that).
No seriously, the pressure coming with this is what can make it very hard on people. Always entering food into a calorie calculator, always counting and adding stuff, always thinking about what you are allowed to eat and what you are not.. Really? This is not what life is meant to be about. You want to have fun, you want to enjoy your life because finally its all about having a good time.. how is this supposed to work with counting calories?
Believe me when I tell you, that if you keep on doing this, one day you will just let everything fall down. And I mean everything. You will simply quit because we are not trimmed to that kind of constant pressure.
We don’t have to count calories… we CAN do it, when we aim at certain goals, but only for a short period of time.. and NOT as a constant way of living. And this is exactly what I am trying to tell you:
Don’t force yourself into someone you can’t be at the moment. You won’t reach that goal you are aiming at in a few days. There is no hurry. If you dont make it this summer, aim at it for the next one! In this game there is no „waste of time“. Everything you do and every system you try is indeed an enrichment. Patience and consistency will get you where calorie counting won’t ever get you, believe me! Use calorie counting as an addition tool to get a feeling for calories of specific  food and maybe to learn why your weight is not changing… but dont, please don’t do this forever and I beg you: DON’T BE TOO STRICT WITH IT and DON’T BE TOO HARD ON YOUSELF!
So if I may give you a final hint:

Life is way too short to count calories my friends

Happy gyming!

Yours,
Rami aka. Theguythathasneverevercountercaloriesandisstillhappy!

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